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  1. #1

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    Mauerabdeckungsplatten (Beton) auf Betonmauer befestigen

    Liebe Bauexperten,

    um eine Abgrenzungsmauer zum Kellerabgang in die neue Terasse zu integrieren, war es notwendig, diese um 10 cm zu erhöhen.
    Ich habe dies durch Einschalung der Mauer und Einbringung von Beton realisiert. Um eine mechanische Haftbrücke zu
    erreichen, habe ich in die alte Mauer vorher im Abstand von ca. 30 cm Löcher gebohrt und gebogene Armierungseisen mittels
    Schnellmörtel aus der Kartusche eingesetzt.

    Nun möchte ich die Mauer mit ca. 4-5 cm dicken Betonmauerabdeckplatten abdecken, die ersten Haftungsergebnisse sind
    allerdings mehr als zweifelhaft. Die Platten wurden in ca. 3-4 cm dicken Zementmörtelbett verlegt, Mauer und Abdeckplatten
    wurden vorher ausreichend gewässert (mehrmals mit Quast), um ein Schwinden des Wassers aus dem Mörtel zu vermeiden.

    Nach ca. 24 Stunden Trocknung konnte die Platten leider mit wenig Kraftaufwendung nach oben abgehoben werden. Der Mörtel
    ist steinhart geworden und haftet zu 100% an der Unterseite der geriffelten Abdeckplatten, eine Haftung auf glatten
    Betonoberfläche hat es gar nicht gegeben.

    Meine Frage: Was habe ich falsch gemacht? Wie realisiere ich hier eine Haftbrücke? Ist Zementmörtel hierfür überhaupt
    geeignet oder evt. besser Fliesenflexkleber mit Tiefgrundvorbehandlung?

    Über hilfreiche Tips würde ich mich sehr freuen.

    LG vom DigiHurry
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  2. Mauerabdeckungsplatten (Beton) auf Betonmauer befestigen

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  3. #2

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    Eine Kontaktschicht auf die Rückseite der Abdckplatten wirkt Wunder. Einfach z.B. Kleber auf die Rückseite aufkratzen, muss nicht allzu dick sein. Dann in das frische Mörtelbett "frisch in frisch" einlegen.
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  4. #3
    Avatar von axel50
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    Zitat Zitat von DigiHurry Beitrag anzeigen
    Liebe Bauexperten,

    um eine Abgrenzungsmauer zum Kellerabgang in die neue Terasse zu integrieren, war es notwendig, diese um 10 cm zu erhöhen.
    Ich habe dies durch Einschalung der Mauer und Einbringung von Beton realisiert. Um eine mechanische Haftbrücke zu
    erreichen, habe ich in die alte Mauer vorher im Abstand von ca. 30 cm Löcher gebohrt und gebogene Armierungseisen mittels
    Schnellmörtel aus der Kartusche eingesetzt.

    Nun möchte ich die Mauer mit ca. 4-5 cm dicken Betonmauerabdeckplatten abdecken, die ersten Haftungsergebnisse sind
    allerdings mehr als zweifelhaft. Die Platten wurden in ca. 3-4 cm dicken Zementmörtelbett verlegt, Mauer und Abdeckplatten
    wurden vorher ausreichend gewässert (mehrmals mit Quast), um ein Schwinden des Wassers aus dem Mörtel zu vermeiden.

    Nach ca. 24 Stunden Trocknung konnte die Platten leider mit wenig Kraftaufwendung nach oben abgehoben werden. Der Mörtel
    ist steinhart geworden und haftet zu 100% an der Unterseite der geriffelten Abdeckplatten, eine Haftung auf glatten
    Betonoberfläche hat es gar nicht gegeben.

    Meine Frage: Was habe ich falsch gemacht? Wie realisiere ich hier eine Haftbrücke? Ist Zementmörtel hierfür überhaupt
    geeignet oder evt. besser Fliesenflexkleber mit Tiefgrundvorbehandlung?

    Über hilfreiche Tips würde ich mich sehr freuen.

    LG vom DigiHurry

    fällt doch unter die Rubrik DIY?? oder irre ich da??
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  5. #4
    wasweissich
    Gast
    Eher MIY ,murks it yourself ,nach 24 stunden die zementmörtelbettung auf haltbarkeit testen ....
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  6. #5
    Avatar von axel50
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    Zitat Zitat von wasweissich Beitrag anzeigen
    Eher MIY ,murks it yourself ,nach 24 stunden die zementmörtelbettung auf haltbarkeit testen ....

    warum nich? ich schale auch am nächsten tag die decke aus, konnte ja über nacht aushärten *g*
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  7. #6

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    Wenn es eine reine gemörtelte Verbindung werden soll, müssen die Oberflächen zunächst gründlich gereinigt und ggf. noch aufgerauht werden. Auf dem "neuen" Beton darf keine Zementschlempe mehr 'drauf sein. Die Oberflächen müssen staubfrei sein.

    Ob die Oberflächen mattfeucht, feucht, nass, schiwmmend nass oder wieauchimmer sein sollen, steht in dem Datenblatt des Mörtels.
    Zu viel Nässe kann auch dazu führen, dass sich eine Trennschicht ausbildet. Wichtig ist hier auch die genaue Einhaltung des Mischungsverhältnisses Wasser:Mörtel. Ggf. eignet sich hier ein kunststoffmodifizierter Mörtel besser als ein reiner Zementmörtel. Es gibt auch Mörtelsysteme, bestehend aus Mörtel und Haftbrücke - dann aber beide vom selben Hersteller.

    Alternativ können die Abdeckplatten auch mechanisch im Untergrund verankert werden. Zum Beispiel mit Injektionsmörtel eingeklebten Ankern, als da wären: Hinterschnittanker, Innengewindeanker, Gewindestangen. Das ganze dann ins Mörtelbett und bis in den unteren tragfähigen Beton verankert.

    Nächste Frage: "Kellerabgang" + "Terrasse" = Absturzgefahr
    Wie hoch wird im Endzustand die Absturzhöhe?
    Muss ggf. eine Absturzsicherung auf die Kellerabgangswand montiert werden?
    Wie soll diese dann dauerhaft tragfähig verankert werden ?
    Das würde ich als Erstes klären, bovor ich mir Gedanken über eine Abdeckung mache.
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