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  1. #1
    Avatar von Gartenmatz
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    Anschluss Verbundsteine und Terrassenplatten an Fassade

    Hallo zusammen.
    Ich hab mal eine Frage betreffend die Zuständigkeiten beim Terrassenbau.
    Der Fall ist Folgender....
    Es wurde eine Terrasse angelegt werden in üblichem Aufbau ( Schotter Splitt, Terrassenplatten )
    Tritt nach Außen etwa 15 cm tief.
    Der Verputz geht runter bis auf die Schiene, die der Verputzer angebracht hat.
    Terrassenoberkante geht bis Oberkante der Schiene, also NICHT über den Putz.
    Der Kunde verlangt nun dass wir die Platten an der Schiene vorbei nochmal ausbauen, damit der Verputzer seine Isolierung aufbringen kann.
    Es soll ca. 15 cm über der Schiene eine zementschlämme auf den Putz und die nochmal überstrichen werden.
    Die Schiene will er mitstreichen und deshalb wären wir verpflichtet platten rein und raus zum Nulltarif zu leisten.
    Habt ihr da Einblick wie sich das verhält ?
    Die Platten liegen definitiv UNTER der Putzkante.


    Kann mir da einer weiterhelfen ?


    Viele Grüße
    Matz
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  2. Anschluss Verbundsteine und Terrassenplatten an Fassade

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Da wirst du um den Ausbau nicht herum kommen.

    RINGO
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  4. #3
    wasweissich
    Gast
    ringo , und warum ?

    sicher wird er sie ausbauen und wieder einbauen , aber warum kostenlos ?

    hat der auftraggeber gesagt , lass die platten weg , der putzer muss da noch dran ?
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  5. #4

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    Wie willst du sonst im eingebauten Zustand die Isolierung aufbringen? Kannst du mir das mal erklären? Und wo steht von mir geschrieben das er das umsonst machen soll?

    RINGO
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  6. #5

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    Ersteinmal "isoliert" ein Elektriker, der Rest ist Abdichter.

    Nach bisher geltender Rechtsprechung hat der GALA Bauer dies zu prüfen und wenn kein Feuchteschutz / Abdichtung vorhanden ist zu fragen (gelingen des Gewerkes). Ansonsten haftet der Gala Bauer:

    OLG Koblenz, 23.12.2014 - 3 U 814/14
    Amtlicher Leitsatz:
    1. Ein Werkunternehmer, der bei der Herstellung von Außenanlagen an einem Gebäude und Erstellung eines Spritzschutzstreifens Erdreich, Schüttgüter und Beton gegen den zum Teil nicht abgedichteten Sockel schüttet und einbaut, muss gegen die vorgesehene Ausführung Bedenken anmelden, wenn das Gebäude keine Abdichtung auf dem Putz aufweist.
    2. Grundsätzlich muss jeder Werkunternehmer, der seine Arbeit im engen Zusammenhang mit der Vorarbeit eines anderen auszuführen hat, prüfen und geeignete Erkundigungen einziehen, ob diese Vorarbeiten, Stoffe oder Bauteile eine geeignete Grundlage für sein Werk bieten und keine Eigenschaften besitzt, die den Erfolg seiner Arbeit in Frage stellen können. Der Rahmen dieser Verpflichtung und ihre Grenzen ergeben sich aus dem Grundsatz der Zumutbarkeit, wie sie sich nach den Umständen des Einzelfalls darstellt. Was hiernach zu fordern ist, bestimmt sich nach dem von dem Unternehmer zu erwartenden Fachwissen, nach seiner Kenntnis vom Informationsstand des Vorunternehmers und überhaupt durch alle Umstände, die für den Unternehmer bei hinreichend sorgfältiger Prüfung als bedeutsam erkennbar sind. Kommt er seinen hiernach bestehenden Verpflichtungen nicht nach und wird dadurch das Gesamtwerk beeinträchtigt, so ist seine Werkleistung mangelhaft (in Anknüpfung an BGH, Urteil vom 8. November 2007, VII ZR 183/05,BGHZ 174, 110 = ZfIR 2008, 495 (m. Anm. Hildebrandt, S. 500) =ZIP 2008, 273, [BGH 08.11.2007 - VII ZR 183/05] dazu EWiR 2008, 301 [BGH 08.11.2007 - VII ZR 183/05] (Moufang), Urteil vom 12. Dezember 2001, X ZR 192/00, NJW 2002, 1565, OLG Koblenz, Beschluss vom 14. Oktober 2014, 3 U 372/14).
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  7. #6
    wasweissich
    Gast
    ringo ,ringo

    lesen solltest du die fragen , zu denen du deine unqualifizierten komentare abgibst , schon noch ......
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  8. #7

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    Jaja.. wie üblich. Deine Methode ist bekannt und durchschaubar.
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  9. #8
    wasweissich
    Gast
    damit du nicht überfordert wirst ,durch den langen text , hier der wichtige satzteil....
    und deshalb wären wir verpflichtet platten rein und raus zum Nulltarif zu leisten.
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  10. #9

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    Wenn zu erkennen gewesen wäre das keine Abdichtung / Feuchteschutz vorhanden war und keine Bedenken (Prüf und Hinweispflichten) angemeldet wurden, dann wäre das entsprechend des Urteils zum Nulltarif zu erledigen.
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  11. #10

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    So schaut's aus Halbwissender.
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  12. #11
    wasweissich
    Gast
    ja wenn ....
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  13. #12

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    Und nun muss der TE erkennen OB er so vorgegangen ist und wenn ja auch den Ar*** in der Hose haben das durchzuziehen. Wenn nicht? Dann hat er zumindest was gelernt.
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  14. #13
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    Auch hier mal ein Bild.
    Man sieht sehr schön die Abschlussleiste. Deren Oberkante ist etwa 1 cm ÜBER unseren Platten.
    Geht uns das dann noch was an wenn der Maler meint er muss da drunter ?

    Matz
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Ist doch erkennbar kein Feuchteschutz da... sicher hätte er das gemusst und der Gala-Bauer wissen / hinterfragen müssen.
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  17. #15
    Themenstarter
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    Klar ist keiner da...
    Nur wo unsere Platten liegen muss doch auch keiner hin.... oder ?

    Ich denke das Strackohr von Maler war zu faul zum Abkleben.

    Matz
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