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Installation und Empfehlung von Außenkameras

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  1. #1

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    Blinzeln Installation und Empfehlung von Außenkameras

    Hallo zusammen,

    Ich bin derzeit mit der Renovierung eines Altbau (1960) beschäftigt und nun geht es dort an die Elektroinstallation. An den Außenwänden wollte ich insgesamt 4 Außenkameras anbringen. Ich hatte mal gelesen, das es moeglich ist diese Kameras (Poe Fähigkeit vorausgesetzt) mit einem einzigen Cat 7 Kabel zu betreiben, welches sowohl für die Stromzufuhr als auch für die Bild und Tonweitergabe zuständig ist. Desweitere sollte man ein zweites Cat 7 Kabel als mögliche Reserve legen um vlt in Zukunft mal einen IR Sensor zu installieren, welcher nicht in der Kamera integriert ist.

    Ist das so richtig, oder sollten noch weitere Kabel gezogen werden?

    Lege ich diese Kabel eigentlich von Innen durch die Wand nach außen, oder ist es ratsam, falls die Kamera eine Kabelpeitsche hat, diese von außen nach innen zu legen?

    Benötige ich Cat 7 UV beständiges Kabel?

    Die Kabel gehen wie ich es gelesen habe dann weiter von der Kamera zum DVR bzw. umgekehrt, wird dieser DVR an einen PC angeschlossen oder lediglich an einen Monitor?

    Gibt es eine Empfehlung einer Außenkamera (Kamera mit arm, keine Domkamera), welche Poe fähig ist, Nachtsicht ermöglicht , einen möglichst großen
    Winkel aufzeichnet, und zuverlässig funktioniert? Preislich dachte icb so an 400 Euro pro Kamera. Auf dem ersten Blick hat mir die relativ günstige isdochegal sehr gut gefallen, jedoch benötigt diese, wenn ich das richtig gelesen habe internet.

    Mir geht es darum, dass die Videos lediglich auf einer Festplatte aufgezeichnet werden sollen, die Kamera sollte keinen Internetzugriff benötigen und es sollte auch nichts in der Cloud gespeichert werden.

    Ohje, tausend Fragen ich danke euch schonmal fürs lesen und fuer eure Antworten
    Geändert von R.B. (16.03.2015 um 13:29 Uhr) Grund: Name entfernt
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  2. Installation und Empfehlung von Außenkameras

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Hi,

    schau Dich mal im KNX-User-Forum um, da werden zig Arten von Kameras, Anschlussmöglichkeiten, POE, etc. diskutiert, von günstigem Chinaimport bis zum hochpreisigen Gerät aus der Pfalz.

    Gruß
    Hannes
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  4. #3

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    Eine drahtgebunde Lösung hat schon Vorteile. Man kann die Stromversorgung über die gleiche Leitung bereitstellen, und was noch viel wichtiger ist, man kann auch größere Datenmengen übertragen, ohne dass das Kamera-Netz in die Knie geht. Gerade bei hohen Auflösungen und einer größeren Anzahl Kameras ist ein WLAN schnell überfordert.

    Nachtsicht ist normalerweise kein Problem, zur Not kann man mit externen IR-Scheinwerfern nachhelfen. Details lassen sich bei Nacht aber deutlich schwerer erkennen, vor allen Dingen im Außenbereich mit der üblichen IR-Ausleuchtung. Hier sollte man nicht zuviel erwarten.

    Ein Schwachpunkt dieser Lösungen ist die Bewegungserkennung. Diese sollte möglichst flexibel einstellbar sein, und selbst dann sind Fehlalarme nicht ausgeschlossen. Regen, aber vor allen Dingen Schneefall, führt schnell zu einem Alarm. Macht man die Bewegungserkennung zu unempfindlich, dann muss unter Normalbedingungen schon ein LKW durch den Erkennungsbereich fahren damit Alarm ausgelöst wird. Ist die Bewegungserkennung zu empfindlich eingestellt, dann genügt ein Busch der sich bewegt, oder ein Blatt von einem Baum das durch den Erkennungsbereich fliegt, und schon hat man eMails und eine Videoaufzeichnung. Da hilft es auch nicht wenn man den Erkennungsbereich im Bild eingrenzen kann.

    Eine gängige Speichermethode wären interne SD Karten. Man kann die Kameras auch an ein NAS hängen und dort die Videos speichern. So lange ein remote-zugriff oder Versand von eMails nicht gewünscht ist, lässt sich das relativ einfach bewerkstelligen.

    Die Optik ist ein wichtiger Punkt. Da sollte man die Datenblätter genau studieren. Zudem wäre es hilfreich, wenn man eine Kamera mal im Praxisbetrieb testen könnte. Kein Erfahrungsbericht kann so einen Praxistest ersetzen.

    Auch der Montageort sollte sorgfältig gewählt werden. Sonnenstand, Schattenwurf, wenn möglich wettergeschützt, und natürlich sollte die Kamera auch noch die richtigen Bereiche des Grundstücks/Gebäudes überwachen. Auch daran denken, dass sie nicht zu den Nachbarn oder in den öffentlichen Raum ausgerichtet sein sollte.

    Nutze mal die Suchfunktion, das Thema hatte wir hier bereits.
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