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Stehfalzpaneele Dachfenster und Regenrinne

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  1. #1

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    Stehfalzpaneele Dachfenster und Regenrinne

    Liebe Bauexperten,

    Nachdem ich mich –nach langem Hin und Her- nun entschieden habe, meinen Carport mit Doppelstehfalzpaneelen (PD 510mm T - N PS) eindecken zu lassen, habe ich noch 2 Fragen die mich beschäftigen:

    1. Ist es möglich bei solchen Paneelen „normale“ Dachfenster einzubauen? Dachneigung ist ja nur 14 Grad, DachAufbau simpel: Sparren, FichteFasebretter, Antidröhnmatte, Stehfalzpaneele. Reicht so ein Aufbau für ein Dachfenster? Ich hatte mal DF mit flachen Eindeckrahmen im www gefunden-nun find ich die nicht mehr Sind DF für solche Eindeckungen überhaupt geeignet? Ich muss unbedingt Licht nach unten bringen-mir wären Lichtplatten lieber, die in Profil und Größe den Paneelen entspricht, das wäre die einfachste und sicherste Methode, aber so etwas gibt es nicht. Habt ihr Tipps? Da es sich um einen Carport handelt sind hier Wärmedämmung, Werte für Verglasungen etc zu vernachlässigen,…dicht sollte es halt sein bei der besagten Dachneigung und Deckung. Also mit den Anschlüssen bei diesen Paneelen alles fachgerecht hinhauen usw…

    2. Ich kann, baubedingt, keine normale Dachrinne (also angehängt) nutzen. So wird mir speziell eine angefertigt, welche dann –fertig montiert- mit der Aussenhaut des Carports abschließt (2cm Überstand durch Nase). Diese wird aus einem Stück gekantet (Einlaufblech“U-Schale“ als Rinne  Abtropfblech mit –Nase). Diese wird dann an/auf die ausgeklingten Sparren montiert. Wird dieses eigentlich schon als innenliegende DR gesehen? Ich habe hier viel über Probleme mit Kondenswasser gelesen…wenn das so ist: muss ich dann unterhalb der kompletten Rinne das Holz so schützen dass ich zB mit Bitumenbahnen abdichte? Oder reicht hier die eh installierte Antidröhnmatte (welche angeblich auch Kondenswasser aufnehmen soll) aus in dem diese einfach um Sparren herumgeführt wird?

    Über Eure Tipps freue ich mich…vielen Dank im Voraus!
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  2. Stehfalzpaneele Dachfenster und Regenrinne

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zitat Zitat von producer72 Beitrag anzeigen
    1. Ist es möglich bei solchen Paneelen „normale“ Dachfenster einzubauen? Dachneigung ist ja nur 14 Grad,
    Ohne zusätzliche Maßnahmen nicht. Wozu ein Dachflächenfenster was man nicht öffnen kann, weil man nicht ran kommt?

    DachAufbau simpel: Sparren, FichteFasebretter, Antidröhnmatte, Stehfalzpaneele. Reicht so ein Aufbau für ein Dachfenster?
    Keine Ahnung. Der genannte Aufbau lässt nichts bewerten. Lasten oder nötige Wechsel sind der Statik zu entnehmen.

    Ich hatte mal DF mit flachen Eindeckrahmen im www gefunden-nun find ich die nicht mehr Sind DF für solche Eindeckungen überhaupt geeignet?
    Für das angedachte sicherlich nicht.

    Ich muss unbedingt Licht nach unten bringen-mir wären Lichtplatten lieber, die in Profil und Größe den Paneelen entspricht, das wäre die einfachste und sicherste Methode, aber so etwas gibt es nicht. Habt ihr Tipps?
    Lichtbänder/Lichtkuppeln oder die self-made Lösung von einem Fachbetrieb. Die könnte unter Umständen mit doppelsteg Platten erfolgen. VSG wäre aber von Wertigkeit und Schadensanfälligkeit geeigneter.

    Da es sich um einen Carport handelt sind hier Wärmedämmung, Werte für Verglasungen etc zu vernachlässigen,…dicht sollte es halt sein bei der besagten Dachneigung und Deckung. Also mit den Anschlüssen bei diesen Paneelen alles fachgerecht hinhauen usw…
    Die Anschlüsse sind zwangsläufig vor Ort und handwerklich korrekt auszuführen. Windsog nicht vergessen! Durchbrüche ändern den Bereich wo sich Festhaften anzuordnen haben.

    2. Ich kann, baubedingt, keine normale Dachrinne (also angehängt) nutzen. So wird mir speziell eine angefertigt, welche dann –fertig montiert- mit der Aussenhaut des Carports abschließt (2cm Überstand durch Nase). Diese wird aus einem Stück gekantet (Einlaufblech“U-Schale“ als Rinne  Abtropfblech mit –Nase). Diese wird dann an/auf die ausgeklingten Sparren montiert. Wird dieses eigentlich schon als innenliegende DR gesehen?
    Nein. Längenausdehnung nicht vergessen. Hätte man aber auch anders und einfach als halbrunde vorgehängte Rinne ausführen können. Balkonrinnen werden ähnlich befestigt - Stirnseitig.
    Ich habe hier viel über Probleme mit Kondenswasser gelesen…wenn das so ist: muss ich dann unterhalb der kompletten Rinne das Holz so schützen dass ich zB mit Bitumenbahnen abdichte? Oder reicht hier die eh installierte Antidröhnmatte (welche angeblich auch Kondenswasser aufnehmen soll) aus in dem diese einfach um Sparren herumgeführt wird?
    Ja, Feuchtigkeit aus der Umgebung kann an der kalten Rinne ausfallen und die Ausklingung mit Kondensat belasten. Nein, die "Abdichtung" mit Bitumen ist relativ sinnlos, da anfallendes Kondesat ja immer noch links und rechts am Sparren herunter läuft. Hätte man sicherlich besser ausführen können, obs nach Jahren zum Schaden kommt? Wenn es ablüften kann wohl nicht.
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  4. #3
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    Zitat Zitat von Kalle88 Beitrag anzeigen
    Ohne zusätzliche Maßnahmen nicht. Wozu ein Dachflächenfenster was man nicht öffnen kann, weil man nicht ran kommt?

    Ich möchte einfach Licht, 1. weil dort ein Küchenfenster ist was ich nicht unbedingt komplett abdunkeln möchte, auch wenn durch große Fenster noch genug Licht in der Küche ist. 2. möchte ich im Schuppen etwas Tageslicht. Da ich bei 8qm Schuppen extra KEINE (normalen) Fenster vorgesehen habe (Platz an der Wand nutzen), möchte ich dies mit einem Dachfenster erledigen. Und wie schon gesagt: mir wäre ein Lichtband, ggf. Stegplatten, Glas, was auch immer auch lieber...aber ob die Dachdecker das vernünftig eingebunden bekommen in die Konstruktion und hier nicht mit viel Silikon geschmiert wird? Deshalb würde mich mal interessieren wie sowas fachgerecht laufen könnte.

    Keine Ahnung. Der genannte Aufbau lässt nichts bewerten. Lasten oder nötige Wechsel sind der Statik zu entnehmen.

    solange alles zwischen den berechneten Sparren erfolgen würde (also ohne Wechsel), sollte ich wohl keine neue Statikberechnung benötigen...es erfolgt ja kein Eingriff in selbige, ich möchte "einfach" dem Dachdecker einen zusätzlichen Auftrag erteilen "hier Licht" und wenn dann (wie meist) das große Kinnkratzen kommt unterbreite ich ihm meinen Vorschlag

    Für das angedachte sicherlich nicht.

    weiß ich leider nicht, war eben deutlich flacher halt

    Lichtbänder/Lichtkuppeln oder die self-made Lösung von einem Fachbetrieb. Die könnte unter Umständen mit doppelsteg Platten erfolgen. VSG wäre aber von Wertigkeit und Schadensanfälligkeit geeigneter.

    na da bin ich schon sehr gespannt, bzgl. Ideenreichtum haben mich meine Handwerker noch nicht so überrascht Standard, ja, das ist ok, aber wehe es wird speziell, besser ich hab da schon eine Variante in petto-ist wie beim Arzt, den muss man auch zumeist zur Diagnose schupsen "prüfen sie doch bitte das auch mal"

    Die Anschlüsse sind zwangsläufig vor Ort und handwerklich korrekt auszuführen. Windsog nicht vergessen! Durchbrüche ändern den Bereich wo sich Festhaften anzuordnen haben.

    da muss ich auf das Fachwissen der Firma vertrauen, berechnen kann ich sowas nicht

    Nein. Längenausdehnung nicht vergessen. Hätte man aber auch anders und einfach als halbrunde vorgehängte Rinne ausführen können. Balkonrinnen werden ähnlich befestigt - Stirnseitig.

    ich sagte ja: baubedingt nicht möglich (Luftraum des Nachbarn), massive Wand an Grundstücksgrenze...da ich keine Luftraumverletzung möchte, muss DR mit Wand quasi bündig sein...ok, so 3cm gehen damit die Wand nicht ganz so schnell versifft-den Platz hab ich gelassen, mehr ist aber nicht drin, ein reines Vorhängen also nicht möglich

    Ja, Feuchtigkeit aus der Umgebung kann an der kalten Rinne ausfallen und die Ausklingung mit Kondensat belasten. Nein, die "Abdichtung" mit Bitumen ist relativ sinnlos, da anfallendes Kondesat ja immer noch links und rechts am Sparren herunter läuft. Hätte man sicherlich besser ausführen können, obs nach Jahren zum Schaden kommt? Wenn es ablüften kann wohl nicht.
    das verstehe ich jetzt nicht. wenn ich ab z.B. 50cm oberhalb der Dachrinne die komplette Verschalung, um die Sparren herum, auch um die Pfette herum Bitumen ziehe, darüber ist ALLES mit Blech...meiner Meinung nach kann Wasser NUR an der Aussenwand des Carports herunterlaufen und nirgendwo anders, bzw. unterhalb der Rinne, was aber gleichzeitig oberhalb der Bitumenbahn wäre (dafür wäre sie aber auch da-->Holzschutz). Ich sehe keine anderen Seiten "links und rechts", die Rinne liegt auf und in einer Vollschalung, nicht auf den einzelnen Sparren...und diese Vollschalung wird auch voll eingepackt (wenn dann notwendig-was meine Frage war)
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  5. #4
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    mmh, das mit dem zitieren hat nicht so geklappt, nur auf mein letztes Statement bezogen im weißen Fenster sind jetzt also Kalles Anmerkung UND meine dazu...mist, aber naja

    Dir Kalle, schon mal Danke!
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  6. #5

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    Ich möchte einfach Licht, 1. weil dort ein Küchenfenster ist was ich nicht unbedingt komplett abdunkeln möchte, auch wenn durch große Fenster noch genug Licht in der Küche ist. 2. möchte ich im Schuppen etwas Tageslicht. Da ich bei 8qm Schuppen extra KEINE (normalen) Fenster vorgesehen habe (Platz an der Wand nutzen), möchte ich dies mit einem Dachfenster erledigen. Und wie schon gesagt: mir wäre ein Lichtband, ggf. Stegplatten, Glas, was auch immer auch lieber...aber ob die Dachdecker das vernünftig eingebunden bekommen in die Konstruktion und hier nicht mit viel Silikon geschmiert wird? Deshalb würde mich mal interessieren wie sowas fachgerecht laufen könnte.
    Metallarbeiten, unteranderem Stehfalz, ist in der Ausbildung/Weiterbildung entsprechend vorgesehen. Soll meinen, gründsätzlich muss ein DD in der Lage sein das fachgerecht hin zu bekommen. Ansonsten müssen sie vom Chef zu Schulungen/Workshops geschickt werden. Wie etwas undefinierbares auszusehen hat und damit auch noch fachlich richtig sein soll kann ich dir nicht beantworten, das übersteigt meinen Horizont um weiten

    solange alles zwischen den berechneten Sparren erfolgen würde (also ohne Wechsel), sollte ich wohl keine neue Statikberechnung benötigen...es erfolgt ja kein Eingriff in selbige, ich möchte "einfach" dem Dachdecker einen zusätzlichen Auftrag erteilen "hier Licht" und wenn dann (wie meist) das große Kinnkratzen kommt unterbreite ich ihm meinen Vorschlag
    Nicht? Was ist mit Deckenscheiben, als aussteifende Funktionsschicht? Was ist mit dem Gewicht einer VSG Scheibe, plus den Unterbau? Berücksichtigt? Eingeflossen in die Statik? Wie sieht es mit dem Windsog aus? Dass das Handeln kein Eingriff vornimmt ist schlicht falsch. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten.

    na da bin ich schon sehr gespannt, bzgl. Ideenreichtum haben mich meine Handwerker noch nicht so überrascht Standard, ja, das ist ok, aber wehe es wird speziell, besser ich hab da schon eine Variante in petto-ist wie beim Arzt, den muss man auch zumeist zur Diagnose schupsen "prüfen sie doch bitte das auch mal"
    Was ist an aufgehenden Anschlüssen an einem Stehfalzdach jetzt "speziell"? Die Variante kann nur eine Planung sein. Vorher hinsetzen, sich Gedanken machen, zu Papier bringen, kalkulieren, anbieten. Mit "wie macht man das?" vor Ort auf der Baustelle hat es wenig Erfolg. Dann könntest du die Planung immer noch hier "überprüfen" lassen, planen wird das hier sicherlich niemand - erst recht nicht mit den Stückchen an Infos um sich das überhaupt vorstellen zu können.

    da muss ich auf das Fachwissen der Firma vertrauen, berechnen kann ich sowas nicht
    Der Hersteller könnte dir zumindestens Antworten liefern, wo und wie Schiebe- und Festhaften zu sitzen haben. Wie wurden die Bleche den aktuell montiert?

    ich sagte ja: baubedingt nicht möglich (Luftraum des Nachbarn), massive Wand an Grundstücksgrenze...da ich keine Luftraumverletzung möchte, muss DR mit Wand quasi bündig sein...ok, so 3cm gehen damit die Wand nicht ganz so schnell versifft-den Platz hab ich gelassen, mehr ist aber nicht drin, ein reines Vorhängen also nicht möglich
    Auch nach deiner Erklärung glaube ich es dir nicht. Du darfst aber gerne eine Zeichnung herstellen und einstellen, damit ich mir die Situation auch "richtig" vorstellen kann. Ändert aber nichts daran, dass das Kind eh schon im Brunnen liegt.

    das verstehe ich jetzt nicht. wenn ich ab z.B. 50cm oberhalb der Dachrinne die komplette Verschalung, um die Sparren herum, auch um die Pfette herum Bitumen ziehe, darüber ist ALLES mit Blech...meiner Meinung nach kann Wasser NUR an der Aussenwand des Carports herunterlaufen und nirgendwo anders, bzw. unterhalb der Rinne, was aber gleichzeitig oberhalb der Bitumenbahn wäre (dafür wäre sie aber auch da-->Holzschutz). Ich sehe keine anderen Seiten "links und rechts", die Rinne liegt auf und in einer Vollschalung, nicht auf den einzelnen Sparren...und diese Vollschalung wird auch voll eingepackt (wenn dann notwendig-was meine Frage war)
    Tut mir ehrlich leid aber ich verstehe nur Bahnhof. Mach n Schnittzeichnung, dann wirds vermutlich heller bei mir oder es findet sich jemand der dich versteht
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  7. #6
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    ich komm mit den einzelnen Zitierfunktionen nicht klar, deshalb numerier ich das mal durch, Kalle-passend zu deinen Antworten:

    1.wenn es so ist wie du sagst, ist das ja i.O. dass die das können müssen (wäre begeistert). Ich persönlich informiere mich trotzdem recht viel über Detaillösungen im www, vielleicht weil sich mein Vertrauen leicht in Grenzen hält (meine HW-Erfahrungen sind gemischt was meinen Bau betrifft, es gab sehr gute, blickig, saubere Arbeit-aber leider auch das Gegenteil bis völlig blind). Man findet ja auch im www zu allen möglichen Dingen etwas, seien es Wandanschlüsse bei WDVS, Balkonabdichtungen und und und, mit Ausführungszeichnungen nach Richtlinie xyz,.find ich gut, so ist man als Laie diesbezüglich nicht völlig ausgeliefert "das passt so schon"-leider find ich nichts, wo man mal genau sieht, wie ich als Beispiel eine Doppelstegplatte oder auch VSG in ein solches Dach vernünftig einbinde-schade, deshalb bin ich ja auch bei normalen Dachfenstern gelandet, weil die wenigstens standardmäßig Anschlüsse etc per Eindeckrahmen vorsehen. Auch der Hersteller der Platten hat so etwas nicht zu bieten Auch hier fragte ich bereits an, "Dachfenster einbauen, kein Problem"-sorry wenn ich da etwas skeptisch bin (du ja auch und du hast viel mehr Kenntnis) und denke, dass Verkauf dann im Vordergrund steht.

    Ich muss dazusagen, dass ich auch nur eine reine Statik für diesen Carport habe machen lassen, da existieren keine Detailzeichnungen wie Wandanschlüsse, Regenrinnen, Abdichtungen usw. Wandaufbau (massiv, Kalksand und Beton, Stärke und Ausführung); Aussteifungen gegen Windlasten und Dachaufbau (also Lasten, Sparren und Pfettenstärken-abstände u Aussteifung Dachstuhl und Eindeckung)-fertig...Ist sicher nicht das Optimum, aber günstiger da ich den Mann kenne-aber ich bin doch nicht der Erste, der versucht in solch eine (unspektakuläre) Dachbeplankung etwas Licht zu integrieren??? Find schon komisch, dass da fast nichts zu finden ist. Ist ja auch nicht so, dass jeder Wandanschluss, jede Regenrinne nun immer wieder im Detail neu geplant werden muss wenn tausendfach bewährt? Ich finde da muss man auch mal die Kirche im Dorf lassen?! In der Regel gibts das nämlich meist schon hier, dort und woanders, selbst mit Richtlinie. Nur in meinem Fall nicht

    2.nein, da hast du Recht-so muss man das wohl wirklich (noch)mal nachrechnen lassen. Bin da wohl noch zu sehr vom Hausbau ausgegangen, und als ich da sagte "hier noch ein DF", wurde das gemacht, ohne was nachzurechnen, aber das war wohl auch auf Grund Größe, kein Wechsel, Eindeckung, Unterbau etc kein Problem, Dachdecker hat das gemacht und gut-war ich jetzt auf dem falschen Dampfer, zumindest wenn wir gleich von einem Lichtband reden-da haste Recht, sind ja auch andere Sogwirkungen in so einem Carport, der Wind greift anders drunter, Eindeckung wiegt weniger und und und - Asche auf mein Haupt
    Und nein; es ist nicht in die Statik eingeflossen, bin wirklich davon ausgegangen "nen DF kriegt der Dachdecker mir schon noch montiert ohne dass ich mich gleich auf Größe u Lage in der Planung festlege"-Fehler

    Aber seien wir doch mal ehrlich: wird irgendwo ein DF nachgerüstet (nix großes)-wer lässt das berechnen solange nicht Wechsel und und und erfolgen müssen weil das Fenster größer ist als der Sparrenabstand? Also theoretisch kein statischer Eingriff vorgenommen wird? Kenn niemanden! Da kommt nen DD, der mach das Dach auf und nach 2 Std. ist das Thema erledigt und der Trockenbauer macht innen schon seinen Job---oder machen das hier alle falsch??? ich wüsste nicht, dass da jemand seine Statik nachgerechnet hätte-na hoffentlich hab ich jetzt nichts falsches gesagt

    3. Ne, Ne, auf Baustelle ist das ja nun nicht-ich mach mir ja schon viele Gedanken und gebaut ist da auch noch nichts. Es steht der Rohbau (das ist bis dato alles nur Kalksand u ne Menge Stahlbeton)-nun kommt a.) ne Zimmerei für den Dachstuhl und danach b.) ne Dachdeckerfirma (beide habe ich bereits ausgesucht). Ich habe aber schon mit dem DD gesprochen und der hat sich wirklich am Kopf gekratzt. Frage und suche ja nicht umsonst-würden die Ideen dort nur so sprudeln, müsste ich nicht so viel vor dem Rechner sitzen

    4. Wie gesagt: NOCH ist da nichts montiert! Ich kenne diese Bleche nur aus Zeichnungen des Lieferanten, tja, was soll ich sagen: 51mm Breite und dann wird geschraubt (neben dem Pfalz), darüber der Falz der nächsten Platte als Abdeckung der Verschraubung in Form eines Klicksystems und dann wieder dasselbe mit der nächsten Platte usw. , also alle 51mm geschraubt, aber Verschraubung durch die nächste Platte überdeckt (geklickt) Eigentlich ganz sinniges und simples System, sogar DIY geeignet find ich-solange man nichts zusätzliches einbauen/anschließen muss und eine durchgehende Fläche hat Zumal die Platten in der Länge auch genauso geliefert werden wie ich sie brauch (also so bei rund 6m), keine Überlappungen beim Schleppdach, nix, fand ich gut, gehen an der Hauswand los, hören an der Außenhaut bzw. kurz vor Einlauf in die Rinne auf, super-keine Überlappungen: immer gut, ähnlich wie Fugen vermeiden im Außenbereich

    5.u 6. Das kann ich nachvollziehen, würde mir ohne Visualisierung wohl auch nicht anders gehen ich stell morgen mal was rein und hoffe, dass es dann verständlicher ist, hab mir mein Geschriebenes durchgelesen, verstehe nicht mal ich, und ich hab aber ein Bild im Kopf
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  8. #7

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    Zitat Zitat von producer72 Beitrag anzeigen
    ich komm mit den einzelnen Zitierfunktionen nicht klar, deshalb numerier ich das mal durch, Kalle-passend zu deinen Antworten:
    Der Code ist [ QUOTE ] ..... [ /QUOTE ] zu finden oben rechts in der Leiste.
    1.wenn es so ist wie du sagst, ist das ja i.O. dass die das können müssen (wäre begeistert). Ich persönlich informiere mich trotzdem recht viel über Detaillösungen im www, vielleicht weil sich mein Vertrauen leicht in Grenzen hält (meine HW-Erfahrungen sind gemischt was meinen Bau betrifft, es gab sehr gute, blickig, saubere Arbeit-aber leider auch das Gegenteil bis völlig blind). Man findet ja auch im www zu allen möglichen Dingen etwas, seien es Wandanschlüsse bei WDVS, Balkonabdichtungen und und und, mit Ausführungszeichnungen nach Richtlinie xyz,.find ich gut, so ist man als Laie diesbezüglich nicht völlig ausgeliefert "das passt so schon"-leider find ich nichts, wo man mal genau sieht, wie ich als Beispiel eine Doppelstegplatte oder auch VSG in ein solches Dach vernünftig einbinde-schade, deshalb bin ich ja auch bei normalen Dachfenstern gelandet, weil die wenigstens standardmäßig Anschlüsse etc per Eindeckrahmen vorsehen. Auch der Hersteller der Platten hat so etwas nicht zu bieten Auch hier fragte ich bereits an, "Dachfenster einbauen, kein Problem"-sorry wenn ich da etwas skeptisch bin (du ja auch und du hast viel mehr Kenntnis) und denke, dass Verkauf dann im Vordergrund steht.
    Bist du in der Lage bei dem Gelesenem auch zu differenzieren? Was sinnvoll und was nicht sinnvoll ist? Eine Laie wird durch Online-Recherche nicht wesentlich schlauer. Es gibt Fachbücher über Metallarbeiten die sind auch Laienverständlich - mehr oder weniger. Das dort geschriebene Wort hat mehr Nährwert als tausend aneinander gereihte Wortfetzen im Internet. Dass du nichts findet liegt darin, dass viele Bau typische Probleme A. hausgemachter Natur sind und B. individueller Lösungen bedürfen. Ein DFF zu verbauen ist absoluter Müll - tut mir leid.

    Ich muss dazusagen, dass ich auch nur eine reine Statik für diesen Carport habe machen lassen, da existieren keine Detailzeichnungen wie Wandanschlüsse, Regenrinnen, Abdichtungen usw. Wandaufbau (massiv, Kalksand und Beton, Stärke und Ausführung); Aussteifungen gegen Windlasten und Dachaufbau (also Lasten, Sparren und Pfettenstärken-abstände u Aussteifung Dachstuhl und Eindeckung)-fertig...Ist sicher nicht das Optimum, aber günstiger da ich den Mann kenne-aber ich bin doch nicht der Erste, der versucht in solch eine (unspektakuläre) Dachbeplankung etwas Licht zu integrieren??? Find schon komisch, dass da fast nichts zu finden ist. Ist ja auch nicht so, dass jeder Wandanschluss, jede Regenrinne nun immer wieder im Detail neu geplant werden muss wenn tausendfach bewährt? Ich finde da muss man auch mal die Kirche im Dorf lassen?! In der Regel gibts das nämlich meist schon hier, dort und woanders, selbst mit Richtlinie. Nur in meinem Fall nicht
    Das ist schon mal mehr wie viele andere. Vom meckern wird dein "Problem" dennoch nicht weniger individuell. Sicherlicht gibt es Details und Ausführungen die immer wiederkehren, wenn man sie denn so plant und baut.


    Aber seien wir doch mal ehrlich: wird irgendwo ein DF nachgerüstet (nix großes)-wer lässt das berechnen solange nicht Wechsel und und und erfolgen müssen weil das Fenster größer ist als der Sparrenabstand? Also theoretisch kein statischer Eingriff vorgenommen wird? Kenn niemanden! Da kommt nen DD, der mach das Dach auf und nach 2 Std. ist das Thema erledigt und der Trockenbauer macht innen schon seinen Job---oder machen das hier alle falsch??? ich wüsste nicht, dass da jemand seine Statik nachgerechnet hätte-na hoffentlich hab ich jetzt nichts falsches gesagt
    Ein Carport ist kein Steildach und es fehlt einem Caport grundsätzlich an Steifigkeit, die Lastenverteilung ist eine ganz andere. Nur weil es keiner macht wird es davon nicht richtig. Ich kenne auch genug Situationen wo niemals nie eine Statik nachgerechnet wird, macht es davon aber nicht richtiger.
    3. Ne, Ne, auf Baustelle ist das ja nun nicht-ich mach mir ja schon viele Gedanken und gebaut ist da auch noch nichts. Es steht der Rohbau (das ist bis dato alles nur Kalksand u ne Menge Stahlbeton)-nun kommt a.) ne Zimmerei für den Dachstuhl und danach b.) ne Dachdeckerfirma (beide habe ich bereits ausgesucht). Ich habe aber schon mit dem DD gesprochen und der hat sich wirklich am Kopf gekratzt. Frage und suche ja nicht umsonst-würden die Ideen dort nur so sprudeln, müsste ich nicht so viel vor dem Rechner sitzen
    Und dann ist er der geeignete Partner? Jemand den man sich ins Boot holen will weil er nur einen Kopfkratzer übrig hat? Das ist doch selbstgemachtes Leid. Das man nicht sofort eine Lösung im Kopf hat ist okay, dass man keine erarbeiten kann ist dagegen nicht so geil.

    4. Wie gesagt: NOCH ist da nichts montiert! Ich kenne diese Bleche nur aus Zeichnungen des Lieferanten, tja, was soll ich sagen: 51mm Breite und dann wird geschraubt (neben dem Pfalz), darüber der Falz der nächsten Platte als Abdeckung der Verschraubung in Form eines Klicksystems und dann wieder dasselbe mit der nächsten Platte usw. , also alle 51mm geschraubt, aber Verschraubung durch die nächste Platte überdeckt (geklickt) Eigentlich ganz sinniges und simples System, sogar DIY geeignet find ich-solange man nichts zusätzliches einbauen/anschließen muss und eine durchgehende Fläche hat Zumal die Platten in der Länge auch genauso geliefert werden wie ich sie brauch (also so bei rund 6m), keine Überlappungen beim Schleppdach, nix, fand ich gut, gehen an der Hauswand los, hören an der Außenhaut bzw. kurz vor Einlauf in die Rinne auf, super-keine Überlappungen: immer gut, ähnlich wie Fugen vermeiden im Außenbereich
    Schrauben und Stehfalz? Wat es nicht alles gibt. Ich kenne das System nicht und ehrlich gesagt will ich es auch garnicht kennen wollen. Das hat irgendwie wenig für mich mit Stehfalz zu tun. Vermutlich werden dann die Verlegerichtlinien vom IFBS zählen oder eben die des Herstellers - keine Ahnung aber ich unterstelle dem Dachdeckerbetrieb mal dass sie wissen was sie tun.

    5.u 6. Das kann ich nachvollziehen, würde mir ohne Visualisierung wohl auch nicht anders gehen ich stell morgen mal was rein und hoffe, dass es dann verständlicher ist, hab mir mein Geschriebenes durchgelesen, verstehe nicht mal ich, und ich hab aber ein Bild im Kopf
    Dann schauen wir mal was da so bei rum kommt.
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  9. #8
    Avatar von Flocke
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    Was denn hier los??? Zitierwettbewerb?
    Mal ganz im Ernst, den Tread liest sich kein normaler Mensch mehr durch.
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  10. #9

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    Ach Flocke, dann musst du mal schneller lesen, dann gehen auch längere Texte *duckundwech*
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  11. #10
    Themenstarter

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    so, dann höre ich mal auf zu zitieren was kalle macht: mal schauen.

    Wo du Recht hast, ist auf jeden Fall die Wahl des Dachdeckers (Stirnkratzen). Den kenne ich halt, nun ja, so läuft das manchmal-und mein Hausdach hat er ja auch gut hinbekommen. Allerdings mit normalen Dachfenstern

    Echter Stehfalz (wie früher) ist natürlich anders-das ist mir auch klar. Aber dieses System hat gegenüber vielen anderen Trapezblechkonstruktionen den Vorteil, dass hier KEINE Schrauben/Druchdringungen etc) mehr von oben "beregenbar" sind, ist schon mal nen Vorteil. Bei meiner Kellertreppe hab ich mich auch für durchgängige Granitplatten entschieden statt für Fliese mit Fuge...so ähnlich ists hier auch: glatte Fläche ohne Loch=besser als irgendwelche Fugen, Löcher...Schwachstellen halt.

    Man könnte es ja auch anders machen: Gibts hier nen DD in meiner Nähe, der mir so ein Dach inkl. der EInarbeitung eines Lichtbandes (Doppelsteg oder VSG) machen kann? Dann kann ich ihm gern die Eckdaten schicken und wenn der Preis i.O. geht, dann ist er der Mann meiner Wahl.

    Meine Erfahrungen der letzten Jahre: Handwerkersuche ist nicht so einfach wie man denkt! Nix mit gelbe Seiten auf und schwupp! Auch auf Angebotsanfragen bekommt man nicht immer Antworten. Viele Aufträge die ich gern vergeben hätte, habe ich am Ende selbst gemacht obwohl ich dies nie wollte! Warum? HW kommen ungern bei Kleinaufträgen, wobei ich den Eindruck habe, dass Kleinaufträge über die Jahre ganz schön größ geworden sind. Finde ich dann irgendwann einen, dann weiß ich trotzdem noch lange nicht, ob er gut ist. Rein vom Gefühl würde ich sagen: Die Baubranche boomt und kleinere Häuslebauer mit kleinen Anfragen-lohnt nicht.
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  12. #11
    Themenstarter

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    mein Anliegen ist es nicht Informationen abzuziehen und dann etwas selbst zu machen (Dachgeschichten schon mal generell sowieso nicht). Mir wäre ein HW lieber der mir nen Vorschlag macht, dies auch umsetzen kann und der Preis fair ist. Dann kann ich mich nämlich in der Zeit meiner Gedankenmacherei auf Dinge konzentrieren von denen ich etwas verstehe und dabei noch Geld verdienen!
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  13. #12

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    Du willst ein Tipp? Dann hier mein ernst gemeinter Rat:

    Lass das Blech weg und lasse ein Flachdach mit Abdichtungswerkstoffen erstellen, dort kann man entweder auf Lichtkuppeln zurück greifen oder sich den Kranz selber bauen und gescheit verblechen. Oder aber du gehst zu einem Spenglermeister und lässt dir ein richtiges Stehfalzdach erstellen. Nicht so ein Industrie-Fake-Produkt.
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  14. #13
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    Kalle, dein Tipp in allen EHren-aber bei nem 14 Grad Schleppdach kann man schon noch von unten (Straße) draufgucken. Da solche Bitumenbahnen oder ähnliches zu sehen, find ich nun nicht wirklich einen Bringer (bei "richtig" flachen Craports ist das ok).

    Ein echtes Stehfalzdach - ja, hätte was. Aber bei 17 TEUR Gesamtkosten für den Carport ist das nicht drin. Ein bissel muss ich mich auch ans Budget halten-ist ja nun nicht gerade nen Baumarktcarport vom Preis her und irgendwo ist auch Schluss, denn es ist und bleibt ein Carport, keine Designhütte. WillHaben und Realität gehen dann ähnlich auseinander wie so oft Theorie und Praxis.

    Und bei einem echten Stehfalzdach wäre die Problematik der Belichtung ja eigentlich die gleiche, denn von den Aufbauhöhen würde sich das zu meinem "Fakedach" (wie du es nennst) ja nichts nehmen. Lichtkuppeln kann ich mir bei 14 Grad beim besten Willen nicht vorstellen.

    Ich hatte im letzten Jahr hier einen Thread eingestellt zum Dachaufbau, da war ich noch auf dem Trip, mit meiner Pfanne (wie Haus) einzudecken, inkl. regensichers Unterdach etc.pp, eben entsprechend aller Richtlinien. Da wurde mir von fast allen (Dachdeckerseiten) abgeraten "Aufwand, nur Makulatur, Aufbauhöhe, Gewicht, zu teuer....), und mir wurde zur Verblechung geraten (sogar normale Trapezbleche). Nun hab ich mich endlich für nen Aufbau (auch anhand des Threads von damals) entschieden und nun soll ich wieder von vorn anfangen?

    Zur Not und zu Gunsten der Dichtheit lass ich dann die Belichtung weg. Auf die Bleche hab ich 30 (!!!) Jahre Garantie (Beschichtung, Rost). Das sollte für mich reichen. Das Beste zu haben war nicht Ziel meiner Frage hier (dann hätte ich den besten DD meiner Gegend geholt und gesagt "mach, egal was kost, aam besten alles in Kupfer und Co, ist Wurscht, Hauptsache geil).
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Man kann es optisch mit einem extensiven Gründach aufwerten, so man dass denn will. Ich bin nicht Derjenige, der kein Vertrauen in seine Handwerker hat was das Umsetzen und Lösen von Problemen anbelangt. Mir jetzt vorzuwerfen, dass deine Wahl hier im Forum ja abgesegnet ist und DAS darstellt was man da rauf machen soll ist etwas unglücklich wie ich finde. Wenn das Lichtband schon damals Teil davon war, warum hat sich bis jetzt kein lösendes Detail gefunden? Wirf mir nicht vor, dass es in der Hand liegt dafür Sorge zu tragen. Außer du willst das abgeben, dann braucht es aber auch einen Planer.

    Dein Dach ist kein Stehfalz und wird es auch nie sein. Das ist ein Dach mit groß oder kleinformatigen selbstragenden Platten - nicht mehr und auch nicht weniger. Ob die Profilierung dann ein Stehfalz vortäuscht macht es eben noch lange nicht zu einem. Ich weiß auch nicht was du dich davon so angegriffen fühlst? Ist doch schlicht eine Tatsache. Die "Problematik" liegt ja nicht am Material, sondern daran, dass du nicht weißt wie es gehen könnte und du deinen Jungs da nicht vertraust. Und sicherlich wäre die handwerkliche Durchführung bei einem echten Stehfalzdach einfacher, da man dort auf Metalle zurück greifen kann die solche Details auch einfach herstellen lassen. Sei es, weil das Material die Biegeradien mit macht, sei es weil vielleicht der organische Überzug nicht stört und müsehlig für Lötarbeiten entfernt werden muss. Für einen gelernten Spengler dürften auch Industrieprodukte die nur vorgeben etwas zu sein handwerklich ausführbar sein um Details auszubilden. Ob das jeder Dachdecker kann? Nein.

    Was hat die Garantie mit der Wertigkeit zu tun? Es wäre traurig, wenn ein Metalldach gerade mal 30 Jahre und einige Monate überlegen würde. Tut mir leid, aber das ist am Ende nur ein toller Köder der ausgeworfen wird. Es ging auch nie um das Beste, sondern es ging darum für dein "Problem" eine Lösung zu finden. Sei es begründet in einem Flachdachaufbau, was handwerklich einfach auszuführen ist oder eben in einem echten Stehfalzdach eines Spenglermeisters. Nicht ich bin es, der Dinge irgendwo reinpressen will und mit "das muss funktionieren" beschriftet. Handwerklich gefalzte Blechverbindungen und allgemein der Umgang mit Spenglerarbeiten ist nicht das täglich Brot eines Dachdeckers. Wäre es so, bräuchten wir keine Spenglermeister mehr und den Berufszweig auch nicht.
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  17. #15
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    Kalle, sorry, ich wollte niemanden hier angreifen.!!!

    Ich wollte lediglich sagen, dass meine Ursprungsidee eine Eindeckung mit Pfanne (und regensicherem Unterdach) war,...dann natürlich mit normalen Dachfenstern. Dann haben mich die Dachdecker hier im Forum überzeugt (und das ist auch nicht negativ gemeint), dass dies aufwendig u teuer wäre und überhaupt von der Optik in der Dachneigung usw....ok, ich lass mich auch überzeugen und bin dann zu den empfohlenen Blechdach gekommen. Hier habe ich mir nur halt kein normales Trapezblech ausgesucht sondern diese "Stehfalz"optik. Weil ich es optisch ansprechend finde.

    Und ich habe ÜBERHAUPT nichts gegen Wertigkeit-ganz im Gegenteil! Aber (leider) gibt es für die meisten Dinge im Leben ein Budget was es einzuhalten gilt. Und selbst ohne eine Anfrage beim ortsansässigen Sprenglermeister zu machen sagt mir doch schon alles: das würde dieses Budget spreng(l)en

    oder hast du nen Tipp?
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