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  1. #1

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    Schallschutz nachträglich verbessern

    Hallo

    Wir haben ein Einfamilienhaus mit einer sichtbaren Holzbalkendecke im Erdgeschoss, auf dieser wurde eine sichtbare Schalung aufgebracht, 4 cm Trittschalldämmung, 8 cm Hartschaum/Styropur Dämmung, schwimmender Zementestrich mit Fußbodenheizung und 80 % des Fußbodenbelags ist Laminat, Rest Fliese (im Bad). Die Innenwände im Erdgeschoss bestehen aus einer KVH-Lattung (8x6 cm) mit beidseitig 12 mm OSb und 12,5 mm Gipskarton, in die 8 cm Zwischenraum wurde eine 60 mm dicke Rockwool Trennwandplatte eingesetzt. Der Bau ist von 2012 also noch nicht all zu alt.

    Wir möchten bei uns den Schallschutz zwischen Ober-/Untergeschoss und zwischen den Innenwänden im Erdgeschoss verbessern. Das Problem ist nämlich, wenn man z. B. oben im Kinderzimmer im Bett liegt hört man den unten stehenden Fernseher so sehr das man quasi jedes Wort fast versteht. Das stört die Kinder sehr beim schlafen. Anders herum stört es unten, wenn oben die Kinder spielen (wenn der kleine durchs Zimmer läuft hört es sich unten an als würde Stampfi da rum laufen, oder wenn z. B. die Spielzeugautos übern Fußboden flitzen hört man es unten deutlich. Im Erdgeschoss zwischen dem Wohn- und Schlafzimmer ist auch sehr hellhörig, läuft im Wohnzimmer der Fernseher oder es hustet jemand ist das Schlafen nicht möglich.

    Nun lässt sich das Grundprinzip natürlich ersetzen/ändern…Was gibt es für Möglichkeiten den Schallschutz zu verbessern? Ggf. würden wir auf die sichtbare Balkendecke im EG verzichten, da sie eh nicht so schön ist wie erhofft und meine Frau sie nicht leiden mag.

    Schönen Gruß
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  2. Schallschutz nachträglich verbessern

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  3. #2

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    Ähnliche Voraussetzungen wie bei uns ...aber anscheinend noch schlechterer Schallschutz.

    Grundsätzliche Empfehlung: Schallwege und Schallintensitiät ermitteln (lassen), denn der anscheinend logische Schallweg (Laminat-Decke-Ohr) wird in der Realität vielleicht zu Laminat-etwas über Decke-viel über die Wände-Ohr.
    Bei uns ergab die Abhöraktion, dass Raumschall von der ELW nicht über eine Wand (mit vermeintlich schlechtere konstruktive Voraussetzungen) kam sondern gleich viel über alle Wände im Schlafzimmer...gleichzeitig ergab die Messung, dass über den Boden praktisch nichts kommt und eine geringe Entkopplung der Wände schon eine erhebliche Verbesserung bringen wird.

    Die Ermittlungen haben auch ergeben, dass der Schalldurchgang direkt hinter dem Fernseher am höchsten ist. Hier wird ein absorbierender Schallschutz direkt hinter dem Gerät hilfreich sein.

    Trittschall von oben haben wir mittels Teppichboden reduziert. Den Teppichboden haben wir einfassen lassen und damit die kritischen Stellen abgedeckt.
    Die Waschmaschine im OG bekam für den Schallschutz eine Gummigranulatmatte. Jetzt hört man sie kaum noch.

    Beim nächsten Mieterwechsel gibts dann noch für die ELW eine schallabsorbierende Decke.
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  4. #3

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    Zitat Zitat von bernix Beitrag anzeigen
    Trittschall von oben haben wir mittels Teppichboden reduziert. Den Teppichboden haben wir einfassen lassen und damit die kritischen Stellen abgedeckt.
    Die Waschmaschine im OG bekam für den Schallschutz eine Gummigranulatmatte. Jetzt hört man sie kaum noch.

    Beim nächsten Mieterwechsel gibts dann noch für die ELW eine schallabsorbierende Decke.
    Kannst du das etwas genauer ausführen? Teppich "einfassen"? Schallabsorbierende Decke?
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  5. #4

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    Zitat Zitat von ultra79 Beitrag anzeigen
    Kannst du das etwas genauer ausführen? Teppich "einfassen"? Schallabsorbierende Decke?
    Teppichboden einfassen: Teppichboden auf Maß zuschneiden (lassen). Der wird dann am Rand eingefasst (Stoffkante aufnähen oder einketteln)
    Vorteil ist: Du kannst dir den Teppichboden genau auf das gebrauchte Maß zuschneiden lassen, der Teppichboden ist, je nach Qualität, leicht zu reinigen und du sparst die die Zuschneidearbeiten und Randleiste....und gut aussehen tut es auch.

    Schallabsorbierende Decken oder Wand(elemente): Gibt es verschiedene für Gewerbebauten hauptsächlich. Die verhindern Reflexionen und den Eintrag des Schalls in die massiven Gebäudestruktur.
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