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Baufusch? Dämmung / Putz

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  1. #1

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    Baufusch? Dämmung / Putz

    Hallo!
    2011 haben wir uns eine Eigentumswohnung in einem Zweifamilienhaus (Baujahr 2003) gekauft.
    2013 wurde auch die andere Wohnung verkauft. Nun wollen wir und der andere Eigentümer den Vorgarten neu gestalten und einige Wege, sowie die Stellplätze pflastern.
    Da wir seit einiger Zeit an zwei Seiten des Hauses Probleme mit dem Putz haben (Blasenbildung, bröckelt ab) und uns ein Galabauer darauf aufmerksam gemacht hat, dass die Dämmung des Hauses wohl nicht fachgerecht angebracht wurde, wollen wir uns nun erklären lassen, was evtl. fehlerhaft ist, was behoben werden muss und wie dies gemacht werden sollte.
    Als Anmerkung: wir haben in keinem Kellerraum Feuchtigkeit oder Schimmel!

    So, wie es aussieht, wurde im Kellerbereich auf den schwarzen Anstrich am Haus die Dämmung geklebt. Dann wurde das Erdreich direkt an die Dämmung gekippt. Ich erkenne keine Folie / Noppenbahn oder ähnliches.
    Oberhalb der Kellerdämmung ist etwa 10cm keine Dämmung, dann kommt die eigentliche Hausdämmung mit Putz, die aber bis ins Erdreich geht.
    Ich denke mal, das jetzt nach über 10 Jahren Feuchtigkeit (durch Regen, etc.) dafür gesorgt hat, dass der Putz etc. sich verfärbt, abbröckelt und sich auch nach vorne wölbt. (siehe Fotos!)
    Wir wollen demnächst bis ans Haus ran pflastern, aber vorher das jetzt vorhandene Problem beseitigen. Was ist zu tun?


    Danke vielmals!!









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  2. Baufusch? Dämmung / Putz

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  3. #2

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    Zitat Zitat von BigGin187 Beitrag anzeigen
    Was ist zu tun?]
    jemanden mit sachverstand einscahlten, der die ist-konstruktion aufnimmt, bewertet und einen tragfähigen vorschlag zur korrektur erarbeitet.
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  4. #3
    Bauexpertenforum
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    5,056
    Es fehlt der hier schon vielfach besprochene Feuchteschutz des Putzes auf dem WDVS im Sockelbereich aus beispielsweise eine flexibelen Dichtschlämme, die von ca. 5 - 10 cm über OK Gelände nach unten bis ( überlappend ! ) auf die bläulich schimmernde ( beim Aufgraben bereits beschädigte ! ) Bauwerksabdichtung auf den Kellerwänden geführt werden muß. Als Dichtschlämme kommt z.B. Weber D2 in Betracht.

    Hierzu muß der gepflasterte Sockelbereich ca. 50 cm tief freigelegt werden, der Sockelbereich und der Putz müssen vom Erdreich gereinigt werden, das freiliegende Putzgewebe mit Armierungsmörtel ordnungsgemäß eingearbeitet und dann - nach Trocknung - die Dichtschlämme ( s.o. ) aufgebracht werden. Vor die Dichtschlämme kommt dann bis zur OK späteres Gelände eine Schutzschicht gegen Beschädigung aus z.B. einer Bautenschutzmatte, dünnen Styrodurplatte oder Noppenbahn. Statt des bis ans Haus geführten Pflasters wird in einer Breite von ca. 10 cm eine Kiesschicht zur Verbesserung der Versickerung vor dem Haus, die vom Pflaster mit Randsteinen abgestellt wird, angebracht. Danach Neuanstrich des Sockels mit einer wasserbeständigen Farbe, meinetwegen über die Dichtschlämme hinweg bis OK Gelände.

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