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Gebäudesicherheit - Kellertür

Diskutiere Gebäudesicherheit - Kellertür im Forum Fenster/Türen auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Gebäudesicherheit - Kellertür

    Hallo,

    wir haben eine Holzkellertür mit Tageslicht aus dem Baujahr (70er) welche '91 mit einem Querriegelschloss und einem "Sicherheitsbeschlag" der Firma A..s versehen wurde.
    Es sieht aktuell so aus, als ob die Haltevorrichtungen des Riegels in der Zarge verschraubt sind - ich hoffe die Schrauben gehen bis in den Stahlbeton (Kelleraussenwände sind Stahlbeton).

    So langsam stellt sich mir die Frage... wie sicher ist die Tür eigentlich. Ich spiele einerseits mit dem Gedanken ggf. eine neue Tür samt Einbau zu kaufen (wenn, dann gleich WK4 oder dann nur zusammen mit entsprechendem Fenster&Co? - ggf. im peu à peu Verfahren?) oder die Tür als solches "aufzuwerten". Was wäre sinnvoll? Gefühlt würde ich vermuten - einmal mit ordentlich Schmackes gegen den unteren Bereich der Tür getreten und es splittert....

    Unbenannt.jpg
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  2. Gebäudesicherheit - Kellertür

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  3. #2

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    Zitat Zitat von OlliL Beitrag anzeigen
    Gefühlt würde ich vermuten - einmal mit ordentlich Schmackes gegen den unteren Bereich der Tür getreten und es splittert....
    Dieses Gefühl würde ich teilen. Der Querriegel ist angesichts der Tür nicht wirklich eine Hinderniss. Gegen einfaches Aufhebeln könnte er helfen, aber das war´s dann schon. Geräuschlos kriegt man die Tür so schnell aber nicht geöffnet, das ist schon mal ein Pluspunkt.

    Es kommt jetzt darauf an, was Du erreichen möchtest. Die einfachste Lösung wäre ein besseres Türblatt, dann in Verbindung mit dem vorhandenen Querriegel. Das dürfte relativ kostengünstig über die Bühne gehen. Möchtest du einen höheren Sicherheitsstandard erreichen, dann müsste man auch den Einbau genauer unter die Lupe nehmen und ein komplettes Element neu einsetzen.

    Auch die Erweiterung mit ein bisschen "Elektronik" könnte den Schutz verbessern. E-Leitungen scheinen in der Nähe zu sein (siehe Schalter links), so dass die Versorgung der Elektronik auch kein Problem sein sollte.
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  4. #3
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    Könnte man über so Sperenzien wie 2mm Metallplatte vollflächig mit dem unteren Holzteil verschrauben oder bzw. und weiteren Querriegel über den unteren Teil der Tür etwas erreichen? Oder belastet die Platte dann die Zarge oder das Türband vom Gewicht her zu stark das sich alles verzieht?

    Wenn ich mir ein neues Türblatt kaufen würde/müsste/sollte, würde ich auch die Zarge mit erneuern.... macht in meinen Augen wenig Sinn da ne popelige Holzzarge zu haben mit nem stabilen Türblatt. Ich will das jetzt gar nicht so unter dem Gesichtspunkt Kosten betrachten. Mehr Kosten würden ggf. nur dazu führen ein Jahr länger zu warten mit der Investition was mich aktuell nicht umbringen wird denke ich.
    Ich suche nur nach einer sinnvollen und vor allem guten Lösung. Aber ich will halt auch nicht unnötig Geld ausgeben.... Optik ist für mich nicht so entscheidend. Funktion vor Design.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von OlliL Beitrag anzeigen
    Könnte man über so Sperenzien wie 2mm Metallplatte vollflächig mit dem unteren Holzteil verschrauben oder bzw. und weiteren Querriegel über den unteren Teil der Tür etwas erreichen? Oder belastet die Platte dann die Zarge oder das Türband vom Gewicht her zu stark das sich alles verzieht?
    Die Bänder sehen aus als ob sie sich kaum selbst halten könnten.

    Zitat Zitat von OlliL Beitrag anzeigen
    Wenn ich mir ein neues Türblatt kaufen würde/müsste/sollte, würde ich auch die Zarge mit erneuern....
    Ich wollte das nur der Vollständigkeit halber erwähnt haben. Ich weiß ja nicht, wie hoch bei Euch das Risiko oder Sicherheitsempfinden ist.

    Zitat Zitat von OlliL Beitrag anzeigen
    Könnte man über so Sperenzien wie 2mm Metallplatte vollflächig mit dem unteren Holzteil verschrauben oder bzw. und weiteren Querriegel über den unteren Teil der Tür etwas erreichen?
    Die Platte bringt nicht viel, weil man sie kaum sinnvoll verschrauben kann. Dann eben ein Tritt gegen die Platte und das Türunterteil fällt komplett rein.
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  6. #5
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    Hier mal ein Bild von der Aussenseite der Tür.
    Das Türblatt hat eine Gesamtdicke von 4cm. Die untere Ausfachung eine Dicke von ca. 3cm. Also nicht einfach nur eine 2mm Spanplatte was man vielleicht auf dem 1. Blick vermuten könnte

    Ändert das irgendwas an der Einschätzung bzw. Stabilität und Möglichkeiten einer Aufwertung in Bezug auf Sicherheit? Ansonsten Sicherheitsempfinden.... ja keine Ahnung... sicher halt Wo ein Wille ist auch ein Weg in der Regel - die Kellertreppe runter kann man auch gut "ungestört" werkeln da nicht einsehbar - man könnt sich also theoretisch Zeit lassen eine Tür zu öffnen.

    081.jpg
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  7. #6

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    das glas besteht aus?

    türbänder sind die schwachstelle schlechthin. der querriegel innen wahrscheinlich nur zur beruhigung! man hat ja etwas gemacht!
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  8. #7
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    Wenn ich mich nicht vermessen habe (Differenzmessung mit Zollstock...) sind das 4mm Glas, aussen mit Relief. Hier mal ein Versuch einer Detailaufnahme von aussen. Also kein Drahtgeflecht im Glas oder irgendwelches ESG oder ähnliches falls du darauf anspielst.

    082.jpg
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  9. #8
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    Habe auch mal überlegt ob man sich einfach eine Gittertür vor die eigentliche Kellertür setzt... ob das evtl. "besser" wäre - aber für die Gittertür fehlt der Platz vor der Tür sie dann nach aussen aufzuschwenken. Bliebe noch ein Scheerengitter. Ab RC3 ist das dann aber wohl auch nicht mehr schwenkbar sondern starr was die Durchgangsbreite wohl doch merklich verkleinert.
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  10. #9

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    das glas erfüllt keine sicherheitsanforderung. alles was du zusätzlich aufbringst, schränkt die nutzung der tür ein. am besten du schaffst dir eine neue tür an, die nach den sicherheitskriterien ausgestattet wird, die du vor der beauftragung festlegst.
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  11. #10
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    Ich will den thread nochmal hochholen.

    Wie wird man sich am besten klar darüber welche RC die neue Kellertür haben sollte? Mir schwebt ja RC5 oder RC6 vor, nur weiss ich auch überhaupt nicht, ob diese überhaupt realisierbar sind (Stahlbetonaussenwand, 20cm).

    Hintergrund - die Kellertür liegt 2m unter Boden (Kelleraussentreppe) und dort ist jeder quasi "unbeobachtet" und hat Unmengen an Zeit. Diese würde ich ihm möglichst lang machen (Stress erzeugen).
    Fenster sind aktuell gar nicht einbruchsgehemmt - also aktuell würde jeder Einbrecher wahrscheinlich schnell von der Türe auf die Fenster umschwenken. Aber Fenster wären dann das nächste Thema was dann angegangen werden würde - daher will ich jetzt nicht eine "schlechte" Tür einbauen, nur weil die Fenster schlecht sind.
    Einbruchsstatistiken sind mir nicht so bekannt. Es ist ein Reihenmittelhaus. Keine weiteren Maßnahmen an der Gebäudehülle (Alarmanlage, Kamera, Bewegungsmelder/Licht....)

    Also....RC5/6 sinnvoll?

    Wenn ich mich für eine RC entschieden habe - wie gehe ich dann weiter vor? Es sind ja gewisse Einbauhinweise zu beachten damit die RC auch wirklich erfüllt wird - "Planer" für eine Tür? "SV" für eine Tür?
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  12. #11

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    RC5 oder 6? Da wird es schon verdammt schwierig jemanden zu finden der das überhaupt kann. Schau mal nach was die Polizei empfiehlt. Wenn ich mich richtig erinnere, dann empfehlen die im EFH Bereich bis max. RC4. Das zu realisieren wird schon nicht einfach.
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  13. #12

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    Anstatt die Anforderungen an einzelne Bauteile zu extrem in die Höhe zu schrauben, würde ich eher auf zusätzliche Sicherungsmaßnahmen setzen. Das könnte einfacher umzusetzen sein und man erreicht unter´m Strich ein höheres Schutzniveau.
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  14. #13
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    RC5/6 war ja auch erstmal nur so ein Gefühl "nimm das beste was gibt....". 10 Minuten bei RC4 klingt erstmal nicht viel wenn man denkt, 20 Minuten sind auch möglich mit RC6.

    Ich habe bei so Punkten wie Alarmanlagen Bedenken was die Zwangsläufigkeit betrifft. Nichts ist schlimmer als andauernde Fehlalarme.
    Im Grunde sind Haustür und Fenster quasi "auf dem Präsentierteller". Da unser Grundstück rückseitig etwas erhöht liegt (abgefangene Hanglage) und nicht von Büschen o.ä. eingefasst ist. Jeder hat quasi ziemlich guten Einblick. Ich denke das dürfte einen Einbrecher grundsätzlich erstmal ein wenig abschrecken. Nach vorne liegen wir direkt an dem Zuweg zu allen Reihenhäusern in der Reihe. Es muss also wenn, sehr schnell gehen - ansonsten läuft der Einbrecher Gefahr gesehen zu werden.
    Jedoch herscht auf kein "Publikumsverkehr" auf den Wegen vor und hinter dem Haus, sondern lediglich die dort jeweils lebenden Anwohner laufen dort lang.

    Der einzige Punkt am Haus wo man halt ungestört walten kann ist die Kelleraussentür mit Kellertreppe. Wenn du erstmal da unten bist sieht dich kein Mensch mehr
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von OlliL Beitrag anzeigen
    RC5/6 war ja auch erstmal nur so ein Gefühl "nimm das beste was gibt....". 10 Minuten bei RC4 klingt erstmal nicht viel wenn man denkt, 20 Minuten sind auch möglich mit RC6.
    Bereits bei RC4 kommt schweres Gerät (Werkzeug) zum Einsatz. Die üblichen 08/15 Einbrecher sind damit nicht ausgestattet. Die stehen ja nicht mit einem Werkstattfahrzeug vor der Tür.

    Ich habe hier zusätzlich Kameras installiert. Die schrecken tatsächlich ab wie ich in den letzten 12 Monaten erleben durfte. Man glaubt nicht, wer so um´s Haus schleicht (bei mir Betriebsgebäude), vor allen Dingen an den Wochenende und an Feiertagen. Sobald die Kameras bemerkt werden, gehen die meisten auf kürzestem Wege wieder vom Gelände. Sollte mir beim Sichten de Aufnahmen etwas verdächtiges auffallen, dann schicke ich diese per email direkt an die Polizei. Die fahren dann auch schon mal verstärkt Streife. Erst letzte Woche sind sie wieder hier in der Nachbarschaft eingestiegen, 14 Tage vorher war an einem Feiertag ein Kerl bei mir vor der Tür gestanden und hat sich verdächtig umgesehen, und nachdem er die Kamera gesehen hat, war er wieder verschwunden. Bilder und Videos sind archiviert.

    d.h. Man muss nicht zwangsläufig einen Alarm auslösen der die ganze Stadt aufweckt.
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  17. #15
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    OK, nehmen wir mal an, ich sage "OK, einmal RC4 Tür bitte - mit satiniertem Tageslichtfenster" Das Fenster erfüllt dann ja auch RC4. Ohne Fenster wäre mir die Tür zu billig

    An wen wendet man sich am besten für einen fachgerechten Einbau oder muss man das erstmal wieder "planen" lassen?! Wie kann man sicherstellen, dass der Einbau fachgerecht erfolgte und reicht eine "Abnahme" am Ende oder ist aufgrund vom Einbau eine "Zwischenprüfung" notwendig? Das würde ja zwangsläufig bedeuten ein SV oder ähnliches müsste den Tag vor Ort sein. Der Einbau wird ja einem Tag erledigt sein....
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