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Fliesen auf Holz

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  1. #1

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    Frage Fliesen auf Holz

    Hallo,
    wir haben einen Holzboden und möchten nun darüber fliesen.
    Was ist zu beachten.
    Es wird auf alle Fälle flexibler Fliesenkleber genommen, soviel steht mal fest.
    Reicht es ein solches "Gummigewebe" auf das Holz zu verkleben ? oder was gibt es da ?

    Danke für Eure Hinweise im Voraus.
    peter
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  2. Fliesen auf Holz

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  3. #2
    Avatar von Berni
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    Tach peter,

    flexibler Fliesenkleber ist schon mal ne tolle Sache.
    Was für ein "Gummigewebe" ist gemeint?
    Was für ein Holzboden? Dielenbretter, Spanplatten, OSB?
    Wie stark sind die Bretter oder Platten?
    Wie weit ist der Balkenabstand?

    Gruß Berni
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  4. #3
    Themenstarter

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    Fliesen auf Holz

    Hallo Berni,

    es sind uralte Bretter (Altbau Holzdecke) und ein Teil eine neue Verlegeplatte V100 2cm stark.

    Der Balkenabstand ist ca. 60 CM.
    Das Ganze sind ca. 3 mal 3 Meter Fläche.
    Als Gewebe meinte ich eine "Gummimatte mit Maschen" die habe ich mal gesehen, ist orange oder weiß erhältlich meine ich.

    Wäre ein Anstrich auf die Bretter noch ratsam ? oder sogar eine Schicht flüssiger Bitumenmasse ?

    Oder kennst Du was ganz anderes ?

    Gruß peter
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  5. #4

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    Hallo Peter,
    das ist ein gewagtes Projekt. Bei 60cm Auflagerabstand und 2cm Bodenplatten sag ich mal bräuchtest du einen Gummikleber
    Nein, Spass beiseite. Du brauchst mindestens nochmal 2cm drauf, vorausgesetzt die alten Bretter sind annähernd tragfähig wie die Verlegeplatten. Falls der Bodenaufbau das nicht zulässt, musst du alle Bretter rausreissen und den Auflagerabstand auf ca 40cm reduzieren (evtl. Bodenbalken mit kurzen Kanthölzern verbinden).
    Da ich annehme, das der Raum als Nasszelle verwendet werden soll, sollte ein Kunststoffanstrich der V100 Platten erfolgen und am Wandanschluss ein Gummiband mit eingearbeitet werden.
    Bedenke aber, das hier keine Trittschalldämmung vorhanden ist.
    Gruss
    Gerd
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  6. #5
    Avatar von Berni
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    Tach Peter,

    wenn Du Fliesen auf Holz verlegst, muß der Untergrund biegesteif sein.
    Das wird erreicht, wenn der Untergrund (V100) in 25mm Plattenstärke die die Balken etwa 41cm, bei 28mm Plattenstärke bei 51cm und bei 38mm 68 cm auseinander liegen. Alles andere gilt als nicht biegesteif.
    Auf die Holzdielen ist auch eine Verlegeplatte aufzuschrauben. Alles andere sind Sonderkonstruktionen. Wenn Dir eine Kannte im Fußboden nichts ausmacht, mußt Du den jetzigen Untergrund nochmals mit einer V100-25mm verstärken.

    Ich kenne zwei Systeme, die genau gegensätzlich aufgebaut sind, aber bei richtiger Verarbeitung beide Ihren Zweck erfüllen. Kosten aber auch dementsprechend, dürfte aber bei 10 m² zu verschmerzen sein.

    http://www.lazemoflex.de/

    Bei diesem System bleibt der Untergrund elastisch, das System selber auch.

    http://www.ostrakon.com/

    Bei diesem System wird der Untergrund, je nach Biegesteifigkeit mir 6-8mm starker mit Fasern-armierter Spachtelmasse biegesteif gemacht.
    Bei beiden Systemen lassen sich die Hersteller mit in die Gewährleistung einbeziehen.

    Die Entkopplungsmatten, die Du meinst sind ebenfalls Sonderkonstruktionen, und funktionieren auch nur auf biegesteifen Untergründen. Frag da mal einen Hersteller, ob er sich mit in die Gewährleistung einbeziehen läßt, wenn der Untergrund keine entsprechende Biegesteifheit aufweist.

    Wenn Du Fliesen im Nassbereich auf einen Holzuntergrund verlegst, muß eine Alternativabdichtung ausgeführt werden. Diese muß auf den Fliesenkleber abgestimmt sein.

    Gruß Berni
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  7. #6

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    Also mal ganz einfach simpel am güstigsten und auch heimwerkergeeignet!!!

    Schau ob der Boden federt ! -gegebenenfalls muss noch eine Lage V100 drauf

    darauf klebst du wedi Bauplatten mit Schnellfliesenkleber und überziehst das ganze mit einem Gewebe .
    Darauf mit normalem Fliesenkleber die Fliesen kleben

    So einfach machts halt der Fachmann !!!
    -und das funktioniert -
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  8. #7
    Avatar von Lukas
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    Janz ehrlich,

    mein bester Fliesenguru,

    ich kenne keinen Fachmann, der das so machen würde.

    Schau ob der Boden federt ! -gegebenenfalls muss noch eine Lage V100 drauf
    Ist sehr undifferenziert. Was soll ein "Heimwerker" damit anfangen? V100-Platten können auch nur 9mm sein. Was bringt das?

    und überziehst das ganze mit einem Gewebe
    Was soll das Gewebe bringen?

    Darauf mit normalem Fliesenkleber die Fliesen kleben
    Nicht mal Flexkleber? Das halte ich für fahrlässig.

    Gruß Lukas

    Janz fajessen: Grundieren muß auch nicht sein?
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  9. #8
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    @Lukas: Nix Gewebe. Der Fliesenguru will auf die V 100 eine Wedi-Bauplatte und dann noch Gewebe verlegen und darauf die Fliesen kleben. Weiß der Teufel, was er mit der Wedi-Platte am Boden will.

    Bei mir käme auf die verstärkte Holzplatte ( alte raus neue, dickere rein ) eine Trittschallmatte von Deitermann mit VSM 16 ( hab jetzt die genaue Bezeichnung nicht im Kopf ), darüber alternative Abdichtung und dann kleinformatige Bodenfliesen mit Flexkleber. Sch... ist es allemal, da Holzboden nicht in ein Bad gehört. Aber der Fragesteller hat wahrscheinlich nicht genug Aufbauhöhe, so daß mit zusätzlichen Zementplatten ( z.B. Perlcon-TE ) auf Trittschalldämmung nichts zu machen ist.
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  10. #9
    Avatar von Berni
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    @ Eric und Lukas,

    Mit der Wedi-Platte kann durchaus funktionieren, darf blos nicht höher belastet werden. Taugt nicht für Wohnzimmer mit Möbeln.
    Trittschalldämmung auf den Verlegeuntergrund?
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  11. #10
    Avatar von Lukas
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    Wieda watt jelernt.

    Wedi ist nicht gleich Wedi.

    Da gibt´s das .
    Also auch ein Entkopplungssystem.

    Gruß Lukas

    Nachtrach:

    Wie "weich" der Untergrund sein darf? Da halten die sich auch bedeckt, oder ich bin wieder blind.
    Das Einzige, was ich finden konnte, ist das:
    Die Trittschalldämmplatten wedi nonstep haben an den unterschiedlichsten Orten schon viele Bewährungsproben hinter sich.
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  12. #11
    Avatar von Berni
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    Sogar mit Prüfbericht. (Prüfbericht Nr. 18.362, Institut für Schall- und Wärmeschutz, Essen)

    Sagt viel über über die Belastbarkeit aus. Die Industrie hat immer recht. Die kann sich nicht irren. Ist schon jahrelang erprobt und Stand der Technik.

    Viel Spaß bei direkter Fliesenverlegung!
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  13. #12
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    OK, OK, wieder was gelernt.

    Aber mal unter uns. Wer macht so was: Die Wedi-Platten vollflächig mit Fliesenkleber auf eingelegtem Gewebe abspachteln und dann fliesen?

    Da bleib ich bei Deitermann Montapaneel SDS ( latexierte Kokosfaserelemente ), Plattendicken 4 und 6 mm, Trittschallverbesserungsmaß bis 19 dB. Nach 4 Stunden begehbar, nach 12 Stunden Fliesen verfugbar.
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  14. #13

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    Lieber Lukas
    Ich erkläre es dir nochmal das auch du es verstehst :

    1: Wedi 4mm Platten vollflächig auf den Boden kleben .
    2: Den beklebten Boden zusätzlich mit Gewebe überspachteln !!!!!!!!!!!
    3: Darauf die Fliesen verlegen

    Hast du es so verstanden ?

    Das macht sogar der Gutachter so !!! Und der macht das nicht einfach so aus langerweile!
    Geändert von Fliesenguru (27.02.2006 um 16:37 Uhr)
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Ach und übrigens die wedi fungiert als Entkopplung ebenso wie eine Schomburg Softstep Matte oder eine Knauf Multimollplatte
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  17. #15
    Avatar von Lukas
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    Tut mir leid, Fliesenguru,

    (hast Du auch einen Namen, mit dem man Dich ansprechen kann?)
    ich habe es noch nicht verstanden. Wiederholungen und Ausrufezeichen machen nicht verständlicher. Lesen kann ich, nur mit dem Verstehen tu ich mich grad schwer.
    Das Einzige, was neu war, ist die 4mm Dicke der Wediplatte.
    Berichtige mich bitte, wenn ich mich irre, aber ich glaube, daß die bei Wedi da eine andere Ansicht vertreten.
    Für den Boden empfehlen die das da.
    Die 4mm Platte kann ich da in keiner Empfehlung für den Boden finden.

    Welchen Sinn das Gewebe haben könnte, wenn über und unter der Platte Kleber ist und ich mal davon ausgehe, daß mit versetzten Fugen gearbeitet wird, hast Du mir leider nicht erklärt.

    Daß ein Gutachter irgendwas macht, beeidruckt mich nicht wirklich. Da gibt´s genügend Rüben. Wenn´s nicht hält, dann hat er auch Erklärungsnot, wenn er nach dem Herstellersegen für den Aufbau gefragt wird.

    Es ist mir durchaus bewußt, daß es Möglichkeiten, fern von Herstellerempfehlungen gibt, die auch funktionieren.
    Ich bin da aber sehr vorsichtig, derartige zu verbreiten, ohne das Objekt zu kennen.
    Eine weitere Gefahr sehe ich darin, daß das mal später gelesen wird, als Allheilmittel angesehen wird, und dann in die Hose geht, weil dem Leser nicht immer zu unterstellen ist, daß er das notwendige Fachwissen hat, das auch richtig einzuordnen.

    Gruß Lukas
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