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  1. #1

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    Durchbiegung Dach,Sparrenabstand,Richtige Dachausführung????

    Hallo,
    mir stellt sich die Frage, ob der Dachstuhl korrekt ausgeführt wurde. Der Sparrenabstand beträgt 70 cm. Auf den Giebelseiten wurde ein 4 cm dickes Styropor geklebt. Das Mauerwerk ist Ziegel 42,5 cm. Die Lattung 40/60. Die Lattung liegt momentan auf dem Styropor auf, aber mit den Jahren könnte ich mir vorstellen das dass Styropor nachgibt, und somit durch das erhebliche Gewicht das Dach sich nach unten zieht. Kann man einen Dachstuhl so ausführen???? Danke für eure Hilfe
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  2. Durchbiegung Dach,Sparrenabstand,Richtige Dachausführung????

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    lass dir den stat. nachweis für diese lösung zeigen.
    .. und für die aussteifung der giebelwand.
    .. und für das dachtragwerk.
    .. und e. erklärung zur giftfreiheit.
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  4. #3

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    4x6 Dachlatten dürfen am Ortgang Max 40 cm vom letzten Fixpunkt entfernt sein. In fast allen Neubausituationen sind Verstärkungen einzubinden. Den Rest hat mls schon beschrieben
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  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    kalle, meine aufzählung ist nicht abschliessend ..
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  6. #5
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    Hallo Kalle,
    das die Latten am Ortgang Max. 40 cm vom letzten Punkt entfernt sein dürfen, gibt es hierfür eine DIN. Oder wo finde ich hierzu weitere Informationen.

    Besten Dank
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  7. #6

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    In den Fachregeln des DD-Handwerks.

    Oder besser - bei deinem selbstbezahlten Sachverstand!!!!
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  8. #7
    Themenstarter

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    Hallo Ralf,
    Leider gibt's im Netz keine Informationen zu den DDH Fachregeln, da es sie in Buchform zu kaufen gibt.
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  9. #8

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    Das gilt für viele baufachliche Regelwerke!
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Diana123 Beitrag anzeigen
    Hallo Kalle,
    das die Latten am Ortgang Max. 40 cm vom letzten Punkt entfernt sein dürfen, gibt es hierfür eine DIN. Oder wo finde ich hierzu weitere Informationen.

    Besten Dank
    Schlagwortsuche bei Google: Hängepartie in Verbindung mit Herrn Ibold oder auf seine Firmenauftritt Planungsgruppe Dach vorbei schauen und suchen.

    Ob Verstärkungen bei Ihnen erforderlich sind hängt von der Ausbildung des letzten Fixpunktes ab. Was man aber ziemlich sicher bezweifeln kann ist die zu kurze Unterspannbahn an den Ortgängen. Das können Sie aber im PDF von Herrn Ibold alles in Erfahrung bringen.

    @mls: Das meinte ich damit auch nicht - aber das reicht ja schon mal für den Anfang
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  11. #10
    Themenstarter

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    Hallo,
    Unterspannbahn zu kurz, die neue Lösung einfach Stücke reingetackert??????
    Unterspannbahn gehört doch an den Ortgängen oder Dachgauben umgeschlagen und auf der Konterlattung befestigt, oder???
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  12. #11
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    Bleiben Sie mal dem KDI auf der Spur, dann wird das alles sowieso neu gemacht fürchte ich.
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  13. #12
    Themenstarter

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    Kdi ???
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  14. #13

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    Zitat Zitat von Diana123 Beitrag anzeigen
    Kdi ???
    Vermutlich: Kessel Druck Imprägniert
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Umgeschlagen gehört es nicht zwingend, aber bis Außenkante Dachlattung geführt, denn der Ortgang zählt genauso zur Fläche wie der Rest. Was auch bedeutet, dass die USB nicht stramm an die Lattung getackert werden sollte - da gehört eine Konterlattung am Ende dazu. An Gauben gehört es auch nicht umgeschlagen, dass würde ja eine direkte Hinterläufigkeit ergeben. Wenn dann muss sie über die Eindeckung geführt werden, wie viel bei welcher Dachneigung kann ich jetzt nicht verlässlich sagen - grundsätzlich 10-15cm.

    KDI = KesselDruckImprägniert. Ein Blick in die DIN 68800 und ein Licht geht auf bei der Verwendung von chemischen Holzschutzmittel. Die sind zwar nicht verboten, sollten aber nur dann benutzt werden wenn mit erhöhter Feuchtigkeit zu rechnen ist. Ansonsten ist rohes, trockenes Holz mit einer Ausgleichsfeuchte von unter 20% zu verwenden - z. B KVH = Konstruktionsvollholz.

    Vielleicht sind ja irgendwelche Siegel, Kennzeichnungen am Holz vorhanden auf den man den Weg zurück verfolgen kann und die Art bestimmen kann. Der Ersteller/ Vertragspartner müsste zumindestens einen Nachweis dafür führen, warum hier chemisch behandelte Hölzer verwendet weden. Die gilt im übrigen auch für Dachlattung, Konterlattung, Keilbohle, Baubohlen usw.

    Zum Abschluss noch ein hilfreicher Link für die Kennezeichnungspflicht von Bauschnittholz für tragende Zwecke: http://www.holzbau-deutschland.de/fi...nzeichnung.pdf
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  17. #15

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    Ergänzung: Es muss sich hier aber nicht zwingend um KDI handeln, falls das fälschlich aus meinem Beitrag verstanden wird. Es könnte auch ein Tauchbad sein, in das das Holz getaucht wurde.
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