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Finanzierung gut?!

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  1. #1

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    Finanzierung gut?!

    Hallo !

    Einkommen Ehepaar (30 Jahre) ca. 3.400 EUR inkl Kindergeld (1 Kind - 3 Jahre).

    Das renovierungsbedürftige Einfamilienhaus kostet ca. 100.000 EUR

    - Nebenkosten 8,5% Hessen = 8.500 EUR
    - Renovierung allg. (Haustür, Böden, Fenster Wände, Elektrik,..): 41.500 EUR
    - 2 Bäder inkl. komplett neue Rohrleitung: 20.000 EUR
    - Küche: 10.000 EUR

    Gesamt: 180.000 EUR
    Eigenkapital: 20.000 EUR (zusätzl. noch ca. 8.000-10.000 Puffer)
    Eigenleistung: Böden, Wände, Decken, komplette Elektrik

    Keine weitere Kredite.

    Ist dieser Hauskauf überhaupt machbar wegen der Renovierungskosten und des Küchenkaufes?

    Welche Zinsfestschreibung wäre sinnvoll und welcher Zinssatz wäre zu erwarten?


    Die Sparkasse bietet lediglich 10 Jahre Zinsfestschreibung an, was mir persönlich zu wenig ist.

    Ein anderes Angebot lautet: 650 EUR Gesamtbelastung zu 2,40% effekt. auf 20 Jahre Zinsfestschreibung (Küche wird mitfinanziert). Geringfügig günstiger wird es mit Einbau KFW 124 und Anschlussfinanzierung des KFW über Bausparvertrag nach 10 Jahre.

    Ist das Angebot fair auch im Hinblick auf das geringe Eigenkapital und die hohen Sanierungskosten?
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  2. Finanzierung gut?!

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  3. #2

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    Der Puffer von 10.000 ist gefühlt zu klein. Bei einer Sanierung tauchen oft noch andere Sachen auf, die dann auch saniert werden müssen. Das zieht sich oft wie ein Rattenschwanz durch alle Gewerke. Die Küche würde ich persönlich nicht mit in den Hauskredit nehmen und diese gesondert finanzieren.
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  4. #3

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    Und das Material für die Eigenleistung will auch bezahlt werden. Da kommen schnell ein paar tausend Euro zusammen.
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  5. #4
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    Vielen Dank für die Rückmeldung.

    Bei den Renovierungsarbeiten ist bereits ein Puffer eingebaut und zusätzlich ein paar "nice to have's" die durchaus rausgestrichen werden können. Zusätzlich werden die Kosten grob von einem Architekten gegengeprüft.

    Mit geht es in erster Linie um die Finanzierung an sich.
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  6. #5

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    Ich unterstelle mal, dass es sich bei den 3.400,- € um die Nettoeinkünfte handelt.

    Die Belastung für einen 160T€ Kredit ist sicherlich darstellbar. Die Konditionen sind halt sicherlich nicht berauschend, da der Ek Anteil doch eher gering ist. Es wäre zudem zu hinterfragen, ob die Zahlen auch eine näheren Prüfung standhalten. Ein Haus mit Grundstück für 100T€, das klingt für mich eher nach größerem Sanierungsaufwand. Ob dafür die 60T€ ausreichen, da mache ich mal ein Fragezeichen.

    Das Angebot für 2,4% bei 20 Jahren Zinsbindung scheint nicht völlig abwegig. Ob so eine Strategie sinnvoll ist, das steht auf einem anderen Blatt. Ich würde alternativ auch mal mit kürzeren Zeiten rechnen und dafür höher tilgen. Ein BSV als Tilgungsersatz rechnet sich meist nicht., da die Guthabenverzinsung kaum ausreicht um die Abschlussgebühren zu kompesnieren. Eine echte Tilgung in das Darlehen und somit gesparte Zinsen ist meist erfolgversprechender.
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  7. #6

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    Hallo,

    die Zahlen Einkommen im Verhältnis zur Kreditbelastung passen schon.
    Ihr habt ja (normalerweise) auch bisher schon Wohnkosten ... wie hoch sind diese?

    Sanierungen bergen aber immer irgendwelche Überraschungen.
    Mit Disziplin und ständiger Überwachung der Kosten/Ausgaben während der Sanierung erscheint das finanziell schon machbar.

    LG
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