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  1. #1

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    Vertikale Abdichtung am Übergang der BP?

    Meine Bodenplatte besteht aus 2 Ebenen.

    Ist der Übergang von der ersten auf die zweite Ebene vertikal abzudichten und wenn ja, welcher Möglichkeiten sind dafür denkbar?

    Bzw. welche DIN liegt dafür zu Grunde?

    IMAG5050.jpgIMAG5051.jpg

    Nur damit ihr euch nicht wundert, das Fundament hat noch ein gewissen Überstand, auf dem später noch ein Verblendmauerwerk sitzt.

    Bitte um Hilfe.

    Dankeschön.

    Freundliche Grüße

    Alex
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  2. Vertikale Abdichtung am Übergang der BP?

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  3. #2

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    Welcher Lastfall?
    Mit Keller oder ohne?
    Bild des Gesamtkunstwerkes Bodenplatte?

    Dein Bauleiter / Architekt kann dir da ein für dich maßgeschneidertes und für deinen konkreten Fall sicherlich detailliertere Auskunft geben.

    Falls ohne Keller, wäre es ein Sockel und fällt unter Sockelabdichtung mit Dichtschlämme, Perimeterdämmung, Bautenschutzmatte etc. pp. alles unter Anwendung der jeweiligen DIN unter den aRdT.
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  4. #3

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    Auf dem Bild sehe ich irgendwelchen PB auf irgendwelchen Betonbauteilen... Wenig hilfreich.

    Falls ohne Keller, wäre es ein Sockel und fällt unter Sockelabdichtung mit Dichtschlämme, Perimeterdämmung, Bautenschutzmatte etc. pp. alles unter Anwendung der jeweiligen DIN unter den aRdT.
    Vollkommener Unfug! Hier gilt die DIN 18195, es ist zwei-schaliges Mauerwerk, da wird nix mehr rungeschlämmt und Perimetergedämmt und Bautenschutzgemattet. Alleine aus der Beschreibung ergibt sich das es ein nicht unterkellertes Bauteil ist.

    Es gibt eine Abdichtung HINTER dem Verblender/Klinker wo diese hinkommt richtet sich nach der Höhenlage des Geländes.

    Mal eine Totalaufnahme mit geplanter fertiger Geländeoberkante einstellen.
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  5. #4
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    Ich erkenne hier auch nichts.

    Verblenderauflager / Sockel - DIN 18195 Richtig. Welcher Teil??? kommt auf die Wasserangriffsart an.
    Es gibt eine Abdichtung HINTER dem Verblender / Klinker wo diese hinkommt richtet sich nach der Höhenlage des Geländes.
    Richtig! es gibt aber auch eine UNTER dem "zweischaligem Mauerwerk" bis über den Beton-Überstand auf dessen Stirnseite runter. Und hier kommt die Richtige Materialwahl zum tragen.
    Schweißbahnen und KMB entfallen hier Beispielsweise.

    Was hat der Planer hier geplant.
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  6. #5

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    Ich kann in Theorie die KMB an der Stirnseite der Bodenplatte runterführen und in der senkrechten enden lassen.

    Eine L förmige ABdichtung aus bitumenvertäglicher Bahn hänge ich an das Hintermauerwerk und führe diese dann nach vorne bis zur Vorderkante Klinker. Es steht nirgends das EINE Abdichtung beides erfüllen muss.

    Sockelabdichtung = KMB, Abdichtung in und unter Mauerwerk = Bahn
    Eventuell durchschlagendes Regenwasser ( je nach Stein nichts bis etwas) wird über die Bahn nach vorne geleitet.
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  7. #6
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    Zitat Zitat von Halbwissender Beitrag anzeigen
    Ich kann in Theorie die KMB .
    ja, ja die Theorie......
    Anschluss KMB an Bahnenabdichtung in einem evtl. mit flüssigen Wasser beaufschlagtem Bereich.
    Was ein rumgeeire anstelle einer Sinnhaften Ausführung.
    Ich halte es lieber mit der Praxis die zudem von Theorie gestützt wird.
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  8. #7

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    Unfug, genau in der Praxis wird unbewusst GENAU SO abgedichtet! Nur die Leute wissen es nicht! Ich mach mal ein paar Bilder.
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  9. #8

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    Einigkeit besteht darüber das dies DIN konform ist und häufig angewandt wird?Bild 1.jpg
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  10. #9

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    Mit Frostschürze sieht das Ganze dann so aus:
    Bild 2.jpg
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  11. #10

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    Korrekt? Wird TAGTÄGLICH AN ZIG Baustellen so umgesetzt und ist auch nichts gegen einzuwänden.

    Welchen Nachteil hat hingegen:
    Bild 3.jpg
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  12. #11

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    Ich denke? KEINEN!

    Das einzige was passiert aber bei Bodenfeuchte vollkommen egal ist ist der sowieso nicht zu vermeidende und nicht interessante Feuchteeintrag hier:
    Bild 4.jpg
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  13. #12

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    Frage: Was unterscheidet technisch und normativ die übliche Variante 1 von der hier aufgezeigten Variante 2?
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  14. #13

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    PS: Kleine Anmerkung: Der untere Bereich unter der L Sperre muss in Theorie (wird eh nahezu nie gemacht, müsste aber eigentlich IMMER) mittels offener Stoßfugen entwässert werden, davor eine Noppenbahn die gleichzeitig als Sickerschicht dient und kapillare Feuchtesäume bis zur L-Abdichtung verhindert (Auch die sind meist vorhanden).
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Um den Monolog zu unterbrechen.
    zu #13 Lt. Neuester Norm braucht es keine Entwässerungsfugen mehr. Es "dürfen" aber welche belassen werden. Von daher sollte hier das "muss" mit Vorsicht verwandt werden.

    zu #8 bis 12
    Das ist abdichtungstechnisch ein anderes Detail.
    Beim TE steht der Verblender auf den Bodenplattenüberstand auf. Wenn Wasser unter die Verblendung eindringt, kann dieses sodann direkt unter die Mauersperrbahn unterm Mauerwerk laufen.

    In der Normzeichnung wird über die (horizontale) Abdichtungslage (unter den Wand) hinweg, die vertikale Abdichtung auf die Bodenplatte geführt.
    Dann kann die Abdichtung nach den Regeln auch wie auf #10 dann aufhören. Bei der Wasserangriffsart nach Teil 4, bräuchte die Abdichtung dann nur 10 cm auf die BP geführt werden.
    Keinesfalls müsste diese unter dem Verblenderauflager hinweg geführt werden. (Kein Keller vorausgesetzt)
    Die Oberkante des Fundaments und das untere Ende der BP braucht vor Wasser nicht geschützt werden.
    Der TE hat aber ein anderes Detail. Bitte das Bild noch einmal anschauen und verstehen.
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  17. #15

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    Die neue Norm ist mir durchaus bekannt.

    Zur Erfüllung erhöhter Sicherheit sollten offene Fugen belassen werden. Unterhalb GOK ist dies IN JEDEM FALL zu empfehlen. Ansonsten kann Wasser, beispielsweise in drainfähigen Pflasterbettungen geringfügig aufstauen, oder Oberflächenwasser auf Pfaster o.ä. hinter die Verblendschale unterhalb GOK eindringen, verlangsamt ablaufen und dort ungewollt aufstauen. führt zum einen zu einer ungewollten Wasserbelastung die insbesondere bei bodentiefen Türen Probleme macht (wenn andere Randbedinungen nicht erfüllt wurden), oder führt zu ungewollt hoher Feuchtebelastung des unteren Verblendschalenmauerwerks.

    Der TE :
    Nur damit ihr euch nicht wundert, das Fundament hat noch ein gewissen Überstand, auf dem später noch ein Verblendmauerwerk sitzt.
    Wenn das die Bopl. wäre hätte er eine heftigste Wärmebrücke.
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