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Estrich für Trockenbauwand entfernen

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  1. #1

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    Estrich für Trockenbauwand entfernen

    Guten Morgen!

    Zur Vorgeschichte:
    Der Vorbesitzer unserer Eigentumswohnung hat es leider verabsäumt, eine ordentliche Trennwand zwischen den beiden Kinderzimmern zu erstellen, stattdessen wurde eine einfach beplankte Trockenbauwand mit Holzunterkonstruktion und ohne Schallentkopplung auf den geklebten Parkett gestellt. Ist schalltechnisch natürlich eine Katastrophe. Und da sich inzwischen der erste Nachwuchs angemeldet hat, möchte ich jetzt eine ordentliche Trennwand (vorzugsweise Trockenbau) in Z-Form (natürlich rechtwinklig) aufstellen.

    Inzwischen habe ich die alte Pfuschwand entfernt und nun frage ich mich: wie gehts weiter?
    In einem anderen Thema habe ich mich kürzlich erkundigt, wie ich die Wand am besten ausführe, ohne den Estrich zu beschädigen. Inzwischen tendiere ich aber (aus schallschutztechnischen Gründen) eher zum Auftrennen des schwimmenden Zementestriches, um die Wand auf die Rohdecke zu stellen. Wie seht ihr das, lohnt sich der Aufwand? Fußbodenheizung ist nicht vorhanden.

    Danke schon mal für eure Antworten!
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  2. Estrich für Trockenbauwand entfernen

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  3. #2

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    estrich massgenau aufschneiden, 120 mm breit und eine trennwand mit beidseitig doppelter beplankung plus trennstreifen einbauen, parkett wirst du flicken lassen müssen.

    ist nix für diy-ler!
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  4. #3

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    Das kann durchaus mit voller Absicht so gebaut worden sein (spätere Zusammenlegbarkeit der Räume).

    Worin bestand der Pfusch?
    Wie äußerte sich die "Katastrophe"?

    Öffnungen braucht die neue Wand nicht?
    Wie ist die Decke ausgeführt?
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  5. #4
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    @ rolf
    meinst du mit "nix für diy-ler" das Aufschneiden des Estriches? Sollte das besser von einem Profi gemacht werden?
    Und warum den Parkett flicken? Ich würde diesen zuerst mit der Handkreissäge aufschneiden

    @ julius
    Mit Pfusch meine ich, dass beispielsweise die Holzunterkonstruktion direkt auf Parkett, Wände und Decke befestigt war, also ohne Trennstreifen. Was dazu führte, dass die leicht verzogenen Holzbalken einen Spalt von mehreren Milimetern verursachte. Beplankt wurde einlagig und eine Dämmung zwischen den Platten war nicht vorhanden. Das äußerte sich natürlich so, dass man jedes noch so leise Geräusch aus dem einen Zimmer im anderen nahezu 1:1 hören konnte.
    Bis auf zwei Steckdosen pro Seite würde die Wand keine weiteren Öffnungen benötigen. Die beiden flankierenden Wände sind einerseits eine Ziegel-Außenwand, die andere eine betonierte Innenwand. Die Decke ist Stahlbeton.
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  6. #5

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    als Pfusch würde ich das nicht direkt bezeichnen wollen, der Aufbau war korrekt, das Holz hätte sich auch mit Trennstreifen verzogen, so dass ein Spalt entstanden wäre und den erwünschten Zweck hat die Wand sicher erfüllt,

    120 mm breit
    zu wenig...

    Wandstärke 125 mm, Öffnung max. 150 mm schneiden, Randdämmstreifen rein und Fussbodenleiste dran
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  7. #6

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    @ Gipser - für eine 100-er wand ausreichend, wenn eine 125-er wand gebaut wird, dann deine 150 mm ausschnitt, die ich auf 145 mm machen würde.
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  8. #7

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    nachdem er von Schallschutz schrieb, würde ich keine 100er bauen
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  9. #8

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    er schrieb, er hat keinen mit der wand auf dem parkett. 100-er wand reicht zwischen 2 kinderzimmern, es sei denn, es wird in einem nach mitternacht schlagzeug geübt.
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  10. #9

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    Der alte Wand stand dann wahrscheinlich auch unter der Decke?
    Wie ist der Aufbau der Decke?
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  11. #10
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    Also nachdem ich von meinem letzten Projekt noch einige 75er Profile und dazu passende Trennstreifen-Rolle habe, wird es eine 125er Wand werden. Dann kann notfalls auch Schlagzeug gespielt werden ;-)

    Mal abgesehen von der Sauerei, kann ich den Estrich sozusagen Z-förmig selber mit Flex und Diamantscheibe entfernen oder sollte da besser ein Profi mit Spezialgerät ran?

    @stillerMitleser
    Ich verstehe die Frage leider nicht: unter der Decke? Material ist Stahlbeton.
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  12. #11

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    Zitat Zitat von LO1981 Beitrag anzeigen
    kann ich den Estrich sozusagen Z-förmig selber mit Flex und Diamantscheibe entfernen oder sollte da besser ein Profi mit Spezialgerät ran?
    wenn du einen passgenauen schnitt haben möchtest, dann sollte das mit einem schienengeführten trennschneider erfolgen. von hand geschnitten wird der graben im estrich eher eine bananenform haben, als eine gerade form - das ist dann eine aufgabe für den profi!

    der schallschutz einer 125-er wand bei schlagzeug wird wohl nicht reichen, da müsstest du mit einer 155-er wand anfangen.
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  13. #12

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    Sind diese Eingriffe in die Substanz überhaupt ohne Zustimmung der Miteigentümer erlaubt? Nur weil die Wohnung Eigentum ist, muß die Maßnahme nicht automatisch erlaubt sein ! Vielleicht daher die "einfache" Ausführung des Vorbesitzers. Auch wenn keine FBH vorhanden ist, ist nicht sicher, ob nicht doch Heizleitungen und/oder Elektroleitungen im Bodenaufbau versteckt sind.
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  14. #13

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    Hallo,

    den Estrich solltest du auf jeden Fall von einem Fachmann auftrennen lassen, damit der Verlauf gerade wird und die Fuge zwischen fertiger Wand und Estrich je Seite nicht größer wird als ca. 10 mm. Wenn du einen höheren Schallschutz haben willst, benötigst du mindestens 100 mm Wanddicke. Die erreichst du z. B. mit folgendem Aufbau: CW 75, einlagig 12,5 mm Gipsfaser-Platte und Dämmung.

    Viel Erfolg beim Bauen!
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  16. #14
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    @PeterB
    Das ist sicher eine berechtigte Frage.

    Den Schnitt von einem Fachmann durchführen zunlassen, wäre vermutlich die sicherste Variante. Aber irgendwie schreckt mich dieser Schritt doch ein wenig (Aufwand, Schmutz, Eingriff in die Bausubstanz, Gefahr durch Beschädigungen,...)
    Vielleicht stelle ich die Wand vorerst doch auf den Estrich und warte ab, ob der Schallschutz ausreicht. Oder was meint ihr?
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  17. #15

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    ich kenne viele Gebäude, auch Büros, Arztpraxen, Anwaltskanzleien etc. wo die Ständerwände auf dem Estrich gestellt wurden, sicher nicht das Gelbe vom Ei,
    aber echte Schallprobleme hat keiner davon. Da spielen meist ganz andere Faktoren eine größere Rolle.
    Auf jeden Fall würde ich aber das Parkett trennen und ein Trennband oder besser einen Dämmwollstreifen unterlegen
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