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  1. #1

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    Außenwand Porenbeton, Innenwand Kalksandstein, ist das sinnvoll?

    Hallo zuzammen,

    wir planen ein kfw-55-haus. es soll einen monolithischen wandaufbau haben. mein schwiegervater (Fachlehrer für Bautechnik an der berufsschule und Maurermeister) riet uns dazu, als wandaufbau zu einem 42,5er porenbeton zu greifen. uns ist bewusst, dass der porenbeton nicht der beste stein ist, wenn es um schallschutz geht, jedoch wir das haus auf dem land gebaut und steht in einer 30er zone. Aber: der schallschutz im inneren ja auch so eine Sache, die nicht vernachläßigt werden sollte. daher meinte mein Schwiegervater, die Innenwände aus kalksandstein zu mauern. wie denkt ihr darüber nach? macht das sinn oder ist dies eher schwierig, weil man da unterschiedliche Materialien verbaut?

    er riet uns von Poroton t7 mit 42,5 ab, da es von den gefüllten ziegeln noch keine langzeiterfahrungen gäbe, Porenbeton würde jedoch schon zeit zig Jahrzehnten verbaut werden, da wisse man, was man hat...
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  2. Außenwand Porenbeton, Innenwand Kalksandstein, ist das sinnvoll?

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    Hallo,
    beide Steine sind gleichwertig(subjektiv)
    innen würde ich auch Ks empfehlen. MfG
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  4. #3

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    (Fachlehrer für Bautechnik
    er riet uns von Poroton t7 mit 42,5 ab, da es von den gefüllten ziegeln noch keine langzeiterfahrungen gäbe
    Hier besteht wohl Nachschulungsbedarf. Was versteht man unter Langzeiterfahrung? Die Steine haben die bauaufsichtliche Zulassung und werden zu Tausenden (Millionen) verbaut!

    Und: Ob man einen T7 braucht oder ob es nicht auch ein T8 täte ist auch nicht gesagt (T8 ist statisch etwas günstiger).

    Schallschutz: Innenwände haben vor allem eine große Schwachstelle: Das Loch darin, damit man reinkommt, genannt TÜR.

    Ich hatte gerade ein KfW55 in Arbeit. Außenwände T8 (42,5cm), Innenwände im Ziegelsystem bleibend.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Thomas B Beitrag anzeigen
    Hier besteht wohl Nachschulungsbedarf. Was versteht man unter Langzeiterfahrung? Die Steine haben die bauaufsichtliche Zulassung und werden zu Tausenden (Millionen) verbaut!
    mit Langzeiterfahrung war gemeint, dass niemand weiß, wie sich die steine in 30 Jahren verhalten werden, da es die steine einfach noch China so lange gibt. man weiß nicht, ob die Füllung aus Perlitt oder Mineralwolle irgendwann doch mal absacken sollte...
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  6. #5

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    Da beide Materialien (Porenbeton und Kalksandstein) recht ähnlich sind gibt es wenig Probleme. Ist auf jeden Fall besser als Poroton mit Kalksandstein zu mischen. Aufgrund des inneren Schallschutzes würde ich es genauso machen (PB & KS) bzw. mache es im Moment genauso
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  7. #6
    planfix
    Gast
    ob die Füllung aus Perlitt oder Mineralwolle irgendwann doch mal absacken sollte.
    verarbeitung in V-plus, sollte genau das verhindern.

    ...und schallschutz gibt es auch innen mit ziegel, nämlich verfüllziegel. das macht dann einen gleichmäßigen putzgrund
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  8. #7
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von planfix Beitrag anzeigen
    verarbeitung in V-plus, sollte genau das verhindern.
    sollte, aber tut es das auch? also ich meine, hat man Nachweise bezüglich des Verhaltens dieses materials, wie es in 30 oder 40 Jahren aussieht? oder sind das alles nur annahmen?
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  9. #8

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    Zitat Zitat von carusomusik Beitrag anzeigen
    sollte, aber tut es das auch? also ich meine, hat man Nachweise bezüglich des Verhaltens dieses materials, wie es in 30 oder 40 Jahren aussieht? oder sind das alles nur annahmen?
    nach dieser Logik dürfte man nur Autos kaufen die min. 30 Jahre am Markt sind?

    Nur mal zur Erinnerung, der PB der vor 40 Jahren verbaut wurde hat mit den heute eingesetzten PB nicht mehr viel gemeinsam.....bis auf das Grundmaterial, aber das ist bei Ziegeln ja auch gegeben.
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  10. #9
    Themenstarter

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    na ide Haltbarkeit eines autos ist ja doch etwas anderes, als die eines Hauses, oder?
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  11. #10

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    Zitat Zitat von carusomusik Beitrag anzeigen
    na ide Haltbarkeit eines autos ist ja doch etwas anderes, als die eines Hauses, oder?
    Wenn man die Verhältnisse berücksichtigt, nicht unbedingt. Dann vergleiche es eben mit Autos die min. 10 Jahre am Markt sind, an der Logik ändert das ja nichts.
    Häuser werden schon lange nicht mehr für die Ewigkeit gebaut. Die typische Nutzungsdauer von 70 oder 80 Jahren ist bei Ziegel genau so gegeben wie bei PB, oder KS. Dafür braucht man keine 40 Jahre Langzeiterfahrung, denn in 40 Jahren ändert sich eine Menge.
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  12. #11

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    ... ob die Füllung aus Perlitt oder Mineralwolle irgendwann doch mal absacken sollte...
    wohin sollte die Füllung denn absacken???

    Die Kammern sind pepp und randvoll gefüllt. Da müßte sich das Material schon auflösen um den Platz zum Absacken herzugeben.
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  13. #12
    Themenstarter

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    mir ist schon klar, dass es den optimalen stein nicht gibt, da jeder stein vor- und Nachteile mit sich bringt. wenn ich jedoch das für und wider der drei Steinarten Poroton, porenbeton und kalksandstein abwägen, so scheint mir, aus in meinen eingangs genannten Gegebenheiten (haus auf dem land in einer 30er zone) eine kombi aus probenbeton außen und kalksandstein innen die sinnvollste Variante. meine frage galt ja vielmehr nur der Tatsache ob eben eine kombi der beiden Baustoffe totaler Blödsinn ist oder ob es durchaus Sinn ergibt...
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  14. #13

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    Zitat Zitat von carusomusik Beitrag anzeigen
    meine frage galt ja vielmehr nur der Tatsache ob eben eine kombi der beiden Baustoffe totaler Blödsinn ist oder ob es durchaus Sinn ergibt...
    Diese Kombination ist gängige Praxis.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    planfix
    Gast
    eine kombi aus probenbeton außen und kalksandstein
    beachte unterschiede im Schwinden.
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  17. #15

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Diese Kombination ist gängige Praxis.
    ...und fachgerecht. Die Grundstoffe sind ähnlich. Als Faustregel kann gelten, dass rot und weiß nicht gemischt werden sollten.
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