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Perimeterdämmung unter Bodenplatte KG

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  1. #1

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    Perimeterdämmung unter Bodenplatte KG

    Hallo zusammen,

    ich würde gerne mal eure Meinung und Erfahrungen hören...

    Ich baue (oder lasse bauen) ein EFH mit KG. Zwei (Hobby-)Räume sind im Keller beheizt.
    Unter die Bodenplatte soll nun eine Perimeterdämmung. Nun sagen einige dass 6cm Stärke völlig ausreichend wären, da es unter der Erde sowieso nicht so kalt ist. Andere sagen, 10cm wären ideal.
    Mein Ziel ist, Werte für KfW70 zu erreichen. Das wird wohl mit beiden Varianten möglich sein. Aber wie sind eure Erfahrungen oder was meint ihr zu der Logik? Man würde sich ja doch einiges an Geld sparen...
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  2. Perimeterdämmung unter Bodenplatte KG

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  3. #2

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    ich würde zunächst den Aufsteller der EnEV-Berechnung fragen, was er seiner Effizienzhaus-70-Berechnung zugrundegelegt hat. Mit diesem müssen Sie nach den Förderbedingungen der KfW ohnehin die zur Ausführung vorgesehenen Materialien abstimmen.
    Ist der gesamte Keller als beheizt berechnet? Oder tatsächlich nur die beiden Hobbyräume (und ggf. das offene Treppenhaus)?

    Am Rande: Achten Sie darauf, dass auch für diesen Anwendungsfall geeignetes Material eingebaut wird.
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  4. #3
    planfix
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    gibt es schon erkenntnis über den baugrund?
    ich persönlich finde dämmung unter der bodenplatte immer blöd!
    lieber den keller etwas höher und die dämmung in den trockenen keller gelegt.
    was nützt mir die schönste dämmung von unten, wenn diese ansäuft?
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  5. #4
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    Baugrund ist nur Kies, Grundwasser sollte knapp 1m unter dem Keller kommen. Kann natürlich zu Hochwasserzeiten mal vorkommen, dass es steigt.
    Der Keller ist meines wissens ansonsten als beheizt berechnet. Fussbodenheizung bis auf Heizungs- und Waschraum.
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  6. #5

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    Stand vor der gleichen Entscheidung mit gleichen Randbedingungen (außer Baugrund: Feinster Karnickelsand) - gerechnet wurde mit WLG 035 in 6 cm unter BoPla - jetzt liegt da nichts drunter und es kommt 8 cm WLG 024 unter den Estrich
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  8. #6

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    mit 8cm Dämmung deines Gebäudes nach unten stehste thermisch quasi direkt auf'm Sand. bin im Moment nicht mal sicher, dass dies ausreicht.
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  9. #7

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    Eben, kommt halt darauf an, was für die EnEV und Einhaltung KfW70 berechnet wurde. Man landet dann irgendwo um die 12cm in WLG035, damit liegt der U-Wert unter 0,3W/m2K.

    Wenn dann im Keller sowieso nur 2 Räume aktiv beheizt werden, die Raumtemperaturen als eher im unteren Bereich liegen, dann ist der Wärmedurchgang durch die Bopla sowieso nicht so kritisch. Klar, EnEV muss eingehalten werden, aber praktisch.....lassen wir es mal ein paar Tropfen Heizöl mehr sein die jeden Tag durch den Schornstein gehen.
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