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Wandabstandhalter für Antennenmast

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  1. #1

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    Wandabstandhalter für Antennenmast

    Hallo zusammen,
    Vor einiger Zeit (ist sicher schon ein paar Jahre her) gab es sog. Mauerabstandhalter für Antennenmasten in einer vernüftigen vierkant Ausführung in verschiedenen Abständen (10cm, 25cm, 50cm). Ich finde diese Abstandhalter nirgends mehr. Mittlwereile werden nur noch die Abstandhalter aus Flachstahl angeboten, die wenig verwindungssteif sind. Konkret suche ich eine 10 oder 15cm Version , gern auch aus Edelstahl. Sollte hier jemand noch eine Bezugsquelle wissen, wäre ich für einen Hinweis dankbar. Ggf. auch per PN um den Forenregeln zu genügen.
    Im Zweifelsfall könnte ich so einen Halter bei unserem Metallbauer fertigen lassen, aber das wird vermtl. dann doch zu teuer.
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  2. Wandabstandhalter für Antennenmast

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  3. #2

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    Im Zweifel den Schlosser des Vertrauens kontaktieren. 15cm Vieekant verzinkter Stahl oder was auch immer kann nicht die Welt kosten, selbst als Sonderanfertigung.
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  4. #3

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    Zitat Zitat von Pruefhammer Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,
    Vor einiger Zeit (ist sicher schon ein paar Jahre her) gab es sog. Mauerabstandhalter für Antennenmasten in einer vernüftigen vierkant Ausführung in verschiedenen Abständen (10cm, 25cm, 50cm). Ich finde diese Abstandhalter nirgends mehr. Mittlwereile werden nur noch die Abstandhalter aus Flachstahl angeboten, die wenig verwindungssteif sind. Konkret suche ich eine 10 oder 15cm Version , gern auch aus Edelstahl. Sollte hier jemand noch eine Bezugsquelle wissen, wäre ich für einen Hinweis dankbar. Ggf. auch per PN um den Forenregeln zu genügen.
    Im Zweifelsfall könnte ich so einen Halter bei unserem Metallbauer fertigen lassen, aber das wird vermtl. dann doch zu teuer.
    Es gibt im Bereich Blitzschutzbau Wandhalterung für Masten, d=42/60mm, Abstand von 150-300mm, Befestigungsplatte + Rundstahl in V2A. Problem könnte hier der Mastdurchmesser sein...
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  5. #4
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    das ist schon ein guter Tipp. Danke. Da werde ich mich mal umschauen.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Pruefhammer Beitrag anzeigen
    Vor einiger Zeit (ist sicher schon ein paar Jahre her) gab es sog. Mauerabstandhalter für Antennenmasten in einer vernüftigen vierkant Ausführung in verschiedenen Abständen (10cm, 25cm, 50cm). Ich finde diese Abstandhalter nirgends mehr. Mittlwereile werden nur noch die Abstandhalter aus Flachstahl angeboten, die wenig verwindungssteif sind.
    Seit jeher hat sich Kombination von Wandhalterungen mit einem Zwei- und einem Dreibein aus Flachstahl als genügend verwindungssteif erwiesen.

    Die Schwachstelle sind die Dübel, weshalb nach alten VDE 0855-1 für Antennen noch explizit Kunststoffdübel verboten und Schwerlastdübel gefordert waren. Heute gibt es Klebedübel und für große Windlasten bzw. hohe Biegemomente können auch schon mal durchgehende Gewindestangen angesagt sein. Ab 1.650 Nm ist auch nach aktueller DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1):2011-06 ein statischer Nachweis gefordert.
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  7. #6
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    Seit jeher hat sich Kombination von Wandhalterungen mit einem Zwei- und einem Dreibein aus Flachstahl als genügend verwindungssteif erwiesen.
    mir gefällt es aber nunmal nicht, egal was du als erwiesen ansiehst. Abgesehen davon sind die immer aus verzinktem Stahl und rosten irgendwann.
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  8. #7

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    Dann eben eine Sonderanfertigung aus Edelstahl!

    48mm Mastrohr,verzinkt hält länger wie gedacht!

    Like!

    32mm Mast?
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  9. #8
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    richtig, "durchrosten" tut da so schnell nichts, aber es hinterlässt an der Fassade schonmal gern Rostfahnen. Masten auf dem Dach auch gern. Es gibt in der Tat schlimmere Schicksale auf dieser Welt, aber dieses Gelumpe, das man überall für neun Euro irgendwas angeboten bekommt und offensichtlich aus der gleichen chinesichen Hinterhofwerkstatt kommt nervt mich persönlich schon.
    Wie gesagt früher gab es die vierkant Version ganz normal zu kaufen, die waren zwar auch nur verzinkt aber wenigstens über jeden Zweifel an mechanischer Stabilität erhaben. Die werden wohl nicht mehr produziert weil die Masse der Käufer die Billigversion bevorzugt.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Pruefhammer Beitrag anzeigen
    mir gefällt es aber nunmal nicht, egal was du als erwiesen ansiehst.
    Meine "Ansichten" basieren auf Fakten, die müssen nicht jedem gefallen.

    Offenkundig gibt es keinen Irrsinn der im Statik-Unverstand nicht von irgendwelchen skrupelfreien Antennen-Installateuren verbrochen wird. Nachstehend ein Beispiel mit einem Flachstahl-Dreibein (oben) und Zweibein (unten). Trotz diverser Stürme und unfassbarer Überlast saßen die beiden Halterungen in der Betonwand noch bombenfest. Die als stabil bekannte WISI OA 96 GFK-Antenne hätte aber vermutlich beim nächsten Sturm einen Abflug gemacht.

    An der Feuerverzinkung hatte sich noch kein Rost gebildet.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken  
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  11. #10
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    @Dipol: du bist auch einer derjenigen, die unbedingt etwas schreiben müssen, auch wenn der Inhalt an der Sache völlig vorbei geht. Kommen wir erstmal zur mechanischen Stabilität: diese wird im Regelfall rechnerisch nachgewiesen und nicht als Erfahrung von Dipol angenommen. Um rechnen zu können bräuchte man die maximalen Kräfte bzw. Momente, die ein solcher Mauerhalter aufnehmen kann. Ich habe - selbst bei namhaften Herstellern, die den Schrott unter eigenem Namen verkaufen- in keinem Datenblatt hierzu etwas gefunden. Das Prinzip Hoffnung ist bei statischen Fragen aber eher nicht anzuwenden, bei dynamischen noch weniger. Also, vielleicht hast du ja ein Datenblatt, wo mir der Hersteller die dauerhafte Sicherheit garantiert, wenn entsprechende Kräfte bzw. Momente nicht überschritten werden.
    Im übrigen habe ich nirgends geschrieben, dass mich die Angst umtreibt, dass die Konstruktion kpl. versagen könnte. Vielmehr sind diese Schrotthalter, wie ich bereits schrieb, nicht verwindungssteif, was bei Wind oder gar Sturm und schwachen Transpondern oder noch wesentlich kritischeren Toowaygeschichten von entscheidener Bedeutung ist.
    Aber es wäre ja auch zu einfach gewesen einfach meine Frage zu beantworten oder mal die Finger still zu halten.
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Pruefhammer Beitrag anzeigen
    @Dipol: du bist auch einer derjenigen, die unbedingt etwas schreiben müssen, auch wenn der Inhalt an der Sache völlig vorbei geht.
    Das ist natürlich mein Fehler, wenn ich als gelernter Fernsehtechniker alten Schlages und Antennenprofi mit 5 Jahrzehnten Berufserfahrung als Antennenprofi dubiose Bauchgefühleinstufungen eines fachfremden Laien zu angeblichen Schrott-Wandhalterungen nicht bestätigen kann.

    Zitat Zitat von Pruefhammer Beitrag anzeigen
    Kommen wir erstmal zur mechanischen Stabilität: diese wird im Regelfall rechnerisch nachgewiesen und nicht als Erfahrung von Dipol angenommen. Um rechnen zu können bräuchte man die maximalen Kräfte bzw. Momente, die ein solcher Mauerhalter aufnehmen kann. Ich habe - selbst bei namhaften Herstellern, die den Schrott unter eigenem Namen verkaufen- in keinem Datenblatt hierzu etwas gefunden.
    Ein Blick in den aktuellen KATHREIN-Katalog, Seite 67, oder ein Klick hier hätte genügt. Die ZTH 01 darf bis zum statisch nachweisfreien Biegemonent von 1.650 Nm belastet werden. KATHREIN gibt sogar für die eigentliche Schwachstelle, die Halterbefestigungen, Daten an.

    Ich stelle dir gerne einen Kontakt zum Hauptlieferanten solcher Produkte, der Firma ASSAT, her, damit du deine "Bewertung nicht nur anonym im Schutz des Internetzes verbreiten musst.

    Zitat Zitat von Pruefhammer Beitrag anzeigen
    Aber es wäre ja auch zu einfach gewesen einfach meine Frage zu beantworten oder mal die Finger still zu halten.
    Der Fehler, einen rechthaberischen Laien vor Falschausagen durch Fakten zu bewahren, unterläuft mir nicht mehrfach.
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  13. #12

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    Erst mal kann man Dipol nur zustimmen (ich jedenfalls).

    Ich persönlich habe auch schon oft solche zweiteiligen Wandhalterungen montiert.
    Wenn richtig befestigt (siehe Dipol) verwindet sich da gar nichts .
    (es sei denn ,man kauft billig und selbst da kann ich mir das nicht vorstellen.)



    Jedenfalls nicht so ,dass das einen Einfluss auf die Ausrichtung der Antenne hat.
    Und dadurch bedingt der Empfang beeinträchtigt wird.

    Eher lockern sich die Befestigungspunkte oder die SAT-Antenne selbst.

    Mein Tipp:
    Vorsicht DIY!


    Metall-Bauer beauftragen und dem mitteilen was die Halterung aushalten muss.
    2 Grundplatten entsprechender Größe/Länge des Ausleger, mit jeweils 4 Bohrungen anfertigen lassen.(ähnlich einer "normalen " Wandhalterung)
    Daran dann z.B. ein 50mm Rohr anschweißen lassen.

    Das ganze aus V2A .

    Ist natürlich ohne Prüfsiegel, aber sieht gut aus
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  14. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  15. #13
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    @Dipol: Deine Selbstbeweihräucherungsfloskeln kannst Du getrost stecken lassen. Was ist den bitte ein Techniker alten Schlages? Und was unterscheidet den alten vom neuen Schlag? Wird die Welt untergehen, wenn der alte Schlag ausstirbt? Und was ist ein Antennenprofi? Ein neues Studienfach oder ein Titel, mit dem sich jede Hausfrau schmücken kann?
    O.k., jetzt mal zu den Fakten: Die Fa. Kathrein gibt tatsächlich Belastungsgrenzen an für den genannten Halter. Das ist zweifelsfrei sehr zu loben. Ich hatte mir den Halter von Kathrein wie auch das Datenblatt gar nicht angesehen, da der Halter mit 23cm Wandabstand für mich nicht in Frage kommt und ich, wie eingangs erwähnt, einen mit 10-15cm gesucht habe. Die genannte Fa. A.S. Sat gibt in ihren Datenblättern auch keine Belastbarkeiten an, da denke ich mir dann mal meinen Teil.
    So jetzt mal zu den zwei Kernproblemen:
    1. Ohne Belastbarkeitsangaben gelingt nunmal kein rechnerischer Nachweis, deine Erfahrung hilft da nicht weiter.(Punkt)
    2. Ich wiederhole mich: es geht und ging mir hier im wesentlichen nicht um die Problematik, ob die Konstruktion versagen könnte, diese Frage hast du erst ins Spiel gebracht, obwohl danach von meiner Seite gar nicht gefragt war. Vielmehr ging es um die Verwindungssteifigkeit und da sind bei einem 60mm Mast die Mauerhalter der Schwachpunkt. Wenn du dann von Tooway noch nichts gehört hast und bisher nur 90cm Spiegel auf Astra 19,2 Grad ausgerichtet hast, dann kann ich verstehen, warum du darin kein Problem siehst.
    Deine Darbietung hier ist gerade aus dem letztgenannten Grund für mich Bestätigung, dass ich es nicht mit einem Profi sondern einem Dampfplauderer zu tun habe, sonst wäre dir die Problematik bekannt und du würdest nicht so daher reden bzw. schreiben.
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Pruefhammer Beitrag anzeigen
    ...könnte ich so einen Halter bei unserem Metallbauer fertigen lassen, aber das wird vermtl. dann doch zu teuer.
    Zitat Zitat von Pruefhammer Beitrag anzeigen
    ...Die werden wohl nicht mehr produziert weil die Masse der Käufer die Billigversion bevorzugt.
    Merkst du was? Du scheiterst schon im Ansatz

    Zur Sache selbst hast du doch schon genügend Hinweise bekommen. Wenn du jedoch alles mit deinen für dich unumstößlichen Vermutungen widerlegen möchtest, kann man dir an der Stelle auch nicht weiterhelfen.

    bei unserem Metallbauer fertigen lassen, aber das wird vermtl. dann doch zu teuer.
    Das ist immer relativ, aber im Vergleich zur angeschlossenen Hardware wohl eher Peanuts.

    aus verzinktem Stahl und rosten irgendwann
    Das Billigkram vielleicht, sonst ist die Aussage einfach falsch.

    Ohne Belastbarkeitsangaben gelingt nunmal kein rechnerischer Nachweis
    Woher sollen die Herseller auch wissen, ob du in Poroton oder Beton verankerst, mit Schwerlastdübeln oder Lufthaken? DAS ist die Schwachstelle.
    Wenn schon, dann das Gesamtsystem nachweisen. Wie groß sind eigentlich die Belastungen?

    Und in diesem Zusammmenhang halte ich das
    da sind bei einem 60mm Mast die Mauerhalter der Schwachpunkt
    als so pauschale Aussage für ein Gerücht.

    Ich denke, du verrennst dich in ein Problem, welches gar nicht existiert. Lass dir von einem Schlosser was solides - und ja, da reicht eigentlich Erfahrung -zusammenschweißen und gut ist. So eine Konstruktion kannst du dann auch bis in die letzte Schweißnaht nachweisen. Kannst du?


    ...und Gruß
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