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Austausch der Umwälzpumpe Festregelset Purmo TempCoFix- Förderhöhe der neuen Pumpe?

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  1. #1

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    Austausch der Umwälzpumpe Festregelset Purmo TempCoFix- Förderhöhe der neuen Pumpe?

    Hallo Forum,
    ich möchte die bei meinen (3) Festwertregelsets verbauten ungeregelten Umwälzpumpen (Grundfos UPS 15-60 130mm) gegen effizientere Pumpen tauschen.
    Laut Austauschspiegel kommt dafür eine Alpha2 15-60 oder eine Yonos 15/1-6 in frage.
    Nun Frage ich mich ob ich wirklich eine Pumpe mit 6m Förderhöhe benötige oder ob auch die 4m Variante reicht? Das Haus wurde von einem Bauträger erstellt, der Paketweise verkauft hat und somit mit Sicherheit Standartkomponenten ohne Berrechnung verbaut hat.

    Kurz zum Aufbau des Hauses:
    REH BJ 2012 Energiebedarf 50,34kWh
    Fernwärme
    3 Etagen mit FBH (je Etage ein Festwertregelset= 3 Stk ungeregelte Pumpen)
    Wohnfläche 2x je 55qm 1x 40qm
    Reichen diese Daten aus um zu berechnen ob ich eine 6m oder 4m Pumpe benötige? Kann das hier jemand berechen? Werden noch weitere Daten benötigt?

    Gruß 82Mart
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  2. Austausch der Umwälzpumpe Festregelset Purmo TempCoFix- Förderhöhe der neuen Pumpe?

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  3. #2
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    Nachtrag: Die jetzige UPS verfügt über 3 Stufen. Sie läuft moment in allen 3 Etagen auf Stufe 1. Leider habe ich keine Kennlinie gefunden, die mir die Förderhöhe auf der Stufe verrät.
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  4. #3

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    Zitat Zitat von 82Mart Beitrag anzeigen
    Reichen diese Daten aus um zu berechnen ob ich eine 6m oder 4m Pumpe benötige?
    Nein. Ohne die Heizflächen bzw. deren Druckverluste zu kennen, braucht man erst gar nicht anfangen zu rechnen.

    Über den dicken Daumen gepeilt macht die bisherige Pumpe in Stufe 1 bei 40W el. Leistungsaufnahme ca. 0,5m3/h bei 150mbar. Eine vergleichbare Effizienzpumpe schafft das bei irgendwas um die 10W. Einsparpotenzial somit im günstigsten Fall ca. 30W, praktisch vielleicht auch etwas weniger. Das hängt davon ab, wie die aktuelle Pumpe bei der genannten Einstellung funktioniert.
    Die Zahlen deuten aber darauf hin, dass eine 4m Pumpe ausreichend ist. So lange als Heizfläche nicht nur Kapillarröhrchen angebunden sind, sollte das funktionieren.

    Ich würde als Einsparpotenzial 25W-30W ansetzen. Das Betriebsverhalten ist unbekannt, also schätzen wir mal 3.000h im Jahr. Wir reden also über 75-90kWh pro Jahr, oder in Euro 20,- € +-2,- € pro Jahr.

    Die neue Pumpe rechnet sich also in etwa 10 Jahren wenn man den typischen Preis und ein paar Kleinteile berücksichtigt. Ob sie bis dahin überhaupt noch funktioniert, das wird man sehen.

    Ob man deswegen die fast neuen Pumpen ausbauen sollte, das muss jeder selbst entscheiden.
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