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Dach Renovierung

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  1. #1

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    Frage Dach Renovierung

    Hallo alle zusammen,

    meine Eltern haben sich überlegt ihr Dach mit neuen Dachpfannen einzudecken und wegen der hohen Energie kosten wollen sie es auch gleich noch mit Dämmung versehen.

    Haus:
    1,5 Geschoße, Dachboden ausgebaut und 1974 oder so isoliert (also alt mit Alufolie an der Isolierung und keine Dampfsperre). Obergeschoß ist garnicht gedämmt. Zusätzlich ein Anbau mit nicht ausgebautem Dachboden - Zwischendecke mehr schlecht als recht gedämmt. Dach ist beim Anbau niedriger und geht rechtwinkelig von dem Haus ab.

    Jetzt dachte ich, das wäre doch super für eine Aufsparendämmung, zumal die Dachüberstände erweitert werden und mit Blech verkleidet werden sollen.

    Aber keines der Angebote schlägt eine Aufsparrendämmung vor, alle konventionelle Zwischensparrendämmung mit 14cm. Ist die Aufsparrendämmung soviel teurer ? Die müßte sich doch viel einfacher installier lassen? Außerdem könnte hier doch ein höherer Dämmwert erreicht werden?

    Was ist eure Meinung.
    tino
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  2. Dach Renovierung

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  3. #2
    Gast360547
    Gast

    also

    Moin,

    Aufsparrendämmungen haben so ihre Nachteile. Wärmebrücken Sparrenköpfe, Luftdichtheit, etc..
    In OWL sind aber zudem sehr wenige Aufsparrendämmsysteme verarbeitet worden

    Insgesamt muß oder sollte die Dämm-Maßnahme ins Gesamtkonzept passen. Sie verändern nämlich erheblich die bestehenden physikalischen Gegebenheiten.

    Grüße

    stefan ibold
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  4. #3

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    auch bei Aufsparrendämmung müssen die Detailpunkte von innen in Angriff genommen werden. Der Eingriff in die ganze Konstruktion des Dachaufbaus erfordert sowohl bei Zwischensparrendämmung als auch Aufsparrendämmung eine luftdichte Ausbildung der Dampfsperre an die Aussenwand/Drempel und Firstbauteile. Unter Umständen ist dies mit Änderungsarbeiten der innerer Dachschrägen/Wandbekleidungen verbunden.
    Lassen Sie sich vorher von einem Fachmann (DDM, Energieberater, Architekt) gesamtheitlich zumindest beraten.
    Geändert von Harald W. (24.02.2006 um 23:05 Uhr) Grund: rächdschreipung
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  5. #4

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    Ich gehe davon aus, das durch die Idee Aufdachdämmung die Baustelle im Haus vermieden werden soll. Hier würde sich eine Aufdachdämmung aus PUR-Hartschaum anbieten, da diese den geringsten Dachaufbau bei maximaler Dämmwirkung erzielt. Wie schon von Vorrednern angesprochen ändert sich das äussere Bild schon erheblich. Der zusätzliche Dachaufbau ist nach geltender Wärmeschutzverordnung schon mit 12cm PUR zu erreichen. Dabei ist die vorhandene Zwischensparrenisolierung nicht berücksichtigt, da diese ja teilweise sowieso nicht vorhanden ist.

    Gruss
    Gerd
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  6. #5

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    Nein..

    ..denn durch die reine Aufsparrendämmung ist der Übergang Aussen/Innen und das Problem geforderte "Luftdichtheit" nach ENeV konstruktiv nicht gelöst, deshalb Fachmann beauftragen.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Hey Jungs, na klar einen Fachmann.
    Aber auch Fachleute beraten einen so, wie sie das meinen, deshalb sind mehrere Meinungen wichtig.

    Ich gehe davon aus, das durch die Idee Aufdachdämmung die Baustelle im Haus vermieden werden soll.
    Richtig so denkt der Laie.

    Aber ich hatte mir das mit der Aufsparrendämmung/Aufdachdämmung einfacher vorgestellt, weil ich halt dachte das man die von außen besser verlegen kann. 12 cm Aufbau wäre ja nicht viel, zumal die Seiten ja eh zusätzlich verkleidet werden.

    Kann man die Folie dann nicht einfach über die Sparren ziehen. Ok, beim Wandanschluß müßte man sich etwas überlegen.

    Aber wie ist das denn preislich. Ich schätze die Aufsparrendämmung ist teuer, weil nicht so oft verwendet. Zusätzlich könnte man mit der Aufdachdämmung natürlich mehr Dämmung erreichen als mit 14cm Glaswolle. Oder ???

    Danke für die bisherigen Antworten.
    tino
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  9. #7

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    Tino..

    [QUOTE=Tino..Kann man die Folie dann nicht einfach über die Sparren ziehen. Ok, beim Wandanschluß müßte man sich etwas überlegen.[/QUOTE]

    ..Folie kann man über die Sparren legen, wie gesagt Wandanschluß im Bestand dann im Detail luftdicht an die Wände führen.

    Aufsparrendämmdächer sind in der Regel teurer wie Zwischensparrendämmung. Dabei kommt es im Wesentlichen auf die Dachstruktur an. Mit jeder Kehle, Gaube, Fachfenster oder sonstigen Dachaufbauten oder Durchdringungen steigt der Kostenfaktor.

    Ich habe 2001 einen Neubau 2-fach ausgeschrieben (1x Aufsparrendämmung mit Aprithan, 1x konventionell). Satteldach, 4 Gauben. Das Ergebnis waren ca. doppelt so hohe Kosten wie konventionelle Lösung (Aufpreis für Sichtschalung und KVH-Holz innen inbegriffen).
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  10. #8
    Themenstarter

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    Daumen runter

    Ok, ich schätze, dann kommt das für meine Eltern zu teuer.
    Der ganze Dach-Umbau kostete eh schon so 30000,- Euro.
    Meine Eltern haben eine Gaube, 3 Dachfenster und noch den Anschluß des Anbaudaches.

    Danke für die Antworten.
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