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Trockenbauweise am Fachwerkhaus

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  1. #1

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    Unglücklich Trockenbauweise am Fachwerkhaus

    Hallo alle zusammen !

    wir haben folgenes Problem..
    zurzeit sitzen wir an einer Facharbeit im Fach Bautechnik.
    Hierbei geht es um ein altes Fachwerkhaus, bei dem wir das Dach komplett erneuern sollen, die Fachwerk-Giebelwände jedoch erhalten bleiben sollen. Es handelt sich um eine Fachwerkkonstruktion aus Eiche (12/12), wobei die Gefache einfach nur mit Mauerziegeln ausgemauert sind.

    Jetzt soll das Dachgeschoss ausgebaut werden. Ich muss im Dachgeschoss 5 Räume schaffen (2 Kinderzimmer, ein Bad, ein Büro und ein Gästezimmer). Die Konstruktion soll mit Kiefer-/Fichtenholz ausgeührt werden und ich soll in Trockenbauweise planen.

    Soweit weiß ich über alles bescheid. Nur irritiert mich die Vorgabe, dass ich die Konstruktion in Kiefer/Fichte ausführen soll, da ich persönlich in einem Fachwerkhaus zu einer Unterkonstruktion aus Stahlblechprofilen tendieren würde, auch wegen der geringeren Brandbeschleuningung. Auch bin ich mir nicht sicher ob Einfach- oder Doppelständerwände besser geeignet wären..
    Bei den Dämmstoffen würde kich auf nicht brennbare zurückgreifen, wieder wegen des Effekts der geringeren Brandausbreitung..
    Auch würde ich Gipsplatten wählen..

    Jedoch hab ich leider auch nur Theorieerfahrungen und bin etwas überfordert mit den Maßen. Welche Dicke müssen die einzelnen Schichten haben und welche Materialien eigenen sich am besten?

    Klines Mädchen braucht Hilfe..
    Danke im Vorraus
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  2. Trockenbauweise am Fachwerkhaus

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  3. #2
    MoRüBe
    Gast
    Da nimmste für die Wände KVH 6*8 beplankt mit OSB und Gips beidseitig. Rastermaß und gut. Als Dämmstoff fürs ökologische Gewissen Holzfaser bzw Hanf. Oder statt OSB und Gips nimmste nur Gipsfaser, was ich persönlich nicht so mag. Oder ganz exklusiv Lehmbauplatten
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  4. #3
    Themenstarter

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    Und was ist mit der Konstruktion? Sollte ich da echt Holz nehmen?
    Wir müssen entscheiden was am besten zum Fachwerk passt, aber irgendwie erscheint mir eine Unterkonstruktion aus Stahlblechprofilen sinnvoller..
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  5. #4
    MoRüBe
    Gast
    Also, Du kannst natürlich versuchen:

    - das Rad neu zu erfinden (Doppelständerwände: wofür?)
    - dem Aufgabensteller zu widersprechen (...Vorgabe, dass ich die Konstruktion in Kiefer/Fichte ausführen soll...)

    Ich persönlich mag diese Profile nicht, aber ich bin auch Holzwurm und kein Spengler
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  6. #5
    Themenstarter

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    Da sieht man mal wieder wie wenig es bringt nur Teile der Theorie zu kennen..
    Okay dann werd ich eine Einfachständerwand wählen.

    Gibt es denn große Unterschiede zwischen den Konstruktionsarten? Das Holz arbeitet ist ja klar..

    Mineralwolle und Gipsplatten würden doch aber auch gehen, oder etwa nicht ?
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  7. #6
    Avatar von Flocke
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    Bei den meisten Fachwerken ist nur das Außenfachwerk in Eiche hergestellt. um dem Stil treu zu bleiben, würde ich eine Fachwerkwand in Weichholz erstellen und die Gefache mit Gipsfaserplatten oder Lehmbauplatten verkleiden. Dämmung in Holzweichfaser oder Zellulose. Die Metalständer kannst Du in einen Neubau packen, die wollen gar nicht ins Fachwerk, sonst kommst Du noch in den Knast wegen beleidung historischer bauweisen
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  8. #7
    Themenstarter

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    Danke Flocke :P
    Es geht hierbei aber nur um die Innenwände des Dachgeschosses, das ich ausbauen muss. Und da ist der Trockenbau vorgeschrieben..
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  9. #8
    Gast943916
    Gast
    und ich würde Metallprofile verwenden, die Holzwürmer in allen Ehren, aber OSB und Gipskarton sehe ich immer etwas kritisch, wegen unterschiedlichem Ausdehnungsverhalten der Materialien.
    bei Verwendung von KVH 6*8 hast du evtl. auch Probleme mit den Türzargen....
    Beplankung beidseitig mit 2x 12,5 mm GK und MiWo als Dämmung
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  10. #9
    Themenstarter

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    Mhm.. ich denke ich werde eine Unterkonstruktion aus Metall nehmen, Mineralwolle und Gipsplatten..
    scheint mir irgendwie sinnvoll, wenn nicht korrigiert mich bitte; wenn das in Wirklichkeit kein Schwein so baut ist dach Schwachsinn
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  11. #10
    Avatar von Flocke
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    Trockenbau heißt unter Verwendung von vorgefertigten platten und nicht in Massivbauweise (Stein oder Beton)
    Natürlich kommt es auf die Gestalltung des Aussenfachwerks an. Ist es besonders erhaltenswert oder ist es sowieso von aussen verkleidet.
    Normalerweise sollte man den Stil des Hauses nicht zerstören und möglichst im bestehenden System bleiben. Unfähige Planer neigen gerne zu metalständerwerk mit GKB beplankt, eine todsünde in meinen Augen. Als Mindestanforderung sollte hier ein Holzständerwerk mit Gipsfaser stehen, alternativ auch Pressstrohplatten verputzt oder Lembauplatten
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  12. #11
    Gast943916
    Gast
    ein Trockenbauer nimmt Metallprofile, ein Zimmerer nimmt Holz, weil er besser zurechtkommt damit,
    übliche Ausführung ist Metall
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  13. #12
    Avatar von Flocke
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    Gipser, das geht nicht gegen Dich, es kommt auf die Art des Hauses an. Ich versuche nur altes möglichst Stilgerecht zu erhalten.
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  14. #13
    Gast943916
    Gast
    ich habe das schon so verstanden, aber es geht doch auch nicht um das "ausmauern" der Gefache
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  16. #14
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    Situationsbeschreibung: Eine Familie bekommt ein altes Fachwerkhaus von den Großwltern und möchte es für sich selbst nutzen. Hierzu müssen sie einige Umbaumaßnahmen durchführen. Der Dachstuhl und die Gesamte Holzbalkenlage sind von Holzschädlingen vollständig zerstört und müssen erneuert werden. Die Fachwerk-Gibelwände bleiben erhalten. Die gesamte Fachwerkkonstruktion besteht aus Eiche (12/12) und die Gefache sind mit Mauerziegeln ausgemauert.

    Vorgaben:
    -Im Dachgeschoss sollen 5 Räume entstehen
    -Die Konstruktion soll mit Kiefer-/Fichtenholz ausgeführt werden
    -Die Raumaufteilung ist frei wählbar und in Trockenbauweise zu planen.

    Dach und Decke fallen nicht in meinen Aufgabenbereich.

    Das sind alle Vorgaben.
    Ich persönlich würde auch die Metallprofile wählen..
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  17. #15
    Gast943916
    Gast
    warum tust es dann nicht?
    Die Kostensituation ist doch sicher auch ein Aspekt...
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