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  1. #1

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    Verzögerung wegen Definition "Dachaufbau"

    Hallo,

    wir planen ein Haus mit einem überregionalen Anbieter.

    Aktuell ist so, dass sich unsere Planungen verzögern, da ein mögliche Abweichung vom B-Plan gerade geklärt werden muss.

    Wir möchten Haus mit Friesenerker (siehe google- Bilder in der ersten Reihe) bauen.

    Nun sagt der Bebauungsplan, dass Dachaufbauten nicht breiter als 3,50m sein dürfen, unser Friesenerker ist mit 3,86m geplant. Unser Unternehmer interpretiert den Friesenerker als Dachaufbau und möchte eine schriftliche Besätigung der Stadt/des Kreises, dass es erlaubt ist.
    Die Stadt sagt, dass es ein Erker ist und kein Dachaufbau, möchste dies aber schriftich nicht bestätigen.

    Nächster Schritt wäre eine Abweichungsantrag bei dem Kreis, was wieder Geld und noch wichtiger Zeit kosten würden.

    Wie würdet ihr damit umgehen? Kennt ihr klare Definitonen?


    Viele Grüße
    Christian
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  2. Verzögerung wegen Definition "Dachaufbau"

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  3. #2
    Avatar von rose24
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    Das ist m.E. kein Dachaufbau, sondern ein Quergiebel (in Bayern ist diese Bauform nicht ganz so üblich, daher die vorsichtige Formulierung).
    Ich würde so einreichen, wenn die Stadt schon sagt, dass es kein Dachaufbau ist.
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  4. #3
    Baufuchs
    Gast
    Dachaufbauten werden i.d.R. auch als "Dachgauben" bezeichnet. Dafür gibt es exakte Definitionen. Solche Gauben müssen mit all ihren Bestandteilen auf der Dachfläche "ruhen". Vergl. OVG NRW AZ: 10B 860/01 und OVG NRW AZ:10B 1378/01.

    Das von Dir geplante Bauteil nennt sich "Zwerchgiebel" (im Süden wohl auch Quergiebel).

    Außerdem: Sowas klärt man wenn es schon schriftlich sein muss, nicht mit Abweichungsantrag, sondern mit einem Antrag auf Vorbescheid.

    PS:
    Hat Salzkotten jetzt schon Stadtrechte?
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  5. #4

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    Das ist kein Dachaufbau, sondern, wie die Kollegen völlig richtig gesagt haben, ein Zwerchgiebel.
    Insofern kann Dein Unternehmer den Bauantrag einreichen und fertig.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Hallo zusammen,

    Danke für die Antworten. Hätte nicht wenigstens einer sagen können, dass es ein Dachaufbau ist...dann hätte ich den Aufwand nachvollziehen können. Nutzt alles nichts unser Bauunternehmer will es schriftlich, vorher wird nicht weiter geplant. Wir haben nun einen Antrag auf Vorbescheid gestellt, mal schauen wie lange es dauert.

    @Baufuchs: Es geht dabei nicht um Salzkotten, sondern Kreis Höxter. Seit dem ich nicht mehr in Lippstadt arbeite, geht es wieder zurück in die alte Heimat.

    Viele Grüße
    Christian
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