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  1. #1

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    Regenwassertank- Größe/Nutzen/Kosten

    Guten Tag,

    ich möchte nun im Frühjahr anfangen, meinen Garten anzulegen und bin nun am überlegen, welche Art der Bewässerung auf die Dauer die günstigste Variante wäre.

    Ich bin am überlegen, ob für meine Gartenbewässerung ein Regenwassertank in der Erde sinn macht. Hierzu habe ich noch folgende Fragen:

    Ab welcher Gartengröße lohnen sich Regenwassertanks (unter der Erde)?
    Verhältnis Tankgröße zur Gartengröße?
    Gibt es Vorteile zu den normalen sichtbaren Tanks?
    Wie hoch ist der Aufwand der Installation?
    Mit welchen Kosten muss ich ca. rechnen?

    Mein Garten hat eine Größe von knapp 800 Quadratmetern und soll neben Rasen auch diverse Sträucher, Blumen, Fruchtbäume sowie ein Gemüsebeet erhalten.
    Später soll ggf. noch ein kleiner Teich neben der Terrasse entstehen.

    Hat vielleicht schon jemand von Euch so ein Projekt umgesetzt??
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  2. Regenwassertank- Größe/Nutzen/Kosten

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zitat Zitat von Tommy1986 Beitrag anzeigen
    Ich bin am überlegen, ob für meine Gartenbewässerung ein Regenwassertank in der Erde sinn macht.
    ...
    Hat vielleicht schon jemand von Euch so ein Projekt umgesetzt??
    ich glaube kaum, daß so ein komplexes Projekt schon einmal jemand verwirklicht hat
    Regenwassertank in der Erde - dagegen war ja die Mondlandung Pillepalle ...
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  4. #3

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    Bei einem Wasserpreis < 1 Euro / 1000 Liter mache ich mir um so etwas keine Gedanken. Wasserverbrauch für den Garten im Jahr 2014: 0.

    Damit ein Tank wirklich sinnvoll ist, muss er schon eine gewisse Größe aufweisen, um auch längere Dürre-Perioden zu überbrücken. Entsprechende Tanks kosten Geld, die Kosten für den Einbau nicht vergessen.
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  5. #4
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    Also macht ein Wasserspeicher für die Bewässerung meines Gartens allein kostentechnisch keinen Sinn??
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  6. #5

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    „Mit welchen Kosten muss ich ca. rechnen?“
    Was die Kosten anbetrifft so kommt dieses darauf an welcher Tank und welche Größe genommen wird. Ob Leitungen neu verlegt werden müssen sowie ob du alles in Eigenleistung bewerkstelligst oder jemanden damit beauftragst. Also letztendlich nicht so einfach beantwortbar.

    Es gibt diverse Seiten auf denen du berechnen lassen kannst welche Tankgröße für deine Fläche die an den Tank angeschlossen ist, benötigt wird. Beachte bitte das es von Rechner zu Rechner durchaus Unterschiede in der Jährlichen Regenmenge gibt.

    Eine einfache Regentonne lohnt sich auf jedenfall, zumal viele pflanzen lieber Regenwasser mögen als Leitungswasser. Alles was aufwendiger ist bedeutet das Leitungswasser letztendlich durchaus günstiger sein kann. Wenn du allerdings das gesamte Regenwasser in einen Tank leitest und dadurch die entsprechenden Regenwassergebühren sparen kannst dann macht sich dieses durchaus in einigen Jahren bezahlt.
    Muss halt dieses mal durchrechnen.

    „Verhältnis Tankgröße zur Gartengröße?“
    Nimm keinen zu Kleinen Tank. Besser 1000 Liter zu groß als einen Liter zu klein.

    „Gibt es Vorteile zu den normalen sichtbaren Tanks?“
    Nun ein sichtbarer Tank bedeutet weniger Arbeit bei der Errichtung bedeutet aber das du Platz dafür benötigst, dort sich auch Algen bilden können und im Winter wird das Wasser auch gefrieren.

    „Wie hoch ist der Aufwand der Installation?“
    Der Aufwand kann hoch sein, aber auch Ruck zuck erledigt sein.
    Der Aufwand richtet sich danach ob Unterirdisch (tiefer Tank oder Flachtank) bzw. ein Tank einfach neben der Regenrinne gestellt wird. Und ob die Rohre neu verlegt werden müssen. Also so nicht direkt beantwortbar.

    „Ab welcher Gartengröße lohnen sich Regenwassertanks (unter der Erde)?“
    Befrage diesbezüglich am besten die diversen Seiten mit den berechnungs Programmen

    Wir haben selber letzten Jahr so was gemacht aber nicht um Wasserkosten für den Garten zu sparen sondern um die Regenwassergebühren zu sparen. Bei uns ist es so das sich die Investition in wenigen Jahren bezahlt macht wird.
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  7. #6

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    Hallo,

    bei uns soll so ein Regenwassertank im Herbst versenkt werden. Da habe ich schon so einige Berechnungen angestellt.
    Für die Entscheidungsfindung solltest du folgendes Berücksichtigen:
    1. durchschnittliche Regenmenge in deiner Region (per Internet recherchierbar oder schau mal in die Abrechnung fürs Niederschlagswasser, die nehmen immer so Regionale Durchschnittspauschalen)
    2. Größe des Dachs und sonstiger Gebäude die an Regen/Abwasserkanal angeschlossen sind. Das führt dich zum benötigten Volumen des Tanks (im Netz gibt es dazu diverse Rechner)
    3. Fraglich ist wieviel Wasser du für deinen Garten benötigen wirst. Frag mal in der Nachbarschaft nach Verbrauchswerten. Das kann nach Region, Bodenbeschaffenheit und Bepflanzung sehr variieren.
    4. Was sagt denn die Abwasserordnung deiner Gemeinde dazu? Manche schreiben einen Prozentsatz vom Niederschlagswasser gut, andere wollen einen Tank mit Überlaufeinrichtung ins Abwassernetz, oder einen Tank mit Überlaufeinrichtung zur Grundstücksversickerung, wieder andere möchten das genehmigen..u.s.w.... also... erst mal nachschauen
    5. Zuletzt dann die Gegenüberstellung: Kosten für Gartenbewässerung (incl. Abwasser) evtl. bietet deine Gemeinde auch einen Gartenwassertarif an. Dann zahlst du nur für das Frischwasser, aber kein Abwasser (musst aber wahrscheinlich einen separaten Wasserzähler installieren lassen) und Kosten Niederschlagswasser gegen Anschaffungs- Installations- und Betriebskosten (elektr. Pumpe) des Wassertanks
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  8. #7

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    .... und wie sieht es bei dir eigentlich mit einem Brunnen aus. Je nach dem wo bei dir der Grundwasserspiegel liegt und wie das Gelände beschaffen ist, wäre das vielleicht auch eine Option. Aber auch dabei die örtlichen Bestimmungen beachten (erlaubt-verboten; genehmigungspflichtig oder nicht).... ich darf keinen Brunnen (wäre günstiger gewesen) wir sind zu nah am Friedhof
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  9. #8
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    Hallo,

    super, vielen Dank für die ausführlichen Antworten. Dann werde ich das Projekt mal durchrechnen.

    Über ein Brunnen habe ich auch schon mal nachgedacht. Im Keller habe ich noch einen Brunnen, welcher provisorischer Weise verdeckt wurde.
    Früher, (Baujahr 1913) wurde hieraus Wasser für die Bewirtschaftung der Nutzfläche im Garten genommen.

    Ich müsste mal testen, wie es mit dem Wasserspiegel ausschaut. Wäre hier ggf. der Einsatz einer Tauchpumpe möglich?
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  10. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  11. #9

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    Eine Tauchpumpe oder auch Schmutzwasserpumpe genant liefert aber keinen großen druck. Ist somit z.B. für Rasensprenger nicht geeignet. Zudem hängt die Förderleistung auch von der Höhe ab welche durch die Pumpe überwunden werden muss. Eine Tiefbrunnenpumpe wäre sicherlich besser. Da aber nicht bekannt ist welche Höhendifferenz überwunden werden muss und wie du das Wasser dann im Garten verteilen willst (freier Auslauf oder über einen Rasensprenger also mit Druck) kann man nichts genaues sagen.
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  12. #10

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    in Eigenregie würde ich davon lieber abraten. es ist auch baumäßig dabei allerlei zu berücksichtigen, an das ein ahnungsloser Laie nicht denkt.
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