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  1. #1

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    Innenputz einfach streichen

    Hallihallo,

    unser Neubau wird innen mit einem einlagigen Feinputz versehen (an den Mauerkanten gibt es Kantenschutzschienen) und für Raufasertapeten tapezierfähig behandelt. Raufaser mit mittlerer Körnung ist in allen Räumen vorgesehen und im Preis inkludiert.
    Ein glatter Streichputz würde uns für das ganze Haus (130 qm) 8000 Euro extra kosten. Das wollen wir nicht.
    Kann man den einlagigen Feinputz nicht einfach mit Dispersionsfarbe streichen und fertig? Oder bin ich zu naiv...
    Was würdet ihr machen als Alternative zur Raufaser (die uns einerseits nicht sonderlich gefällt, andererseits haben wir wirklich Angst vor Feuchtigkeit)...

    Liebe Grüße und danke!!!
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  2. Innenputz einfach streichen

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  3. #2

  4. #3

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    Ein glatter Streichputz würde uns für das ganze Haus (130 qm) 8000 Euro extra kosten
    Geil.

    Mehrkosten sind bei besserer Oberflächengüte (Q3???) sicher gerechtfertigt. Aber wir reden hier über....Moment mal....ich rechne kurz: 8.000 / 130 = EUR 61,54 / m²

    Raufaser (die uns einerseits nicht sonderlich gefällt, andererseits haben wir wirklich Angst vor Feuchtigkeit)...
    1. Warum wurde denn dann Rauhfaser vertraglich vereinbart, wenn diese nicht gefällt????? Jetzt kann der BT natürlich Phantasiepreise aufrufen...naja...macht er ja auch.
    2. Angst vor Feuchtigkeit? Und was mag dies mit einer Rauhfasertapete zu tun haben ???
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  5. #4
    Themenstarter

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    Hey ihr beiden, danke für Links und Tipps.
    Allerdings ist das natürlich kein hochwertiger Kalkputz, sondern ein einfacher Feinputz (dürfte Gips sein, oder?). Ich habe die Flächen auch schon in einem anderen Haus gesehen, sie sind recht glatt, aber natürlich nicht ganz. Meint ihr, da geht auch ein Innensilikat?
    @Thomas B.:
    Siedlungsbau mit Bauträgerhaus, schlüsselfertig. Da gab es im Vorfeld schlichtweg nix zu verhandeln. Wir wissen, dass der BT jetzt Fantasiepreise hat, haben das aber im Grunde an den meisten Stellen (Bäder etc.) richtig kalkuliert. Nur die Wände, das haben wir verpennt. Bzw. waren eigentlich auch gar nicht so unglücklich mit der Raufaser.

    Raufaser ist schon okay, aber einige andere Käufer meinten jetzt, dass man sich noch mehr Feuchtigkeit in die Häuser holt (Atmende Wände, du weißt schon), durch Kleber usw. Ich weiß, dass es dazu unterschiedliche Meinungen gibt. Würdet ihr sagen, das ist wirklich nur Geschmackssache oder hat wirklich deutliche Auswirkungen auf Raumklima etc. Wir haben deshalb etwas Sorgen, weil das Häuschen (KFW 70) kein richtiges Entlüftungssystem hat (nur manuell) und aber auch etwas verschattet wird durch die enge Bebauung. Jetzt wollen wir natürlich (neben der Entlüftung, da sind wir bereits dran) alles tun für ein gutes Raumklima.

    Grüßle
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  6. #5

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    Höre ich zum ersten Mal, daß eine Rauhfasertapete Feuchtigkeit ins Haus holen soll...wer hat sich denn das ausgedacht?

    Feuchtigkeit (Luftfeuchtigkeit) muß abtransportiert werden (Lüften). Ein Anstrich mit Dispersionsfarbe ist nat. dichter als eine Silikatfarbe. Aber die Menge an Luftfeuchtigkeit, die ein darunterliegender Putz aufnehmen kann, sollte auch nicht überbewertet werden. Ein Feuchtetransport durch die Wände hindurch findet ohnehin nicht statt!
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  7. #6
    Themenstarter

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    Thomas, du denkst also, man kann bedenkenlos auch die Raufaser-Variante machen?
    Unter Raufaser schimmelt es auch nicht schneller?
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  8. #7

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    Da brodelt wieder die Gerüchteküche. Im Verhältnis dazu, was ansonsten durch Baumaßnahmen, Putz oder Estrich an Feuchtigkeit im Haus vorhanden ist, ist das bisschen Kleber Pipifax.
    "Atmende" Wände sind ein noch größeres Gerücht.
    Die 2 - 4% an Diffusion, welche an den Außenwänden vorherrscht, wird durch die Raufaser auch nicht beeindruckt.
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  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  10. #8

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    Da wird wohl einiges durcheinandergeworfen.

    Das einzig stichhaltige ist, dass Raufaser und Tapetenleim durch ihren Zellulosegehalt einen recht guten Nährboden für Schimmel geben. Voraussetzung ist aber Wasser. Fehlt die Feuchtigkeit, gibt es auch keinen Schimmel.

    Ich würde aber schon aus optischen Gründen keine Raufaser (mehr) haben wollen. Vielleicht findet Ihr einen Maler, der das Spachteln zu einem üblichen Preis mit übernimmt. Der hängt aber auch ein bisschen davon ab, was der BT abliefert. Ich habe schon Q2-Putz gesehen, der konnte nach stellenweisem Spachteln gestrichen werden. Standard ist das aber nicht.
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  11. #9

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    Zitat Zitat von Thomas B Beitrag anzeigen
    Geil.

    Mehrkosten sind bei besserer Oberflächengüte (Q3???) sicher gerechtfertigt. Aber wir reden hier über....Moment mal....ich rechne kurz: 8.000 / 130 = EUR 61,54 / m²
    Was bringt es die Mehrkosten für die bessere wandfläche durch die m2 der Wohnfläche zu rechnen? Kleiner Denkfehler ;-) Wenn dann sollte man durch die wandfläche rechnen, die wir hier aber nicht haben. Dann wüsste man wie viel mehrpreis pro m2 wandflöche verlangt wird.

    Gruss
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