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  1. #1

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    Mal eine Frage zur Verdichtung

    Beim Aufbuddeln eines ca. 1,15 m tiefen Grabens hat sich reichlich Wasser angesammelt. Kam von unten. (Probebohrung hatte mal 60-80cm Beginn Feuchte ermittelt.)

    Während der Arbeiten wurde der Graben mit einer Pumpe halbwegs entwässert.

    Nach Abschluss der Arbeiten wurde der Graben einfach zugeschüttet, das heißt die Erde locker in den Graben mit nachlaufendem Wasser geschoben. Jetzt ist das ein Schlammloch und kann nicht verdichtet werden. Hätte man das nicht besser hinbekommen können? Das Wasser läuft einfach nicht ab bzw. man kann einfach auf dem Modder rumhüpfen und es federt wie eins dieser Kinderhüpfburgen. Rundherum ist der Boden normal fest wie immer.

    Was kann man da tun? War das so fachgerecht?
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  2. Mal eine Frage zur Verdichtung

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "mmmh"

    für was war der Schachtgraben ??? ... wenn da irgendwelche Abwasserrohre drin liegen dann hätte der gute Unternehmer bis ca. 30cm über Rohre mit Riesel verfüllt und dann rein mit den Orginalboden samt verdichten falls dieser überhaupt verdichtbar ist ... ansonsten sogenannten Bodenaustausch sprich Dreck abfahren und verdichtungsfähiges Material anfahren.
    .
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  4. #3
    Avatar von numerobis1
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    oder "Bodenverbesserung" ....Kalk wars glaub ich....
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  5. #4
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    kein abwasser, sondern graben für hausanschlüsse. der BL meinte schon, dass das nachdrückende wasser (es sprudelte richtig) grundstücksrisiko ist und daher das schlammloch quasi BH-verantwortung. nun ja, man will ja meinen, dass eine erddecke wiederhergestellt wird vom tiefbauer. wenn plötzlich ärger droht und er sonst was machen muss (ich vielleicht noch was drauflegen müsste), dann sollte das doch gesagt werden, anstatt einfach die erde in einen halb vollen wassergraben zu kippen.

    Laienmeinung: warum nicht wasser mit gewalt wegpumpen und dann blitzschnell verfüllen (bevor sichs wieder mit wasser füllt) und dann schnell verdichten(?).
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  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "mmmh"

    Laienmeinung: warum nicht wasser mit gewalt wegpumpen und dann blitzschnell verfüllen (bevor sichs wieder mit wasser füllt) und dann schnell verdichten(?).
    .
    wird auch überlicherweise so ausgeführt ... "nur" sowas bringste ned trocken ... das heisst Wasser iss da immer im Spiel ... und wenn der Boden nix taugt wird´s Brei ... die Hausanschlüsse wurden doch ned einfach reingeworfen ... Stichwort einsanden ??? ... daher mein Vorschlag "mit Riesel verfüllen"
    .
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  7. #6
    Themenstarter

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    gut ok, somit geht es wohl besser zu machen. Aber die Kernfrage:

    -war das Zuschütten ein Vorgehen gemäß der anerkannten R.d.T.?

    -reicht der Hinweis auf Grundstück=BH-Risiko?

    Wie gesagt, der BH ist bereit, seinen Obolus zu tragen, allerdings ist er a weng unzufrieden mit dem Arbeitsergebnis. Sieht aus wie hingepfuscht. Kann er das bemängeln?
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  8. #7
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "mmmh"

    Du schreibst der Graben iss 1.15m tief ... und du schreibst der Graben iss ned verfüllt ... das heisst daß hier über Jahre Erdsetzungen zu erwarten sind ... rechtlich bin ich sehr schlecht unterwegs (= keine Beratung) ... ich hätt Riesel reingekippt und den Dir in Rechnung gestellt ... und wennste gemotzt hättest weil der Riesel dreieurofünfzig mehr kostet wären wir aber zusammen gerückt
    .
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  9. #8

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    Meiner Meinung nach..

    ..hätte der Erdbauer Bedenken anmelden müssen, den Graben wenn denn Wasser drin war, einfach so zuzuschütten. Denn nicht jedes Material, das ich aushebe, ist zum Verfüllen und lagenweisem Verdichten geeignet. Wenn ich als BL Baugruben ausheben lasse, entscheiden wir schon zusammen vor Ort, ob das Material zum Wiedereinbau geeignet ist, wenn nicht weg damit.
    Ein richtiges Problem für Dich sehe ich, wenn dieser Bereich später mal gepflastert werden soll. Da sind Setzungen zu befürchten. Wird´s ´nen Blumenbeet, spar dir den Ärger und laß es wie es ist.
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  10. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  11. #9

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    Zitat Zitat von Quelle
    ...das nachdrückende wasser (es sprudelte richtig) grundstücksrisiko ist ...
    Jetzt erklärt sich mir auch Dein Nick
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  12. #10
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    Zitat Zitat von Harald W.
    ..hätte der Erdbauer Bedenken anmelden müssen, den Graben wenn denn Wasser drin war, einfach so zuzuschütten. Denn nicht jedes Material, das ich aushebe, ist zum Verfüllen und lagenweisem Verdichten geeignet. Wenn ich als BL Baugruben ausheben lasse, entscheiden wir schon zusammen vor Ort, ob das Material zum Wiedereinbau geeignet ist, wenn nicht weg damit.
    Ein richtiges Problem für Dich sehe ich, wenn dieser Bereich später mal gepflastert werden soll. Da sind Setzungen zu befürchten. Wird´s ´nen Blumenbeet, spar dir den Ärger und laß es wie es ist.
    Bedenken kamen nicht. Der war schon ohne Ende zeitlich unter Feuer. Man ist ja auch nicht immer dabei.

    Setzungen gibts schon kräftig. Allerdings macht dieses Wabbelgefühl nicht viel Vertrauen und dass in 60-80 cm Tiefe ca. 1,50m vom Haus (ohne Keller) irgendeine aufgeplatzte Uraltdrainage entwässert. So sah es zumindestens aus. Hoffentlich füllt sich nicht der ganze Bereich mit Wasser

    Es ist im späteren Terassenbereich mit Zuwegung. ca. 30 cm bis OK fertiger Geländehöhe könnten da noch raufgeschüttet werden.
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