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  1. #1

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    Feuchte Flecken an der Fassade

    Hallo Forum,

    ich habe folgendes Problem:

    An der Fassade zeichnen sich in den Wintermonaten speziell bei Temperaturschwankungen zwischen Tag / Nacht feuchte Flecken ab, teilweise rund, teilweise länglich.
    Teilweise sind die Flecken tagelang weg um nach einer frostigen Nacht wieder zu erscheinen. Da ich beruflich Thermografien mache, habe ich natürlich sofort die Bereich thermografiert, jedoch ohne Erkenntnis, bzw. haben sich die flecken "kühler" dargestellt als die restliche Fassade - wg. Verdunstungskälte. Wärmere Stellen welche auf einen größeren Plattenstoß deuten würden konnte ich nicht erkennen.

    Einen Rückschluss auf Niederschlag kann ich ausschließen da die Flecken auch wieder kommen wenn es tagelang nicht geregnet hat.
    Haustechnische Installationen im Mauerwerk kann ich in diesem Bereich auch ausschließen.
    Mein Fassadenbauer möchte mit einer Analyse noch einen Winter warten weil er meint es könnte noch was mit Restfeuchte zu tun haben.

    Wenn wirklich Feuchtigkeit von innen durchdiffundiert und dann auskondensieren würde, dann müsste dieses Problem doch an mehreren Stellen auftreten oder ?
    Zu diesem Thema habe ich beim durchforsten des Forums doch schon einige User entdeckt die diese Problem auch haben, leider wurde die Interessanten Beiträge dann nie richtig aufgelöst.

    Zu den Fakten:

    Innenputz Juni 2013, Estrich August 2013, WDVS Oktober 2013, Estrich lt. Messungen vor WDVS "trocken", Luftfeuchtigkeit im Gebäude vor WDVS bei ca. 50 %.
    25 er Ziegelmauerwerk, 20cm Dalmatiener EPS-F Platten (ohne Dübel)
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  2. Feuchte Flecken an der Fassade

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  3. #2

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    Zitat Zitat von AleXXander Beitrag anzeigen
    An der Fassade zeichnen sich in den Wintermonaten speziell bei Temperaturschwankungen zwischen Tag / Nacht feuchte Flecken ab, teilweise rund, teilweise länglich.
    Teilweise sind die Flecken tagelang weg um nach einer frostigen Nacht wieder zu erscheinen. Da ich beruflich Thermografien mache, habe ich natürlich sofort die Bereich thermografiert, jedoch ohne Erkenntnis, bzw. haben sich die flecken "kühler" dargestellt als die restliche Fassade - wg. Verdunstungskälte. Wärmere Stellen welche auf einen größeren Plattenstoß deuten würden konnte ich nicht erkennen.
    Verdunstungskälte ist eher unwahrscheinlich die Ursache dafür, dass sich die Flecken kühler darstellen.

    Wenn Sie beruflich thermografieren, gehe ich davon aus, dass Sie damit umgehen können. Ich unterstelle, es ist keine Bauthermografie, die Sie machen, Sie aber eine hochauflösende Kamera haben...
    Darum: Hilfreich kann es sein, diese Stelle zu thermografieren unmittelbar im Moment der Morgendämmerung/des Sonnenaufgangs bzw. der erstmaligen Besonnung. Da muss man sich schon mal eine Stunde hinstellen, um den richtigen Augenblick (der sich vielleicht nur in einem Bereich von wenigen Minuten bewegt) nicht zu verpassen.

    Vergleicht man die Bilder unmittelbar vorher und unmittelbar nachher, lässt sich u.U. ein Rückschluß auf ggf. erhöhte/geringere Wärmespeicherkapazität an dieser Stelle ableiten (z.B. durch größere/geringere Putzdicke etc.)
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  4. #3
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    Hallo Alfons,
    ich mache die Thermografien im Bereich Gebäude sehr wohl beruflich und bin auch dazu Level II zertifiziert!
    Warum sollten den die Flecken sonst kühler sein?
    Auf "Besonnung" zu warten halte dafür ich für eher unprofessionell, eine aktive Thermografie ist für diese Situation wohl unpassend.
    Leider betrifft dies auch die NORD Seite, da kann ich wohl das ganze Jahr mit der Kamera stehen

    Nichts desto trotz, danke für deine Antwort, die Sache mit der größeren Putzstärke bzw. erhöhten Wärmespeicherkapazität ist mir auch schon gekommen.
    Würde heißen:
    1.Klarer Nachthimmel kühlt die Fassade außen unter Taupunkt, möglicherweise Frost.
    2.Unter Tags leichte Temp. Steigung, Fassade "trocknet"
    3.Besagt Stelle speichert die "Kälte" länger und bleibt feucht und kalt. Die Temperatur an dieser Stelle ist möglicherweise weiterhin unter dem Taupunkt = Kondensat
    4.Verdunstungskälte kühlt weiter
    5.Feuchte Stelle trocknet den ganzen Tag nicht auf
    6.In der Nacht wieder Durchforstung usw.

    Diese "Theorie" habe ich mir auch schon mal zurecht gelegt.
    Aber mal ehrlich, ein paar Millimeter Spachtelmasse bzw. Reibeputz haben ja jetzt auch nicht soo viel Wärmespeicherkapazität.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von AleXXander Beitrag anzeigen
    ich mache die Thermografien im Bereich Gebäude sehr wohl beruflich und bin auch dazu Level II zertifiziert!
    Warum sollten den die Flecken sonst kühler sein?
    mach Dir nochmal Gedanken dazu, warum ich das wohl geschrieben haben könnte...
    Tipp: Es geht mir um eine ggf. erhöhte Wärmespeicherkapazität, was auf Ausführungsmängel (z.B. erhöhte Putzstärke) hinweisen kann. So erkennt man z.B. auch zu tief eingeschlagene Dübel etc. etc.

    Zitat Zitat von AleXXander Beitrag anzeigen
    Auf "Besonnung" zu warten halte dafür ich für eher unprofessionell, eine aktive Thermografie ist für diese Situation wohl unpassend.
    Leider betrifft dies auch die NORD Seite, da kann ich wohl das ganze Jahr mit der Kamera stehen
    das kann sogar höchst professionell sein!
    Meine persönliche Erfahrung aus vergleichbaren Thermografie-Fragestellungen: es reicht u.U. schon das diffus an der Nordseite ankommende Licht, was im Moment des Sonnenaufgangs im Bereich von größeren Putzdicken zu einer langsameren Erwärmung der Fassade führt.
    Am Rande: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sogar unterschiedliche Farbigkeit der Fassade im Moment des Sonnenaufgangs zu unterschiedlich schnellem Aufheizen führt (was ja auch logisch ist)

    Zitat Zitat von AleXXander Beitrag anzeigen
    Aber mal ehrlich, ein paar Millimeter Spachtelmasse bzw. Reibeputz haben ja jetzt auch nicht soo viel Wärmespeicherkapazität.
    jain: Stellen wir uns mal vor, dort wäre ein Verarbeitungsmangel: zum Beispiel war an den Dämmplatte eine Ecke ausgebrochen und man hat diese Fehlstelle einfach mit Putz zugeschmiert. Dann haben wir dort eine deutlich höhere Wärmespeicherkapazität, was an ebendieser Stelle zu einem langsameren Aufheizen und langsameren Abtrocknen führt als am Rest der Fassade...
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  6. #5
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    OK, also dieser Theorie können wir beide was abgewinnen.

    Aber reicht das, dass diese Flecken über mehrere Wochen nicht abtrocknen obwohl da Tage mit 7, 8 Grad dabei sind ?
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  7. #6

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    offensichtlich nicht...

    tut mir leid, ich kenne die Ursache nicht. Also muss man suchen, probieren, ggf. ausschließen...
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  8. #7

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    Hallo,
    habe zurzeit ein ähnliches Problem was ich mir nicht erklären kann :-(
    Direkt über Sockelputz danch kommt Silikat Putz entsteht ein Streifen der nicht die gleiche Farbe hat wie der restliche Silikat Putz!
    Was seltsam ist Streifen ensteht nur auf der Seite Hauseingang linke, rechte unten Garten Seite(regen Seite) keine Streifen!
    Hinter Sockel Putz wurde auch abgedichtet. Bereich Türeingang ist überdacht, hier ist noch nie ein Tropfen Wasser gefallen. Trotzdem über Sockel ein Streifen.
    Gebaut wurde mit Poroton T8 MW. Punkt zwei: Garagen auch Straßen Seite einfahrt das gleiche Problem. Obwohl hier mit KS Stein gebaut wurde über diesen Stein wurde noch eine Dämmschicht aus Styrodor geklebt da drüber mit Silikat Putz verputz und trotzdem auch hier die gleichen Streifen auf der gleichen Höhe wie am Haus.
    Habe mir jetzt viele Meinungen eingeholt und bis jetzt kann es mir keiner erklären!!! :-(
    Wenn einer eine IDEE hat würde mich sehr über eine Antwort freuen!
    DankeHausfront.jpgHausfront 2.jpgHausfront5.jpg
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  9. #8
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    Also Update von meinem Problem
    08.03 Unter Tags, 12 Grad = keine Flecken
    08.03 Nacht, klarer Himmel - 1 Grad = Flecken
    09.03 Unter Tags, 8 Grad = keine Flecken
    09.03 Nacht, klarer Himmel - 3 Grad = Flecken
    10.03 jetzt Vormittag 6 Grad Flecken trocknen gerade

    ???
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  10. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  11. #9

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    Was stört an den Flecken?
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  12. #10
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    Algen und Pilzbefall, Frostschäden .....
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