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Entscheidungsfrage - Hecke? Büsche? Zaun?

Diskutiere Entscheidungsfrage - Hecke? Büsche? Zaun? im Forum Nutz- und Ziergarten auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Entscheidungsfrage - Hecke? Büsche? Zaun?

    Ich weiß, das ist Geschmacksache, aber ich hätte gerne mal ein paar Meinungen und ggf. Erfahrungswerte, vielleicht fällt mir die Entscheidung dann leichter ...

    Folgende Situation: Neubau Einfamilienhaus, Neubaugebiet, um uns herum wird noch fleißig gebaut. Garten ist dem Haus vorgelagert, grenzt direkt an die Anwohnerstrasse (kein separater Gehweg / Bordstein). Grundstück hat ein leichtes Gefälle, liegt am südwestlichen Ende etwa 50cm über Strassenniveau.

    Nun geht es um das Thema Sichtschutz. Aufgrund der strassennahen Lage des Gartens stellt sich eben die Frage, was wir da am besten nehmen. Natürlich sieht man hier im Baugebiet immer wieder die typischen Thujahecken. Da bin ich aber kein sehr großer Freund von ...

    Momentan tendiere ich zu einem niedrigen Zaun (wird ggf. erst später nachgerüstet, wenn wieder Geld da ...) und auf der Innenseite unterschiedlich hohe Gehölze und Sträucher. Das würde natürlicher und lebendiger wirken und ich könnte auch einige Blütengehölze einsetzen. Also solche Sachen wie Sommerflieder, Holunder, Blütenhartriegel, etc. Meine Befürchtung ist aber, dass das nicht "dicht" genug wird bzw. den Garten nicht ausreichend zur Strasse hin abschirmt. Eine geschlossene Hecke würde das Grundstück komplett vor fremden Einblicken schützen. Andererseits wirkt so eine Hecke ziemlich massiv und oft auch etwas langweilig. Kommt vielleicht auf die Pflanzenart drauf an. Hat jemand Empfehlungen?

    Und dann stellt sich auch die Frage nach dem Pflegeaufwand: Hecken dürfen hier offiziell nicht höher als 1,50 m angelegt werden (stellt sich die Frage, ob das überhaupt jemand kontrolliert ...) und müssen jährlich in Form geschnitten werden. Bei einer lockeren Gehözepflanzung muss ich je nach Sorte ggf. auch mindestens einmal im Jahr mit Rückschnitt ran, plus die Laubfegearbeiten im Herbst - das hätte ich mit einer immergrünen Hecke natürlich nicht.

    Eine weitere Möglichkeit wären Sichtschutzelemente, z.B. aus Holz (Rhombus). Die komplette Front damit dicht zu machen würde aber wahrscheinlich nach Fort Knox aussehen ... Auch für Zäune gilt wieder: Maximal 1,50 m Höhe erlaubt. Sträucher und Bäume hingegen können natürlich auch höher werden ...

    Außerdem: Was geht am schnellsten? Auch eine Hecke muss erst mal wachsen. Kriege ich mit losen Büschen und Sträuchern in wenigen Jahren eine intime Privatsphäre hin im Garten? Und wie sieht es mit dem Platzbedarf aus? Der Garten ist relativ schmal, zwischen Haus und Strasse stehen momentan 7,60 m zur Verfügung, davon gehen noch mal 3 m Terrasse ab. Also bleibt ein "Grünstreifen" von maximal 4,60 m, auf dem Zaun / Hecke / Sträucher, Blumenbeete und Rasenfläche Platz finden sollen (dafür ist der Garten aber 14 m lang - was die Schlauchform noch zusätzlich betont).

    Also: Was schützt besser, lässt sich leichter pflegen, sieht attraktiver aus, ist preiswerter, whatever ... Wie sind eure Meinungen und Erfahrungen?
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  2. Entscheidungsfrage - Hecke? Büsche? Zaun?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zaun in erlaubter Höhe, Rankpflanzen daran und eine gemischte (versetzte) Reihe diverser Büsche dahinter - Ist gleichzeitig auch Spielfläche (verstecken, geheime Höhle,...) für Kinder,
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  4. #3

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    Hallo Manna,

    vielleicht Zaun und etwas dahinter Spalierbäume in passender Größe.... also Zaun 1,50m (berankt oder auch nicht) dann, in angemessenen Abstand (Nachbarschaftsrecht und Gemeineordnung beachten) Spalierbäume zum Sichtschutz.....hab ich mal im Internet gesehen ....sah toll aus und braucht nicht viel Platz...
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  5. #4

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    Hallo Manna,

    dass Du die 0815-Thuja-Hecken nicht gut findest, finde ich schonmal prima! :-)

    Mein Rat wäre auch, eine gemischte Sträucherhecke zu gestalten. Mit straff aufrecht wachsenden Sträuchern lässt sich das auch auf einem einigermaßen schmalen Streifen von vielleicht 1,5 Metern realisieren (auf der Innenseite können Sie ja auch etwas auf den Rasen reinwachsen). Gut geeignet von der Wuchsform schienen mir z. B. die Blutjohannesbeere 'King Edward VII', der Winterschneeball 'Dawn', Rhamnus frangula 'Fine Line', Deutzia magnifica etc. Wichtig ist hierbei, die Pflanzen nicht in Reih und Glied zu setzen, sondern leicht im Zickzack - das führt zu besserem Sichtschutz und wirkt attraktiver. Den Setzabstand muss man je nach Pflanzenmischung ein bisschen austüfteln, weil sie ja auch unterschiedlich breit werden. Beispiel: Die Deutzie wird einen bis eineinhalb Meter breit, die Blutjohannesbeere ebenso. Demnach würde ich sie für eine gemischte Hecke (in der die einzelnen Sträucher nicht mehr so wirken wie als Solitäre, sondern zum Sichtschutz ein bisschen verwachsen) in einem Abstand von ca. 125 cm setzen.

    Da Ihr einen schmalen, aber langen Garten habt, würde ich in die Aufteilung der Gartenräume ein bisschen Gehirnschmalz investieren. Sonst besteht wirklich die Gefahr, dass die Schlauchförmigkeit noch betont wird - wenn aufs Haus ein 3-m-Streifen Terrasse, ein 2-m-Streifen Rasen und ein 1,6-m-Streifen Gemischte Hecke folgen. Besser ist es, vielleicht eine Terrasse mit z. B. 5 Meter Länge bis einen Meter vor die Hecke zu ziehen, so dass eine Terrasse mit 5x5 Metern entsteht - und drei Gartenräume (Terrasse und Gartenfläche davor und Gartenfläche dahinter).

    Schöne Grüße
    ASMLLS
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  6. #5
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    Hey, erst mal Danke für eure Antworten (und für den Link, Irise62). Die Spalierbäume wären definitiv ein toller Sichtschutz gerade auch für die "höheren Regionen". Auf der anderen Seite finde ich die Form sehr unnatürlich und streng. Und ich befürchte, dass solche Spalierbäume auch recht teuer sind und aufwendig in der "Erziehung". Hab' mich aber noch nicht näher damit auseinander gesetzt.

    Ich tendiere grad auch zu einer Bepflanzung mit verschiedenen Sträuchern und Gehölzen. Da kann man auch mit Blütezeit und -farbe das ganze Jahr über für ein paar Hingucker sorgen, und ein paar Sorten (z.B. der Sommerflieder) stehen ohnehin fest auf meiner Wunschliste. Einen zusätzlichen Zaun werden wir wohl später nachrüsten, der kann dann auch als Stütz- und Rankhilfe dienen und die Büsche ein bisschen "in Schach" halten.

    Die Aufteilung des Gartens ist auch noch so ein Bauschmerzthema bei mir. Die Terrasse vergrößern würde a) mein Mann nicht mitmachen, b) fände ich das zu wuchtig und übertrieben (wir haben eh schon ein sehr großes Haus im Vergleich zur Nachbarbebauung ...) und c) wird mir das grad auch zu teuer. Aber eine andere Idee, wie man den Garten attraktiv unterteilen kann, ist mir bisher auch noch nicht gekommen. Ich tendiere momentan nicht zu einer strengen Aufteilung, sondern eher zu üppig bepflanzten Beeten, Tiefenwirkung durch unterschiedlich hohe Gewächse und schmale, geschlungene Wege, die zwischen Beeten und Terrasse hindurch führen. Mein Mann hingegen wünscht sich eine größere Rasenfläche - gerade auch für unsere Tochter zum Spielen. Wobei ich glaube, dass die Größe und Form unseres Gartens da leider eh nicht so viel hergibt ... Wir haben eine große, gepflasterte Einfahrt, die man auch als Spielfläche nutzen kann, in einer Ecke des Gartens wird ein Trampolin aufgestellt und wenn der Carport mal steht, kann man da auch eine Schaukel dran hängen und/oder einen Basketball-Korb befestigen. Zudem wohnen wir in einem sehr verkehrsberuhigten Bereich direkt an einer Wendeplatte, die ebenfalls als Spielfläche genutzt werden kann. Also ich denke, ein Rasen wäre durchaus verzichtbar ... aber sag' das mal meinem Mann. ;-)

    (Ok, unsere Meerschweinchen würden sich über ein Stückchen Rasen sicher auch freuen ...)

    Danke auch an ASMLLS für die Pflanzenvorschläge, werde ich mir alle mal angucken.
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  7. #6
    Avatar von Geodesy
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    So hab ich's gemacht. Landschaftsplaner kommen lassen, Plan erstellen lassen mit Pflanzen, Terrasse, Wege etc. Pflanzenliste dabei - fertig. Den Plan bezahlt und selber alles gebaut. Pflanzen gekauft und gesetzt.

    Der Zaun kam später und auch der war wichtig. Abschreckung für Hunde bzw kein Schiss mehr im Garten.

    Pflanzen sind alles verschiedene, Fühblüher, Sommerblüher etc pp. Auch immergrüne dabei.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Manna73 Beitrag anzeigen
    Die Terrasse vergrößern würde a) mein Mann nicht mitmachen, b) fände ich das zu wuchtig und übertrieben (wir haben eh schon ein sehr großes Haus im Vergleich zur Nachbarbebauung ...) und c) wird mir das grad auch zu teuer. Aber eine andere Idee, wie man den Garten attraktiv unterteilen kann, ist mir bisher auch noch nicht gekommen.
    Ich dachte auch nicht an eine flächenmäßige Vergrößerung, sondern an eine andere Verteilung: Wenn Ihr im Moment z. B. 3x8 m vorgesehen habt, könnte evtl. 5x5 besser aussehen und auch nutzbarere sein. (Okay, einen Quadratmeter größer wäre das ...)

    Du kannst ja mal einen Plan der zu gestaltetenden Gartenfläche einstellen, dann kann man mal überlegen, was man wie machen könnte.

    Zitat Zitat von Manna73 Beitrag anzeigen
    Danke auch an ASMLLS für die Pflanzenvorschläge, werde ich mir alle mal angucken.
    Gerne! An straff aufrechten Sträuchern und Gehölzen wäre z. B. noch denkbar: Acer palmatum 'Sangokaku' und 'Orange Dream', Physocarpus opulifolius 'Diabolo' und Callicarpa bodinieri 'Profusion'.
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  9. #8

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    Hallöchen,

    hört sich ja fast nach meinem Grundstück an, ich habe das gleiche "Problem" und werde es auch mit Sträuchern "locker" bepflanzen.

    Ich weiß jetzt nicht ob man einen Link posten "darf" aber es gibt Bouquets - zum Beispiel "Vier Jahreszeiten", welches bereits abgestimmt ist was die Pflanzen angeht. Das finde ich sehr interessant, weil die "Hecke" dadurch jederzeit blüht und sie auch aufeinander abgestimmt ist :-). In dem Bouquet sind dann

    - Forsythien (Forsythie intermedia)
    blüht im März und April
    - Heckenspiere (Spiraea frobelii)
    blüht im Mai bis Juni
    - Ranukelstrauch (Kerria japonica Pleniflora)
    blüht im Mai/Juni und nach Rückschnitt ab August bis in den Herbst
    - Gefüllter Sternstrauch (Deutzia scabra Plena)
    blüht im Juli bis August
    - Rotholziger Hartriegel (Cornus alba Sibirica)
    besticht im Winter durch seine interessante Holz Färbung
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  10. #9
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    Also, ich hab' mal einen bemalten Plan von unserem Grundstück angefertigt. So schrecklich schmal und schlauchförmig sieht das auf dem Plan gar nicht mal aus.



    Der Hauptteil des Gartens liegt im Süden und bekommt zumindest im Sommer relativ viel Sonne ab. Da die Nachbarhäuser gegenüber aber ziemlich hoch sind und aufgrund fehlender Gehwege sehr nah stehen, werfen diese je nach Jahreszeit aber natürlich auch einen Schatten auf unser Grundstück.

    Das Grundstück hat ein Gefälle von Nord nach Süd (genauer von Nord-Ost nach Süd-West). Deshalb haben wir im hinteren Teil auch einige Stützmauern. Die Mauer im Norden zum Nachbargrundstück ist mit ca. 1,30 m die höchste. Da kommen aber noch mal ca. 10 bis 15 cm Belag drauf, effektive, sichtbare Höhe sind dann also noch ca. 1,15 m. Die Mauer am östlichen Grundstücksrand (neben der Einfahrt) fällt flach Richtung Süden ab. Bisher haben wir nur die Einfahrt gepflastert und dabei bogenförmige Aussparungen freigelassen, die bepflanzt werden können. Auch neben der Stützmauer im Osten ist ein schmaler Streifen von vielleicht 10 cm freigeblieben, den ich mit ein paar Steingartenpflanzen oder ähnlichem bepflanzen kann. Hier führt übrigens ein Fußgängerweg parallel an unserem Grundstück vorbei.

    Die Terrasse habe ich mal so eingezeichnet, wie wir sie momentan geplant haben. Der lange Steg soll später zu einer Veranda werden, da ist also noch eine Überdachung geplant, am liebsten richtig klassisch mit Zäunchen, wie man das von amerikanischen Häusern kennt. Wir dürfen allerdings laut Bebauungsplan nicht mehr als max. 1,50 m überdachen, deshalb ist das hier so schmal geplant. Sollte aber ausreichen für eine Bank, einen Schaukelstuhl, ein paar Kübelpflanzen oder Deko ...

    Die eigentliche Terrasse bildet der Mittelteil. Der wird ca. 6 x 3 m groß, also ausreichend für einen Gartentisch mit 6 Stühlen, einen Grill und bei Bedarf einen Sonnenschirm. Wenn später die Veranda fertig ist, wird die Terrasse hier also 1,50 cm aus der Überdachung rausragen.

    Generell wünschen wir uns einen naturnahen, blütenreichen, romantischen Landhausharten. Die Umgebungsbebauung ist bislang leider ziemlich trostlos. Die Grundstücke sind meist sehr klein, viele Doppelhaushälften mit winzigen Gärten, keine Vorgärten, kaum öffentliche Grünflächen. Hier wurde leider sehr "kostenoptimiert" geplant ... Die Nachbargärten sind oft mit Granitstelen eingefasst, Steinterrasse, kleine Rasenfläche, Thujahecke, fertig. Entsprechend wenig Vögel und Bienen sind hier momentan anzutreffen. Ich hoffe sehr, dass ich das mit meinem Garten ein wenig ändern kann ...

    Bei der Pflanzenwahl bin ich auch ein wenig hin- und hergerissen. Auf meiner Wunschliste stehen viele auch heimische, naturnahe, bienen- und/oder vogelfreundlichen Gewächse. Aber auch reine Ziergewächse, die eigentlich keinerlei Nutzen haben, außer dass sie gut aussehen ... Ich hoffe aber, dass das bei entsprechender Kombination kein Problem sein sollte.

    Geplant sind aktuell drei (kleinbleibende) Bäume. Platz dafür wäre im Süden jeweils rechts und links an der Grundstücksgrenze bzw. direkt neben der Einfahrt, sowie hinten im Norden am Treppenabgang (da kommt auch noch am meisten Sonne hin). Unbedingt will ich z.B. eine Kupferfelsenbirne haben! Vor kurzem bin ich über eine Paulownia (Blauglockenbaum) gestolpert. Sie ist wohl der am schnellsten wachsende Baum der Welt (2 bis 4 Meter im Jahr!!!) und trägt auffallende, wunderschöne, blaue Blüten und sehr große Blätter. Die Vorstellung, hier in sehr kurzer Zeit einen richtigen, stattlichen und auch schattenwerfenden Baum zu haben, finde ich schon sehr reizvoll. Und optisch macht der Baum auch was her. Aber die Blüten tragen nur wenig Nektar und sind für Bienen nicht besonders reizvoll. Und Früchte trägt die Paulownia auch nicht. Auf der anderen Seite könnte ich schon in wenigen Jahren in ihren Zweigen Nistkästen und Futterkolben für die Vögel reinhängen.

    In einem anderen Thread hatte ich mal geschrieben, dass wir im alten Haus eine Zierkirsche im Vorgarten hatten. Sie hat in dem Jahr, in dem meine Tochter geboren wurde, zum ersten mal geblüht, und blüht seither jedes Jahr an ihrem Geburtstag (April). Deshalb war das quasi ihr persönlicher "Geburtsbaum". Wir hätten ihn gerne mitgenommen, aber das war im Hinblick auf Wurzelwerk und Geldbeutel nicht machbar. Nun überlegen wir, hier eine neue Zierkirsche zu pflanzen. Aber diese trägt gefüllte, nektarlose Blüten und ebenfalls keine Früchte und ist entsprechend ebenso nutzlos für Bienen. Also entweder ich weiche auf eine Alternative aus (Bedingung: kleinbleibend und blüht zuverlässig im April), oder ich stelle den Bienen als Ausgleich andere Gewächse zur Verfügung. Was mit der geplanten Blütenhecke ja durchaus möglich wäre.

    Hier mal ein Auszug meiner aktuellen Pflanzenwunschliste:
    - Kupferfelsenbirne
    - evtl. Paulownia
    - evtl. Zierkirsche
    - Sommerflieder
    - Holunder
    - Blüten-Hartriegel (bzw. div. Hartriegel-Sorten)
    - Callicarpa
    - Prachtspiere (oder andere Spiere)
    - Duftjasmin
    - Perlmutstrauch
    - Gamander
    - Blutpflaume
    - Schattenglöckchen
    - Hundsrose / Wildrose
    - div. Beet- und Kletterrosen
    - div. Clematis
    - Vergissmeinnicht
    - Duftveilchen
    - Hortensien
    - Funkien
    - Astilben
    - Lavendel
    - Salbei
    - Thymian
    - Naschgarten mit Himbeeren, Johannisbeeren, Erdbeeren, evtl. Säulenapfel o.a. Obst
    - Pfeifengras
    - Schlangenkröterich
    - Sterndolde
    - Blut-Wiederich
    - Steinquendel
    - Kissenprimel
    - Lupinien
    - Herbstaster
    - Schleieraster
    - sonstige Gräser, Beetpflanzen, Bodendecker, Immergrün ...
    + einzelne Kübelpflanzen

    Kletterpflanzen bzw. Fassadenbegrünung ist noch so ein Thema. Ich möchte an der Hausecke neben der Einfahrt auf jeden Fall eine Kletterrose pflanzen. Das Fenster im Westen ist ein großes Sitzfenster. Hier möchte ich eine Mini-Pergola als Kletterhilfe drumrum bauen und z.B. mit Klematis und/oder Rosen bewachsen lassen. Auch einen Blauregen finde ich beeindruckend, dieser hat aber eine enorme Kraft und Größe und braucht eine entsprechend stabile Rankhilfe. Ist vielleicht später mal was für die Pergola/Veranda.

    Der schmale Streifen im Norden ist sehr schattig. Zumindest die hässliche Betonmauer würde ich gerne irgendwie begrünen, brauche hier aber schattenverträgliche Pflänzchen. Ansonsten sollen im Norden z.B. die Mülltonnen und das Feuerholz für den Kamin Platz finden.

    Einen Naschgarten könnte man z.B. im Westen neben dem Haus anlegen. Hier gibt es übrigens noch eine zusätzliche Terrassentür nach draußen, vom Büro aus (das hintere Fenster im Nord-Westen). Diese wird zwar nur selten genutzt, aber eine Mini-Terrasse bzw. Pflasterfläche mit einer Gartenbank oder einem Bistro-Tischchen mit zwei Stühlen könnte sich hier ganz nett machen.

    Das Nachbargrundstück im Westen ist bisher noch nicht bebaut. Hier brauchen wir später natürlich auch noch eine Trennung bzw. einen Sichtschutz, der aber nicht viel Platz in Anspruch nehmen darf.

    Evtl. kann man einen größeren Baum oder Solitärstrauch auch etwas mittiger in den Garten pflanzen, um die Gartenräume optisch zu unterteilen. Wege müssen eingeplant werden. Und irgendwo muss auch noch Platz fürs Trampolin hin ...

    Auf jeden Fall liegt da noch viiiiieeeeel Arbeit vor mir.
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  11. #10

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    Vor kurzem bin ich über eine Paulownia (Blauglockenbaum) gestolpert. Sie ist wohl der am schnellsten wachsende Baum der Welt (2 bis 4 Meter im Jahr!!!) und trägt auffallende, wunderschöne, blaue Blüten und sehr große Blätter. Die Vorstellung, hier in sehr kurzer Zeit einen richtigen, stattlichen und auch schattenwerfenden Baum zu haben, finde ich schon sehr reizvoll.
    Nun... dieser Baum wird etwa 13-15 Meter hoch und die Krone erreicht einen Durchmesser von 13-15 Meter. Wenn ich mir das jetzt in deinem Garten vorstelle..... da siehst du keine Sonne mehr.....sprich...selbst wenn du ihn vor deine Terrassentür pflanzt erreichen die Zweige die Grundstücksgrenze, bedecken die gesamte Terrasse incl. Veranda und das halbe Haus.....da wird die Schnellwüchsigkeit zum Problem......
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  12. #11

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    ich wäre eindeutig für die Hecke. Ist natürlich viel Arbeit, sieht aber ordentlich aus
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  13. #12
    wasweissich
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    .da wird die Schnellwüchsigkeit zum Problem....
    welches sich auch schnell von alleine erledigt , der baum wächst so schnell , dass er sich nach wenigen jahren einfach totgewachsen hat ...

    ist aber ein herrliches gewächs .....
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  14. #13
    Themenstarter

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    Hm, ich hatte im Netz unterschiedliche Angaben zur Größe gelesen - die zumal durch Schnitt und Standortbedinungen beeinflussbar sind (theoretisch ...). Tja, das Problem habe ich hier generell. In der Pflanzordnung (Empfehlung ...) der Gemeinde stehen so nette Kleinbäumchen wie Walnuss, Kastanie, Winterlinde, etc. drin. *hüstel* Die Paulownia gilt angeblich noch als "Kleinbaum" (nunja, 15 Meter sind auf jeden Fall kleiner als 30 ...).

    Ich hoffe, dass ich hier eine gute Baumschule finde, die mich mal ein bisschen beraten kann. Läuft ja wieder auf die eierlegende Wollmilchsau hinaus (ordentlicher Baum, einstämmig, schnellwachsend, anspruchslos, robust und krankheitsresistent, schnittverträglich aber pflegearm, reich blühend, heimisch, gerne fruchttragende, bienen- und vogelfreundlich, kompakter, aufrechter Wuchs, schöne Herbstfärbung, ...).
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    wasweissich
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    Du hasr gerade 8 verschiedene bäume aufgezählt ,auf die kreuzung bin ich gespannt.
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  17. #15

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    ordentlicher Baum, einstämmig, schnellwachsend, anspruchslos, robust und krankheitsresistent, schnittverträglich aber pflegearm, heimisch,
    Wie wär es mit einer Korkenzieher-Weide (Salix matsudana 'Tortuosa')



    ....ist doch kurz vor Ostern ....da bekommst du überall die Zweige....Die Korkenzieher-Weide (Salix matsudana 'Tortuosa') ist eine Kulturform der Chinesischen Weide (Salix matsudana) aus der Gattung der Weiden (Salix). Die Zweige werden gern für die Binderei in der Floristik und als Vasenschmuck genommen. Im Garten ist der bis zu 12 m hohe Baum in den Wintermonaten durch seine gedrehten Zweige interessant.

    Diese Kulturform ist leicht selbst zu vermehren. Dazu bedarf es einer Wässerung abgeschnittener Zweige, z. B. in einer Wassertonne, so lange, bis sich ausreichend Wurzeln gebildet haben. Danach ist sie problemlos in geeigneter Erde pflanzbar.
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