Ergebnis 1 bis 5 von 5

Fundament Ausbesserung bei fast 100 Jahre altem Haus

Diskutiere Fundament Ausbesserung bei fast 100 Jahre altem Haus im Forum Sanierung konkret auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

    Registriert seit
    07.2013
    Ort
    Falkensee
    Beruf
    Angestellter
    Beiträge
    13

    Fundament Ausbesserung bei fast 100 Jahre altem Haus

    Hallo,

    unser Haus (Baujahr 1927, Holzständerbauweise) steht auf einem Streifenfundament. Das Fundament ist ca. 10cm Dick und außen herum ist ein 60cm dicker Ring gezogen. Das ist unserer Ansicht so üblich/gängige Praxis. Die Daten haben wir aus den Originalbauplänen. Bei den Abrissarbeiten der Terrasse haben wir gesehen, dass der Beton ziemlich am bröckeln ist. Man kann zwar nicht komplett durch den Beton unter das Haus aber die 80 Jahre haben ihre Spuren hinterlassen. Der Putz bröckelt überall vom Beton ab und auch so löst sich immer mehr Beton zusätzlich mit ab. Daher sind wir der Meinung wir sollten daran etwas ändern. Die Frage ist nur: Wie und was?

    Die Idee ist, dass wir einfach neuen Beton anrühren und mit diesem wieder einen sauberen und geraden Abschluss um das gesamte Haus ziehen. Vorher sollen alle losen und brüchigen Teile abgeschlagen werden. Danach dann neuer Beton angegossen. So soll eine ca. 10cm dicke zusätzliche Schicht angetragen werden. Man hätte wieder einen geraden Abschluss und die Möglichkeit anschließend weitere Maßnahmen wie Dämmung etc. durchzuführen. Auf Grund der Unebenbheit der Flächen wäre dies aktuell nur schwer möglich.

    Kann man das so machen oder ist die Idee wenig sinnvoll? Dazu hätte ich gerne einen Rat bzw. Hinweise was man machen sollte.

    Mfg
    Stefan
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Fundament Ausbesserung bei fast 100 Jahre altem Haus

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2

    Registriert seit
    04.2013
    Ort
    Rhein-Neckar
    Beruf
    Zahlenklauber
    Beiträge
    451
    Der 60cm "Beton" hatte und hat ja eine Funktion. Ich denke nicht, dass es da mit 10cm "drübergießen" getan ist. Kann mir nicht vorstellen, dass dass der gedachten Funktion gerecht wird, da muss doch bestimmt eine kraftschlüssige Verbindung her.

    Es gibt aber ja ein paar Betonexperten hier ...
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3
    Avatar von saarplaner
    Registriert seit
    10.2008
    Ort
    Saarland
    Beruf
    Dipl. Ing.
    Benutzertitelzusatz
    Ich distanziere mich von der eingeblend. Werbung!
    Beiträge
    1,821
    Was sagt denn dein Statiker zu dem Vorgehen?

    Solche Aktionen die potentiell die Standsicherheit deines Gebäudes beeinträchtigen gehören vernünftig analysiert, geplant, und erst dann ausgeführt.

    Wobei arbeiten an der Gründung eines Gebäudes idR aber sowas von gar nix für DIY ist.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4
    Themenstarter

    Registriert seit
    07.2013
    Ort
    Falkensee
    Beruf
    Angestellter
    Beiträge
    13
    Die Idee dazu war zusätzliche Löcher in den vorhandenen Beton zu Bohren und entsprechende Eisen einzusetzen, so dass eine Kraftschlüssige Verbindung zwischen dem vorhandenen und dem neuen Beton hergestellt wird. Sorry das hatte ich vergessen zu erwähnen. Also der Gedanke daran war vorhanden.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5
    Baufuchs
    Gast
    Solche Aktionen die potentiell die Standsicherheit deines Gebäudes beeinträchtigen gehören vernünftig analysiert, geplant, und erst dann ausgeführt.

    Wobei arbeiten an der Gründung eines Gebäudes idR aber sowas von gar nix für DIY ist.
    Stimmt. Deshalb:
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen