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  1. #1

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    Ecke von Eckrollokasten dämmen? Mit was?

    In unserem Haus sind Eckrollokasten aus Ziegel in 42,5cm verbaut worden.
    Der Fensterbauer hat die Ecke zwischen den zwei Fenstern nur mit einem eloxierten Blech von aussen verkleidet, ohne den Hohlraum dahinter zu dämmen.
    Die Ecke darüber im Rollokasten ist auch offen, ohne Dämmung.
    Der Hersteller des Eckrollokastens empfiehlt eine Dämmung dieser Ecke im Rollokasten.
    Der Fensterbauer wiederum weigert sich aber zu dämmen, da er Schwitzwasser befürchtet.

    Wird so eine Ecke normalerweise gedämmt?
    Mit was wird sie gedämmt? (bezügl. Insekten, etc)

    Hätte ich das Drama mit den Eckfenstern nur vorher gewusst...
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  2. Ecke von Eckrollokasten dämmen? Mit was?

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  3. #2

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    Standardantwort:
    wie hat denn der Planer dieses Detail geplant, wer wurde womit beauftragt, ...
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  4. #3
    Themenstarter

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    Der Fensterbauer war von Anfang an bei der Planung dabei.
    Es ist wahrscheinlich auch nicht das erste Eckfenster das diese Firma einbaut.
    Wenn hier schon immer von "anerkannten Regeln der Technik" geschrieben wird gehe ich auch davon aus, dass so eine Ecklösung mittlerweile auch solche "Regeln" hat.
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  5. #4
    Bauexpertenforum
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    Der Hersteller des Eckrollokastens empfiehlt eine Dämmung dieser Ecke im Rollokasten.
    Dann wird er dazu ein Detail haben. Das Detail vom Hersteller ( Anwendungstechnik ) anfordern.

    Ob gegen Wärmeverlust zu dämmen ist, ergibt sich aus der ENEV. Danach sind vermeidbare Wärmebrücken zu verhindern. Außerdem sind die Erkenntnisse aus der Bauphysik zu berücksichtigen. Danach ist bei der Dämmung von Außenbauteilen dafür Sorge zu tragen, dass es aufgrund der Dämmung nicht zu Tauwasserausfall kommt. Bedeutet hier: Der Rollokasten ist auf der Raumseite luftdicht auszubilden, damit feucht-warme Raumluft nicht in den Rolladenkasten ein- und nach Durchströmung der eingebrachten Dämmung auf den kalten Außenbauteilen als Kondensat mit der Folge der Durchfeuchtung des Rollokastens/Mauerwerks ausfällt.

    Die Weigerung des Fensterbauers

    Der Fensterbauer wiederum weigert sich aber zu dämmen, da er Schwitzwasser befürchtet.
    ist insofern nicht nachvollziehbar. Schwitzwasser kann nur dann entstehen, wenn der Rollokasten zur Innenseite nicht luftdicht ist. Luftdichtheit und Dämmung sind eine untrennbare Einheit. Nach der Aussage des Fensterbauers, sind beide Anforderungen nicht erfüllt.

    Außerdem: die Blechverkleidung muß schlagregendicht sein.

    Gibts ein Bild von der Innenseite des Rollokastens und Bilder von der Innen- und der Außenansicht des Rollokastens.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Eric Beitrag anzeigen
    Schwitzwasser kann nur dann entstehen, wenn der Rollokasten zur Innenseite nicht luftdicht ist.
    ...oder nicht dampfdicht ist
    ...oder nicht trocken ist, also z.B. Neubaufeuchte vorliegt

    es kann u.U. auch ein Fehler sein, dort mit einem Blech zu arbeiten. Man darf nicht vergessen, dass ein Blech auch dampfdicht ist.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Der Rollokasten ist nur von aussen zugänglich.
    Von innen gibts keinen Deckel, etc.
    Somit gehe ich schon davon aus, dass er luftdicht ist.
    Der Rollokasten selber ist innen mit "Styropor" (?) ausgeschäumt. An der Schnittkante der Gehrung war diese Styroporschicht allerdings ein paar Millimeter offen. Bilder davon gibts leider nicht.
    Es ist ein Rollokasten von einem Ziegelhersteller aus Pförring.

    Den Blechwinkel hat der Fensterbauer schon montiert.
    Dieser hat zum Fensterblech einen Abstand von ca. 25mm. Laut Fensterbauer muss das so sein, damit das Wasser von der Fensterbank weglaufen kann.
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