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Frage zur Zinssenkung NRWBank

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  1. #1

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    Frage zur Zinssenkung NRWBank

    Hallo zusammen,

    wir haben 2008 gebaut und ein NRWBank-Darlehen über 97.000 € erhalten, Modell A.

    Nach 5 Jahren haben wir einen Zinssenkungsantrag gestellt und dieser wurde bewilligt, allerdings mit einer Überschreitung der zulässigen Einkommensgrenze um 0,51%. Mir war damals schon nicht klar, wie dieser Wert berechnet wird.

    Die Einkommensgrenze für uns (3 Personen) liegt bei 42.409, bzw 58.973 mit der maximal möglichen 40% Überschreitung.

    Unser Jahreseinkommen zusammen (wir arbeiten beide) liegt ohne Kindergeld bei ca. 57.000 ... damit wären wir zwar noch innerhalb der Einkommensgrenze, aber doch nicht 0,51% darüber? Ich vermute mal, da werden noch irgendwelche Beträge abgezogen, aber ich finde keine Infos, welche.

    Der ein oder andere fragt sich jetzt wohl, warum ich mir da jetzt erst, oder schon wieder Gedanken mache. Ich werde in absehbarer Zeit evtl. mal mehr verdienen und in 3,5 Jahren geht das Spielchen mit der NRWBank ja wieder los. Ich würde ganz gerne wissen, wieviel ich maximal verdienen kann, oder ob es sich lohnt, ggfs. in 1-2 Jahren umzuschulden ... sofern die Zinsen niedrig bleiben.

    Danke für eure Hilfe!

    LG
    Marcel
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  2. Frage zur Zinssenkung NRWBank

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  3. #2

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    Du solltest vielleicht dazusschreiben, dass es sich nicht originär um ein Darlehen der NRW.Bank handelt, sondern diese nur der Erfüllungsgehilfe des Landes NRW und es sich bei deinem "Modell A" und die soziale Wohnraumförderung des Landes (alt auch WFA) handelt.

    In der Tat werden von einem Bruttoeinkommen (57 TEUR) irgendwelche Freibeträge (Werbungskosten, Kinderfreibeträge und soetwas, ähnlich wie bei der Steuer) abgezogen, so dass ihr dann wahrscheinlich nach Abzug irgendwo bei 42625,29 Euro gelandet seid... oder so. Details werdet Ihr wohl nur erfahren, wenn ihr bei der zuständigen Stelle vielleicht mal um eine mündliche? Erläuterung bittet. Ich bin da (leider) auch nicht so richtig durchgestiegen, wie das funktioniert.

    Und wenn du mal mehr verdienst, dann brauchst du ja diese Förderung nicht mehr (der Hintergrund ist ja die Förderung von einkommenschwachen Familien). Aber dann kannst du ja auch jederzeit umfinanzieren über eine Bank zu den dann gültigen Konditionen. Das ist ja aktuell auch nicht so teuer, falls der Zins bei der NRW.Bank anziehen sollte.
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  4. #3
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    Danke schonmal. Hat evtl. jemand genauere Infos über die Freibeträge die vom Jahresbrutto abgezogen werden?

    Ich hab das 2013 erstmal so hingenommen und mich gefreut, das es nochmal geklappt hat. Hatte ich nicht mit gerechnet, weil meine Frau zum Zeitpunkt des Hausbaus noch nicht groß grarbeitet hat, erst kurz danach wieder.

    Jetzt denke ich halt auch an die Zukunft - noch warten oder besser umschulden. 1,7% ist aber halt immer noch mehr als 0,5% Verwaltungsaufwand für das WFA-Darlehen.
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  5. #4

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    Werbungskosten werden abgezogen, das weiß ich sicher. Auch irgendwelche Pauschalen für Unterhaltsleistungen an extern lebende Kinder und Exfrauen. Ich meine (aber das ist echt wage) es werden auch noch die Sozialversicherungskosten (RV, KV, ALV) irgendwie pauschal abgezogen. Da kommt man dann schnell auf die 10 TEUR
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  6. #5
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    Hmm extern lebt bei mir niemand ... und wir waren auch 2013 schon beide >40, spielt das auch ne Rolle?
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  8. #6

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    Frag doch einfach dort nach. Die können dir das auf den Cent genau nennen. Das ist ungefähr so wie bei der Steuererklärung. Da kann man dir als Laie auch nur so grob sagen was da als zu versteuerndes Einkommen raus kommt (wenn überhaupt). Hier ist das ähnlich kompliziert.
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  9. #7
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    Ok, hab heute früh jemand erreicht ...

    Beim letzten mal haben die wohl einen Fehler gemacht und statt einem zwei Kinder angerechnet. Spielt aber keine Rolle für den "ist-Status". Statt 0,51% lägen wir nun mit 21,2% zwar immer noch im Rahmen, aber das ist ja schon ein deutlicher Unterschied.

    Der gute Mann hat mir auch ausgerechnet, wieviel wir als Familie maximal verdienen dürfen, um nicht aus dem zinsfreien Modell rauszurutschen. Maximal 8k brutto mehr pro Jahr, also zusammen ca. 65k. Größere Sprünge sind in meinem Job wohl auch nicht drin.
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