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Erdkabel durch Lichtschacht?

Diskutiere Erdkabel durch Lichtschacht? im Forum Elektro 1 auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Erdkabel durch Lichtschacht?

    Hallo liebe Bauexperten,

    ich hege seit längerem den Gedanken Kabel vom Keller in den Garten zu verlegen um a) einen Elektroantrieb fürs Gartentor nachzurüsten und b) über die zweite Leitung eine Steckdose, bzw. Beleuchtung im benachbarten Gartenhäuschen zu installieren.

    Ich würde nur sehr ungern unseren Keller durchbohren wollen wegen Weisser (bzw. orangener) Wanne und drückendem Wasser, usw.
    Deshalb kam mir die Idee das Kabel über eine Durchbohrung im Kellerfenster (Rahmen) und weiter durch den Kellerschacht (Loch auf ca. 50cm Tiefe) nach draussen zu verlegen. Ich dachte, dass ich vom Fensterrahmen über den Schacht bis zum Tor, bzw. Gartenhaus jeweils ein Leerrohr verlege und durch dieses dann das Kabel ziehe.

    Ist diese Idee völlig abwegig oder lässt sich das so realisieren?

    Danke!
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  2. Erdkabel durch Lichtschacht?

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  3. #2

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    Zitat Zitat von petya22 Beitrag anzeigen
    Hallo liebe Bauexperten,

    ich hege seit längerem den Gedanken Kabel vom Keller in den Garten zu verlegen um a) einen Elektroantrieb fürs Gartentor nachzurüsten und b) über die zweite Leitung eine Steckdose, bzw. Beleuchtung im benachbarten Gartenhäuschen zu installieren.

    Ich würde nur sehr ungern unseren Keller durchbohren wollen wegen Weisser (bzw. orangener) Wanne und drückendem Wasser, usw.
    Es gibt druckwasserdichte Kabeldurchführungen. Diese sollten hier das Mittel der Wahl sein.

    Zitat Zitat von petya22 Beitrag anzeigen
    Deshalb kam mir die Idee das Kabel über eine Durchbohrung im Kellerfenster (Rahmen) und weiter durch den Kellerschacht (Loch auf ca. 50cm Tiefe) nach draussen zu verlegen. Ich dachte, dass ich vom Fensterrahmen über den Schacht bis zum Tor, bzw. Gartenhaus jeweils ein Leerrohr verlege und durch dieses dann das Kabel ziehe.

    Ist diese Idee völlig abwegig oder lässt sich das so realisieren?
    Wenn drückendes Wasser ansteht, dann drückt das sicher auch gegen den Lichtschacht...
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  4. #3

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    Zitat Zitat von petya22 Beitrag anzeigen
    Ich würde nur sehr ungern unseren Keller durchbohren wollen wegen Weisser (bzw. orangener) Wanne und drückendem Wasser, usw.
    Deshalb kam mir die Idee das Kabel über eine Durchbohrung im Kellerfenster (Rahmen) und weiter durch den Kellerschacht (Loch auf ca. 50cm Tiefe) nach draussen zu verlegen.
    ich sehe da bezüglich Wanne und drückendem Wasser keinen Unterschied zwischen einem Loch im Lichtschacht, im Kellerfenster und in der Kellerwand.
    AUßer daß wahrscheinlich ein Loch in der Kellerwand von den drei Varianten die am ehesten fachgerecht dicht zu kriegende Möglichkeit ist.
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  5. #4

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    Ich würde zuerst einmal klären, was für ein Kabel verlegt werden muss. Leitungslänge, Vorsicherung, Verlegung usw.
    Dann würde ich mir überlegen, ob es nicht sinnvoller ist knapp unter der Kellderdecke nach draußen zu bohren. Dann ist drückendes Wasser vielleicht gar kein Thema mehr, und selbst wenn, dann kriegt man das problemlos wieder dicht.

    Wenn die Grundlagen geklärt sind, dann kann man an die Details gehen.
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  6. #5
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    - Leitungslänge vom Verteilerkasten ca. 10 Meter in jede Richtung, natürlich jeweils mit eigener Sicherung. (FI bereits vorhanden)
    - beim Loch in der Wand müsste ich unter der Drainage durch, die aussenrum am Haus verläuft (ca 30cm breiter Streifen mit Steinen). Am Schacht aber nicht vorhanden

    Meine Idee hat den Charme, dass im Fall, sollte etwas nicht in Ordnung sein, ich den Fensterrahmen austauschen kann. Bei zwei Löchern in der Wand wirds schwieriger.
    Was würde denn generell dagegen sprechen?
    Es ist nicht so, dass ich jetzt sofort anfange den Lichtschacht durchzubohren, sondern ich möchte mehrere Meinungen dazu lesen, die mich von eventuellen schweren Folgefehlern bewahren.
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  7. #6

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    orangene Wanne, Drainage, Rohre anscheinend auf Höhe der Kellerdecke? Irgendwie eigenartig was da gebaut wurde.

    Bei 10m Länge wird das Kabel ja nicht zu dick.
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  8. #7
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    welche Rohre meinst Du?
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  9. #8

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    Zitat Zitat von petya22 Beitrag anzeigen
    welche Rohre meinst Du?
    Du hattest doch geschrieben, das Du bei einem Loch in der Wand unter der Drainage durch müsstest. Die liegt doch aber normalerweise auf Höhe der Bopla und nicht im Bereich der Kellerdecke.
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  10. #9

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    Ich glaube an Übersetzungsdienste und behaupte ganz frech: Drainage = Spritzschutzstreifen
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  11. #10

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    Der Kiesstreifen ist keine Drainage.

    Das Aufschalten von Außenstromkreisen auf einen FI, der Innenstromkreise versorgt, ist zwar zulässig, aber sehr nachteilig. Vermeidet man daher! Wenn man es trotzdem tut, sollten zumindest 1+n-LS verwendet werden.
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  12. #11

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    Ich weiß das, aber weiß das der TE auch?
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  13. #12
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    Sorry, ich meinte den Spritzschutzstreifen! Irgendwie meinte ich mich zu erinnern, dass die Baufirma "Drainage" dazu sagte.
    Was wäre denn die Alternative, um den "Innen"-FI nicht für dieses Vorhaben zu benutzen?
    Dass das eigens abgesichert werden muss und dass ich hier der absolute Trottel-Amateur bin ist mir klar, aber könnt Ihr kurz erklären, warum "N" in diesem LS eigens abgeführt wird?


    PS: Wie gesagt, mein Projekt ist erst einmal reine Theorie.
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  14. #13

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    Zitat Zitat von petya22 Beitrag anzeigen
    Sorry, ich meinte den Spritzschutzstreifen! Irgendwie meinte ich mich zu erinnern, dass die Baufirma "Drainage" dazu sagte.
    Dann wäre die Bohrung ja kein Problem

    Zitat Zitat von petya22 Beitrag anzeigen
    Was wäre denn die Alternative, um den "Innen"-FI nicht für dieses Vorhaben zu benutzen?
    Vom Eli einen neuen FI und LS für die Leitungen nach draußen setzen lassen.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    wie gesagt, ich würde eine Bohrung durch die Wand vermeiden, wenn es geht...
    ausser natürlich, mir bleibt nichts anderes übrig
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  17. #15

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    Die "orangene" Wanne ist eine Sonderkonstruktion eines Betonherstellers mit orangenen Fahrzeugen.

    Grundsätzlich sollten Durchbrüche oberhalb des Bemessungswasserstandes durchgeführt werden und dann gegen Bodenfeuchte abgedichtet werden.
    Unterhalb des Bemessungswasserstandes müssen diese druckwasserdicht ausgebildet werden.

    Hierfür gibt es "Abdichtungssets".
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