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  1. #1

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    Stromverbrauch Pelletsheizkessel

    Liebe Heizer!

    Mich interessiert mal der Stromverbrauch einer Pelletsheizung.
    Im Blick habe ich den Buderus-Kessel LOGANO SP161, 15kW.

    Nun stehen in den technischen Daten folgende Angaben:
    Standby: 20 W
    Füllen-Saugturbine: 1600 W
    Brennerreinigung: 65 W
    Vorfüllen: 75 W
    Zünden: 1020 W


    Wie komme ich denn nun auf einen realistischen Stromverbrauch?

    Helft mir mal bitte!
    Danke Euch
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  2. Stromverbrauch Pelletsheizkessel

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  3. #2

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    Z.B. indem Du über mindestens eine Heizperiode mißt.
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  4. #3
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    Sehr lustig Julius!

    Natürlich habe ich diese Heizung noch nicht. Ich bin auf der Suche nach einer Nachfolgerin für unsere Ölheizung.
    Und selbst wenn, solche Heizungen haben keinen Stecker.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Andieins Beitrag anzeigen
    Und selbst wenn, solche Heizungen haben keinen Stecker.
    Wozu braucht man einen Stecker?
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Andieins Beitrag anzeigen
    Wie komme ich denn nun auf einen realistischen Stromverbrauch?
    Das kann man nicht einmal vernünftig abschätzen, denn niemand kann das Betriebsverhalten vorhersagen.

    Nur mal als Beispiel. So ein Zündvesuch kann 2-3 Minuten dauern. Bis die Pellets brennen können mehrere Versuche erforderlich werden. Wenn Du Pech hast, dann läuft die Zündung zusammengerechnet 10 Minuten bis die Pellets brennen. Macht bei 1.020W also 170Wh. Jetzt kommt es darauf an, wie lange die brennen, ob der Heizbedarf so hoch ist, dass die Anlage über mehrere Stunden am Stück läuft, ob zwischendrin gezündet werden muss, ob sie nach xx Minuten abschaltet und dann nach 1h wieder versucht zu zünden usw.

    oder nehmen wir die Saugturbine, die kann 1 Mal pro Tag oder mehrmals pro Tag laufen. Ruckzuck kommen noch einmal 30-100Wh pro Tag zusammen. Das macht 20kWh für den Winter und noch einmal 5-6kWh für den Sommerbetrieb (WW), also zusammen grob 25kWh

    Brennerreinigung und Vorfüllen hängt halt stark vom Pelletbedarf ab. Da kann man fast nur raten.

    Da fällt der standby-Leistungsbedarf, der ja das ganze Jahr über anfällt, fast nicht mehr auf, obwohl sich auch das auf ca. 170kWh pro jahr summieren kann.

    Dann hast Du mit den obigen Daten ja noch nicht alle "Stromverbraucher" in Deiner Anlage aufgelistet. Da kommen ja auch noch Pumpen hinzu, die sehr lange Laufzeiten haben können. Bei Pellets wird meist ein Pufferkonzept erforderlich und da kommst Du pro Jahr auch schnell auf 150kWh.

    Vielleicht siehst Du, dass man den Stromverbrauch so einfach nicht ermitteln kann. Wenn ich schätzen müsste, dann würde ich auf irgendwas über 500kWh unter unter 1.000kWh schätzen.
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  7. #6
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    Zitat Zitat von Andieins Beitrag anzeigen
    Sehr lustig Julius!
    Nein, eher die bisher beste Antwort.

    sowas kann man nur messen, siehe Ralfs ausführungen.

    Grüsse
    Jonny
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  8. #7
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    Vielen lieben Dank Ralf? R.B. Das ist sehr interessant für mich als Neuling!
    Buderus gab mir heute eine weniger interessante Antwort:

    .....
    vielen Dank für Ihre Anfrage.
    Leider ist es nicht möglich, Ihnen Ihre Anfrage detailliert zu beantworten.
    Wie lange Ihre Heizung in den genannten Zuständen verharrt liegt an der individuellen Betriebsweise Ihrer
    Gesamtanlage bzw. der jeweiligen Außentemperatur.

    Somit können wir Ihnen natürlich auch keinen realistischen Stromverbrauch für Ihre Anlage angeben.
    Ein weiteres entscheidendes Kriterium ist auch der Gesamtzustand der Anlage, welcher wiederum durch die
    Wartungszyklen beeinflußt wird.
    Das heißt, eine regelmäßige Durchführung von Wartungen durch einen qualifizierten Fachbetrieb hilf auch die
    Betriebskosten zu senken.

    Mit freundlichen Grüßen / Best regards
    Bosch Thermotechnik GmbH
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  9. #8

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    Das kann kein Mensch realistisch einschätzen. Auf RB und deine Orientierungsmöglichkeit bezogen: Wie viel verbraucht so ein Auto xy: Ja so zwischen 6 und 12 l/100km.... Damit hast du eine Hausnummer aber der Unterschied ist immer noch gewaltig, wenn man bedenkt, dass die Pellets ja auch noch Euronen kosten, was vermutlich besser einzuschätzen ist.
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  10. #9

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    Ich trolle hier mal rum und fordere :

    Ein Pellets-HZG Tarif muss her !
    Füll-Zeiten und Zünd-Zeiten dann aber bitte mit TSG -Steuerung !
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  11. #10

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    Andieins ist ja noch Frischling hier im Forum und postet mit freundlichen Grüßen!

    Wenn keine Eile besteht ,lässt man sich sog. Referenzobjekte zeigen.
    Als "Planer " hat man da andere Möglichkeiten.
    Die Stellungnahme des Hersteller lässt darauf schliessen,das die Anfrage nur für den Endkunden gelten kann !
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  12. #11

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    Na ja, eine detaillierte Angabe erwartet auch keiner, aber einen ca. "Verbrauch" sollte der "Hersteller" schon liefern können.

    Stattdessen kommt der Hinweis auf eine regelmäßige Wartung!☹
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  13. #12

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    Die Antwort der Herstellers ist blabla. Leere Worthülsen in Form gepresst. Frei nach Eriwan: Frage: Steigern Möhren die Potenz? Antwort: Im Prinzip schon, sie sind aber schwer zu befestigen.
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  14. #13

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    Zitat Zitat von driver55 Beitrag anzeigen
    Na ja, eine detaillierte Angabe erwartet auch keiner, aber einen ca. "Verbrauch" sollte der "Hersteller" schon liefern können.

    Stattdessen kommt der Hinweis auf eine regelmäßige Wartung!☹
    Also ich kann den Hersteller verstehen. Bei so einer Frage bleibt nur der berühmte Eiertanz, denn es soll auch Kunden geben, die dann versuchen den Hersteller auf seine Aussage festzunageln. Auf so etwas lässt sich niemand sein.
    Das mit der Wartung ist bedingt sogar richtig, kann hier aber als Ausrede betrachtet werden.

    Ich hätte als Hersteller etwas anders geantwortet, und einfach nur einen fiktiven Fall herangezogen. Dem Kunden geht es ja nur um eine Zahl, die Rahmenbedingungen versteht er sowieso nicht. Sind diese Rahmenbedingungen aber im fiktiven Fall benannt, dann ist auch der Hersteller aus dem Schneider. Problematisch ist dabei, dass solche Zahlen kaum Nährwert haben, aber es gibt halt Dinge die man nicht exakt vorhersagen kann.
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  16. #14

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Also ich kann den Hersteller verstehen. Bei so einer Frage bleibt nur der berühmte Eiertanz, denn es soll auch Kunden geben, die dann versuchen den Hersteller auf seine Aussage festzunageln. Auf so etwas lässt sich niemand sein.
    Das mit der Wartung ist bedingt sogar richtig, kann hier aber als Ausrede betrachtet werden.

    Ich hätte als Hersteller etwas anders geantwortet, und einfach nur einen fiktiven Fall herangezogen. Dem Kunden geht es ja nur um eine Zahl, die Rahmenbedingungen versteht er sowieso nicht. Sind diese Rahmenbedingungen aber im fiktiven Fall benannt, dann ist auch der Hersteller aus dem Schneider. Problematisch ist dabei, dass solche Zahlen kaum Nährwert haben, aber es gibt halt Dinge die man nicht exakt vorhersagen kann.
    Die Automobilhersteller haben für dieses Problem doch bereits einen Lösungsweg aufgezeigt. Sollte sich für Heizkessel genauso gut (oder schlecht) realisieren lassen. Musterhaus, Musterheizsaison definieren, durchschnittlichen Verbrauch errechnen, passendes Energieverbrauchslogo (A+++ bis D---) und Umweltengel auf den Heizkessel kleben...
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  17. #15

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    exakt wird man das nicht vorhersagen können, das ist klar, aber mich wundert schon etwas, dass man bei Pellets ein wenig so tut, als kann man da gar nichts abschätzen. Bei Gas und Öl macht "man" diese Überschläge doch auch.
    Wie man an den Leistungsdaten sieht, hängt der Verbrauch nicht unerheblich von der Anzahl der Startvorgänge ab. Ob nun 1500/a oder 4500/a zu je 3min macht da schnell einen Unterschied von 150kWh/a. (bei ganz schlecht laufenden Anlagen, kann das noch deutlich höher gehen)
    Die anderen Verbraucher kann man durchaus auch abschätzen wie es Ralf bereits "gerechnet" hat. Am Ende stimmt das Ergebnis von Ralf auch mit den "Erfahrungswerten" aus der realen Welt überein. 700-1000kWh/a sind durchaus realistisch.
    Vergleicht man das mit einer GBWT (ohne ST), sind das schnell 300-600kWh mehr, wenn man von den üblichen ca. 400kWh/a bei Gas ausgeht.
    Im EFH Bereich darf man das zusammen mit den höheren Wartungs- und Betriebskosten nicht unterschätzen. Da kommen schnell 150€/a Mehrkosten die man auf die reinen Rohstoffkosten draufrechnen muss. Und je geringer der Wärmebedarf des EFH, desto schlechter wird die Gesamt-Bilanz.
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