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  1. #1

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    Glaswolle Trittschaldämmung auf unebenen Betonboden

    Hallo Zusammen,

    hatte gestern 2 Firmen bezüglich Bodenaufbau im Haus und bin jetzt ein wenig unsicher was die beste Variante ist...

    Ausgangssituation: 1.OG, 16cm Stahbetondecke BJ ca 1978 unebenheiten von max 2 cm (Löcher, Senken), maximaler Fussbodenaufbau inkl Belag 9 cm. Heizungsrohre verlaufen auf dem Boden diese haben inkl Dämmung rund 40 mm höhe


    Vorschlag 1: 40mm Styroporplatte, Senken mit Schüttung ausgleichen, Rohrverlauf entkoppeln, 40 mm Estrich...

    Vorschlag 2: 40mm Glasswolleplatte/Steinwolleplatte...Senken werden durch die flexibilität der Platte ausgeglichen, 40 mm Estrich....

    Beide Varianten scheinen mir Sinnig jedoch denke ich bei 1 werden die Unebenheiten evtl besser ausgeglichen oder liege ich da falsch? Variante 2 gefällt mir aufgrund der besseren Trittschalldämmeigenschaften der Platte besser....

    Ich kann mir leider nicht für jedes Gewerk einen Planer und Architekten kommen lassen, das würde das Budget sprengen daher hoffe ich mal auf hier auf Meinungen. Ich möchte keine Planung von Euch, danke.
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  2. Glaswolle Trittschaldämmung auf unebenen Betonboden

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  3. #2

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    Wie soll der Raum später genutzt werden?
    was für ein Estrich soll später auf die Dämmung?

    Mein Verstand sagt, Vorschlag 2 sollte funktionieren, obwohl ich bei 2cm Unebenheiten Bedenken hätte, mein Bauchgeefühl sagt, mit Vorschlag 1 liegt man auf der sicheren Seite.

    Nur mal als Denkanstoß, wie soll eine 40mm Dämmplatte 20mm Unebenheiten ausgleichen?
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  4. #3

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    Was für ein Estrich? Der Estrich braucht eine Mindestüberdeckung über den Rohren, damit er nicht reißt.
    Sind die 4 cm inklusive Dämmung und Rohr? Oder 4 cm plus Rohr? Dann wird es mit 4 cm Estrich aber reichtlich knapp. Da Könnte höchstens Fliesestrich passen.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Koempy Beitrag anzeigen
    Was für ein Estrich? Der Estrich braucht eine Mindestüberdeckung über den Rohren, damit er nicht reißt.
    Sind die 4 cm inklusive Dämmung und Rohr? Oder 4 cm plus Rohr? Dann wird es mit 4 cm Estrich aber reichtlich knapp. Da Könnte höchstens Fliesestrich passen.
    Nur zur Erinnerung, das ist keine FBH.
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  6. #5
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    Hallo und danke für Eure Antworten..

    @R.B.

    Wie soll der Raum später genutzt werden? > Sind mehrere Räume (90qm Grundfläche) sozusagen eine komplette Wohnung inkl Küchenbereich und Bad..
    was für ein Estrich soll später auf die Dämmung > Anhydritfliesestrich ist als Estrichart gefallen....Firma 2 sagte mir das dieser Estrich mindestens 40 mm dick sein müsste, darunter geht nix...Firma 1 hat noch Angeboten den Estrich nur 30mm stark auszuführen wegen der Raumhöhe, dann aber mit Abstrichen beim Schallschutz...

    @Koempy

    4cm Dämmung sind inklusive der Rohre...sprich Rohr bekommt eine viereckige Dämmung und liegt in der Trittschalldämmung....geht leider nicht anders aufgrund der Raumhöhe...
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  7. #6

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    Zitat Zitat von manno79 Beitrag anzeigen
    @R.B.

    Wie soll der Raum später genutzt werden? > Sind mehrere Räume (90qm Grundfläche) sozusagen eine komplette Wohnung inkl Küchenbereich und Bad..
    Dann also normale Anforderungen für Wohnraum.

    Zitat Zitat von manno79 Beitrag anzeigen
    was für ein Estrich soll später auf die Dämmung > Anhydritfliesestrich ist als Estrichart gefallen....Firma 2 sagte mir das dieser Estrich mindestens 40 mm dick sein müsste, darunter geht nix...Firma 1 hat noch Angeboten den Estrich nur 30mm stark auszuführen wegen der Raumhöhe, dann aber mit Abstrichen beim Schallschutz...
    Die Mindestdicke ergibt sich auch aus der Druckfestigkeit/Zusammendrückbarkeit des Unterbaus (hier Dämmlage) und der Art des Estrichs. CAF C25-F5 oder besser darf auch mit 30mm eingebracht werden, dazu gibt es von den Herstellern entsprechende Freigaben.
    Schallschutz würde mich in diesem Fall jetzt weniger kümmern, das ist Sache der Trittschalldämmung. Oder soll die Wohnung vermietet werden? Gibt es sonstige Anforderungen?
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  8. #7
    Themenstarter

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    Erstmal danke an R.B. für deine ausführlichen Antworten das hilft wesentlich mehr als einlesen und nur teile verstehen.

    Anforderungen für normalen Wohnraum ist korrekt. Das Obergeschoss soll jetzt als teil der Erdgeschosswohnung genutzt werden, kann aber abgetrennt werden (alle Anschlüsse sind da) und später evtl mal vermietet werden. Wir wollen natrürlich nicht später nochmal den kompletten Boden neu machen müssen daher sollte der Trittschall so gut wie möglich bekämpft werden.

    Bezüglich der Estrichklassen C25-F5 frage ich bei den Firmen nochmal nach ob möglich und was es kostet...


    Alternativ zu den Vorschlägen der Firma habe ich mir auch überlegt mittels ausgleichmasse den Boden zu begradigen dann ist es vom Aufbau darauf einfacher aber man verliert an höhe für die Mögliche Dämmlage.....
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  9. #8

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Wie soll der Raum später genutzt werden?
    was für ein Estrich soll später auf die Dämmung?

    Mein Verstand sagt, Vorschlag 2 sollte funktionieren, obwohl ich bei 2cm Unebenheiten Bedenken hätte, mein Bauchgeefühl sagt, mit Vorschlag 1 liegt man auf der sicheren Seite.

    Nur mal als Denkanstoß, wie soll eine 40mm Dämmplatte 20mm Unebenheiten ausgleichen?
    ...eine berechtigte Frage!

    An der Stelle wird der Estrich wohl 20mm dicker....

    daher wär ich für eine Kombination von 1 + 2:

    erstmal Fläche grob ausgleichen, dann die Platten drüber...
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  10. #9
    Themenstarter

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    @bernix...auch eine Variante...ich warte mal die Angebote ab...zur Variante 2 meinte die Firma das wäre kein Problem bei den Glaswolleplatten der Estrich darüber würde einfach dicker werden.....
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  11. #10

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    Zitat Zitat von manno79 Beitrag anzeigen
    @bernix...auch eine Variante...ich warte mal die Angebote ab...zur Variante 2 meinte die Firma das wäre kein Problem bei den Glaswolleplatten der Estrich darüber würde einfach dicker werden.....
    Ich dachte es soll ein möglichst niedriger Aufbau realisiert werden...
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  12. #11
    Lebski
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    Das sauberste wäre eine gebunde Schüttung, dann kann man den Estrich wenigstens einheitlich und ordentlich einbauen.
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  13. #12
    Themenstarter

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    @R.B. ja soll möglichst niedrig sein...Kombi hate ich so verstanden...Senken mit Schüttung ausgleichen und dann Glaswolle drüber :-)

    @Lebski...gebunde Schüttung haben mir beide aufgrund schlechterer Trittschalleigenschaften abgeraten....war auch meine erste Idee. Ausserdem meinten beide Firmen dass über die Schüttung meist Trockenestrich kommt welcher wesentlich teurer sei.
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  14. #13
    Lebski
    Gast
    Naja, dann haben beide keine Ahnung, war aber zu befürchten. Es gibt ein Merkblatt dafür, ist lediglich eine Frage der Zeit, bis das Vorgehen bei Rohrleitungen und Kabeln im Bereich der Dämmebene normativ geregelt wird.

    Schwachstelle sind die Rohre, die bei deiner Planung dem Schall Tür und Tor ebnen. Da muss man sich über die Werte in der Fläche keine Gedanken mehr machen.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Themenstarter

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    @Lebski...das war ursprünglich auch mein Ansatz und auch die Anfrage bei den Firmen war ebenfalls so. Gebunde Schüttung mit Estrich darüber, keine Trockenbauplatten wenn möglich aber das hat man mir gesagt ginge angeblich nicht....

    Ich glaub ich schau nochmal nach alternativen Firmen.....oder geht gebunde Schüttung wirklich nur mit trockenbau estrichplatten?

    Achsooo...beide Firmen haben von gebundener Schüttung abgeraten weil diese angeblich nicht so gute Trittschalldämmwerte hätte wie Glaswolle bzw Platten aus Styropor o.ä....
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  17. #15
    Lebski
    Gast
    Natürlich geht eine gebunde Schüttung unter Estrich. Und Werte um die 30 dB sind damit auch machbar.

    Deine beiden Anbieter haben es vermutlich nie gemacht und besitzen weder Werkzeuge noch Erfahrung.
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