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  1. #1

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    Einbauspots: Unterschied zwischen Markenhersteller und Baumarktware

    Hallo Bauexpertenforum-Community,

    ich bin aktuell auf der Suche nach Einbauspots für den Hausbau. Nach der initialen Recherche ist mir das breite preisliche Spektrum aufgefallen. Man bekommt Einbauspots bereits für 15€ im Baumarkt, greift man zu Markenhersteller wie Delta Light sind da mindestens 50€ und teilweise deutlich mehr drin. Könnt ihr mir erklären, wo die generellen Unterschiede zwischen Baumarktware und Markenware bei Einbauspots liegen?

    Ich bin über jede Hilfe dankbar.

    Viele Grüße,
    -sirtpx
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  2. Einbauspots: Unterschied zwischen Markenhersteller und Baumarktware

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Ich kann dir berichten, dass die "ganz billigen Dinger" ausm Netz sehr einfach und leicht verarbeitet sind, insbesondere was auch die Klammerstärke betrifft.

    Allerdings gibts auch in der Preisklasse um die 25 Euro schon was besser verarbeitetes, was es sogar zu dem Kurs auch im Baumarkt gibt. Im Netz gesucht bekamen wir diese sogar mit Mengenrabatt (30Stk) für unter 20 Euro.

    Damit waren wir vollkommen zufrieden. Bei 50 Euro/Stk hätten mir die Ohren geschlackert. Aber es kommt ja immer drauf an was für Spots mit welchem Design und für welchen Zweck...
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  4. #3

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    Zitat Zitat von sirtpx Beitrag anzeigen
    Könnt ihr mir erklären, wo die generellen Unterschiede zwischen Baumarktware und Markenware bei Einbauspots liegen?
    Die Unterschiede beginnen i.a. beim Gehäuse (Material), Befestigung, Einbautiefen, Wärmemanagement der Leuchten, setzen sich über Auswahl/Auslese der LED (Farbtemperatur,Binning,..) und Auslegung des Vorschaltgerätes/Konverters fort und enden bei der Bereitstellung lichttechnischer Daten, Datenblättern und Zubehör (Einbaugehäuse, Vorsatzscheiben, austauschbare LED-Module..) für die Leuchten.

    Für den Endanwender ohne besondere Anforderungen an Geschmack oder Geldbeutel (a la "in die Decke kommen ein paar Einbauspots") ist das o.g. aber eher eine theoretische Betrachtung.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Hallo toxicmolotow & karo1170,

    erstmal ein herzliches Danke für eure schnelle Antwort und Hilfe.

    @toxicmolotow: In welchem Shop hast du denn deine Spots bestellt?

    @karo1170: Ich würde gerne einen guten Kompromiss fahren. Gibt es denn einen Markenhersteller, der sich insbesondere durch ein sehr gutes P/L-Verhältnis auszeichnet? Oder bin ich mit Delta Light schon auf der richtigen Seite?

    Würdet ihr eher zur 230V-Variante oder 12V greifen? Gibt es da auch irgendwelche Unterschiede, die man als Endverbraucher merkt?

    Viele Grüße,
    -sirtpx
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  6. #5

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    Moin moin,

    ich stehe quasi vor dem gleichen "Problem" bzgl. Deckeneinbauspots. Hierzu muss dir jedoch klar sein, dass du für die 230V-Variante eine Einbautiefe von min 100mm benötigst. Das ist wohl, wenn man nicht schon beim Planen des Hauses drauf achtet, nicht so leicht. die 12V-Varianten bedürfen hier weniger Einbautiefe.

    Ich habe mich für die 230V-Variante entschieden, da ich als Gebäudebussystem LCN einplane und dieses am unkompliziertesten mit 230V einzurichten ist. Zudem finde ich die Hue-Lampen von Phi... sehr genial (230V).
    Mit der heutigen LED-Technik lässt sich die 230V-Installation auch für 12V nutzen, anders herum nicht. Wenn man also nicht ab sofort alles mit LED macht (weil zu teuer), dann habe ich so alle Möglichkeiten.

    Mit freundlichen Grüßen Sven
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  7. #6
    Themenstarter

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    Hallo Sven,

    ist die Einbautiefe von 10cm aufgrund der Wärmeentwicklung vorgeschrieben oder ist es Bauart-bedingt? Mir stehen leider nur 8cm zur Verfügung, sodass nach deiner Aussage wohl die 230V-Variante obsolet ist.

    Kannst du mir einen bestimmten Hersteller für die Spots empfehlen (gerne auch per PN, weil Werbung hier gemäß Nutzerbedingung unerwünscht ist)?

    Was meinst du denn mit alle Möglichkeiten? Diesen Punkt habe ich leider nicht ganz verstanden.

    Viele Grüße,
    -sirtpx
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  8. #7

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    Die Einbaurahmen sind erstmal identisch (außer dass die 230V Rahmen u.U. eine Erdung haben).

    Est ist daher erstmal egal, ob du 230V oder 12V einbauen möchtest.

    Die 10cm sind der Wärmeentwicklung geschuldet.
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  9. #8

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    Moin moin,

    wie bereits angesprochen sind die 10cm der Wärmeentwicklung sowie der Bauart geschuldet (alleine ein GU10-Leuchtmittel kann schonmal fast 80mm lang sein).
    Mit allen Möglichkeiten meine ich folgendes:
    Ich ziehe einfach NYM (bei mit 5x1,5mm2 wegen Gebäudebussystem) in alle Decken ein. Diese sind für 230V zugelassen (aber auch für niedrigere Spannungen wie 12V). Da LED ja bekanntlich recht wenig Strom benötigen, sollte der Querschnitt der Stromleitung auch reichen. Für Halogen 12V würde ich min 2,5mm2 installieren. Hier unbedingt darauf achten, dass alle Leitungen von Trafo / Netzteil (wenn es nur eins gibt) gleich lang sind, damit es nicht zu Helligkeitsunterschieden der Leuchtmittel kommt (alles schon gesehen).

    Einen direkten Vorschlag für eine Lampe kann ich nicht geben, soweit bin ich noch nicht. Ich bin jedoch der Meinung, dass man einfach Lampen nehmen soll, die einem Gefallen und den eigenen qualitativen Ansprüchen genügt. Man baut solch eine Lampe schließlich so gut wie nie wieder aus (vielleicht zum Streichen mal). Die Fassungen kann man in den meisten Fällen austauschen bei Defekt.

    Mit freundlichen Grüßen Sven
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  10. #9

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    Zitat Zitat von SWassi Beitrag anzeigen
    Moin moin,

    ich stehe quasi vor dem gleichen "Problem" bzgl. Deckeneinbauspots. Hierzu muss dir jedoch klar sein, dass du für die 230V-Variante eine Einbautiefe von min 100mm benötigst.
    Das würde ich nicht unterschreiben, flächige LED-Leuchten kommen als Einbaudownlights oder Einlegeleuchten mittlerweile mit Einbautiefen von 12-15mm aus. Einbauspots liegen bei 65mm Konverter benötigen i.A. 35-45mm, sollte also in 8 cm abgehängter Decke schon machbar sein.

    Zitat Zitat von SWassi Beitrag anzeigen
    Ich habe mich für die 230V-Variante entschieden, da ich als Gebäudebussystem LCN einplane und dieses am unkompliziertesten mit 230V einzurichten ist. Zudem finde ich die Hue-Lampen von Phi... sehr genial (230V).
    Wie möchtest du die Schnittstelle zwischen 2 proprietaeren Systemen ausführen, um über das Bussystem die Beleuchtung zu steuern? M.W. gibt es keine definierte Schnittstelle zwischen den beiden Systemen (also etwas vergleichbares zu KNX-DALI-Gateway).
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  11. #10

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    Moin,

    mit 230V-Variante meinte ich hier die GU-10 Geschichten (mit den LED hast du natürlich recht).

    Als Gebäudebus kommt bei mit LCN (Nutzt eine Ader als Busleiter). Hue nutzt ein ZigBee-Protokoll und läuft über Funk (ähnlich W-Lan)
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  12. #11

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    Zitat Zitat von SWassi Beitrag anzeigen
    Als Gebäudebus kommt bei mit LCN (Nutzt eine Ader als Busleiter). Hue nutzt ein ZigBee-Protokoll und läuft über Funk (ähnlich W-Lan)
    Ist mir schon klar, nur wie kommt der Befehle vom LCN-Taster "Ein,Aus,Dimmen" zur Lampe??? Normalerweise erfolgt eine Umsetzung des LCN-Protokolls in einen ZigBee-Befehl in einem Hardware-Schnittstellenadapter, nur kenne ich keinen solchen. Vermutlich kann man dann LCN und Hue nur über (separate) Mobiltelefon-Apps steuern, oder man bastelt sich eine Signalumsetzung über irgendeinen Umweg (LCN- TCP/IP- Hue) aber das führt den Gedanken eines Gebäudebusses doch irgendwie ad absurdum.
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  13. #12

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    Hallo,

    die Hue sind erstmal eine Idee (die ich jedoch gerne in die Tat umsetzen möchte). Erster Umsetzungsschritt: Der Lichtschalter schaltet zunächst nur die Spannungsversorgung für die Hues (gehen dann auf Warmweiß an). Dann gehts mit dem Mobilgerät weiter, um ne Lichtszene zu machen oder so was (hat man meist ja so und so in der Tasche). Wie ich dann eine genauere Kombination der Systeme herstelle, kommt dann ^^
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  14. #13
    Avatar von Junibart
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    Hallo,

    Es wurde bisher nicht angesprochen, welche Art von Leuchtmitteln überhaupt eingesetzt werden soll: Halogen oder LED? Bei Halogen ist die Hitzeentwicklung ein Thema. Dort würde ich schon aus Brandschutzgründen unbedingt die geforderten Anstände und Einbautiefen einhalten.

    LEDs erzeugen nicht soviel Wärme, machen aber anderswo eine Menge Schwierigkeiten. Der Knackpunkt ist das Dimmen: Hier habe ich persönlich mit 230V-LED-Leuchtmitteln nur Probleme. Nur wenige lassen sich ohne störende Geräusche dimmen, und wenn, dann ist die "Dimmkurve" unakzeptabel. Einige Niedervolt-LEDs lassen sich mit speziellen Vorschaltgeräten sehr gut dimmen- klassische Phasenan-/oder abschnit-Dimmer sind ungeeignet.

    Wenn die Spots also gedimmt werden sollen, unbedingt vorher informieren und vernünftige, aufeinander abgestimmte Komponenten einbauen. Die kriegt man dann auch nicht im Baumarkt.
    Eine Menge fundierte Infos dazu gibts z.B. im KNX-User-Forum, Unterforum "Gebäudetechnik (Ohne KNX/EIB)".

    Bei den LED-Modulen auf die Lichtfarbe und deren Streuung achten, 1-2 Module als Reserve vorhalten- bei Nicht-Retrofit-Leuchtmitteln sind die Produktlebenszyklen recht kurz und ein Nachkauf nach ein paar Jahren nicht mehr möglich.

    Die Einstellung "Wie ich dann eine genauere Kombination der Systeme herstelle, kommt dann ^^" halte ich für falsch. Darüber sollte man sich vorher Gedanken machen. All diese nachträglichen Basteleien kosten einen Haufen Zeit und Aufwand. Und vielleicht kommt dann die Erkenntnis, dass ein anderes Bussystem die Anforderungen vielleicht besser erfüllt.

    es grüßt
    Gunnar
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von karo1170 Beitrag anzeigen
    Das würde ich nicht unterschreiben, flächige LED-Leuchten kommen als Einbaudownlights oder Einlegeleuchten mittlerweile mit Einbautiefen von 12-15mm aus. Einbauspots liegen bei 65mm Konverter benötigen i.A. 35-45mm, sollte also in 8 cm abgehängter Decke schon machbar sein.
    Hallo karo1170,

    kannst du mir kurz erklären, für was der Konverter gut ist? Gibt es denn Empfehlungen welche Farbtemperatur bzw. Lichtaustrittswinkel zu bevorzugen ist? Sind das 3000K?

    Danke schonmal :-)
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  17. #15

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    Zitat Zitat von sirtpx Beitrag anzeigen
    Hallo karo1170,

    kannst du mir kurz erklären, für was der Konverter gut ist? Gibt es denn Empfehlungen welche Farbtemperatur bzw. Lichtaustrittswinkel zu bevorzugen ist? Sind das 3000K?

    Danke schonmal :-)
    Konverter - Wandelt die Netzspannung (230VAC) in die Spannung der LED-Leuchte, z.T in Leuchtengehäuse integriert, z.T. separat. (hat die ungefaehre Groesse eines Laptop-Netzteils...und ungefähr die selbe Funktion)
    Farbtemperatur ist Geschmacksfrage, 2700-3000K entsprechen warmweiss, 4000K neutralweiss, 5500-6500K tageslichtweiss. Was gefällt und passt, ist anwendungsbezogen zu betrachten.
    Lichtaustrittswinkel wird abhängig von der Beleuchtungsaufgabe gewählt, kleiner Winkel - Spot, Akzentbeleuchtung...grosser Austrittswinkel - Flächenausleuchtung.
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