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Wie feucht darf eine Bodenplatte sein?

Diskutiere Wie feucht darf eine Bodenplatte sein? im Forum Baubiologie auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Wie feucht darf eine Bodenplatte sein?

    Wie feucht darf eine 20 Jahre alte Bodenplatte sein?

    Zwischen Bodenplatte und und einer aufgegten Folie habe ich einen Luftfeuchtemesser gelegt. Der Luftfeuchtemesser zeigt 70 % Luftfeuchtigkeit zwischen Folie und Bodenplatte an.

    Ist das o.k. oder sollte das weniger sein?
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  2. Wie feucht darf eine Bodenplatte sein?

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  3. #2

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    Normale Beton-BoPla? BoPla aus WU-Beton? WeisseWanne?

    Wie hoch ist der Grundwasserstand, bzw. welcher Lastfall?

    70% ist nicht wenig, je nach Umständen ist das aber absolut "normal", was nicht gleichbedeutend mit "gut" ist.

    Wie ist denn die "normale" Luftfeuchtigkeit im Raum?
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  4. #3
    JamesTKirk
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    Was ist denn der Hintergrund der Frage ??? Warum liegt denn da eine Folie drauf ?????
    Deine gemessene LUFTfeuchtigkeit hat mit der Bauteilfeuchte der Bodenplatte (vermutlich wohl Beton) vordergründig erstmal wenig zu tun. Wie hoch ist denn die Luftfeuchte über der Folie ?????
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  5. #4

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    wenn man nur wüsste, was man schreibt ....

    zum Thema:
    70% ist eine Aussage, mit der keiner was anfangen kann ... wenn es tatsächlich zw. Bodenplatte und Folie ohne weiteren Luft und Temperatureintrag gemessen wurde, würde ich sagen: die Platte ist staubtrocken.

    folgende Daten hinzugeben: Bauteilaufbau, Luftfeuchte zw. Bodenplatte und der ominösen Folie, Temperatur dort, Temperatur unter den Bodenplatte, Temperatur und Luftfeuchte im Raum drüber und dann bitte den Grund deiner Messung angeben, damit wir wissen, was deine Intention ist ... vieliecht galoppierst du ja dem falschen Fähnchen nach.
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  6. #5

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    Bei einer 20 Jahre alten Bodenplatte, ohne besondere Anforderung ist mit Sicherheit keine Dampfsperre da. Somit diffundiert munter Feuchtigkeit von der feuchten auf die trockene Seite. Genau das hat der TE gerade nachgewiesen. Ein Mangel ist es erst dann, wenn vor 20 Jahren eine dampdichte Konstruktion gefordert war. Außerdem ist die - damals- geplante Nutzung für eine Beurteilung zugrunde zu legen. Vielleicht war da Kartoffelkeller geplant und der mag es etwas feuchter.
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  7. #6

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    Frage 1. rel. Luftfeuchte ok, aber Temperatur? Die ist bei Angabe zur rel. Luftfeuchte ein entscheidender Paramaeter. Hinzu bitte rel. Luftfeuchte der Raumluft über länger als 1 - 2 Monate sowie Temperatur der Raumluft...
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  8. #7
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    Es ist eine normale Bodenplatte eines Fertigteilhauses von einem namhaften Hersteller und ohne Keller. Luftfeuchtigkeit im Innenraum war bei ca. 16 Grad C 50% im unbewohnten Zustand.

    Offensichtlich scheint eine Dampfsperre in der Platte zu sein. Die Abflussrohre befinden sich in Schächten, die mit Kies aufgefüllt sind (ca. 500 x 500 mm). An diesen Stellen ist natürlich Kies und keine Dampfsperre. Gemessen wurde an der Stelle, wo nach einer Badsanierung (Wanne ist ausgebaut) eine Wanne hin soll (also in der Nähe der Kies-Schächte).

    Zwischen allen Zimmern ist ein Luftaustausch im Fußbodenbereich auch über die offenen 4 Häuserecken möglich (Spalt von 5 mm). Als Abdichtung zum Innenraum diente lediglich die Sockelleiste aus Holz.

    Nach einem ominösen Schimmelschaden mit Evakuierung der Bewohner wurden mehrere mögliche Ursachen ausgemacht. Um zu verhindern, dass möglicherweise Sporenreste aus dem Fußbodenbereich in den Innenraum gelangen, wurden die Randdämmstreifen entfernt, ausgesaugt und die Fugen mit Fugenschnur und Acryl versiegelt (da wo die Wanne hinkommen soll ist deshalb erst einmal eine Folie verklebt).

    Um auszuschließen, dass es noch weitere Gründe für den damaligen Schimmelbefall gibt, habe ich die Luftfeuchtigkeit im Fußbodenbereich einfach mal gemessen. Temperatur zu Zeit bei der Haussanierung ca. 15 Grad je nach Wetter.
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  10. #8

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    In der Bodenplatte ist sicher keine Dampfsperre, irgendwie klingt das alles ein wenig (nicht bös gemeint) wirr...

    Auf die Bodenplatte gehört eine Abdichtung, entsprechend dem BEB Merkblatt für Abdichtungsstoffe in Verbindung mit Bodnebelägen muss die Abdichtung (einfach erklärt) dichter sein als der Folgeaufbau. Wenn nun vor allem keine Abdichtung da ist kann es sein, das sich hohe Feuchtegehalte im Bodenaufbau einstellen. Da auf eine Bodenplatte immer Sporen und Keime vorhanden sind ist möglich das diese ein neues Leben begonnen haben bei bereits niedrigem Feuchtigkeitsgehalt.

    Sind den mögliche Wassereinträge von außen untersucht worden?

    Wer hat damals den Schimmelpilzschaden wie festgestellt? Ich erlebe dort auch oft wundersame "Bangemacherei" von irgendwelchen "halbgaren" Baubiologen die den Berufsstand ziemlich in den Dreck ziehen.
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  11. #9

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    PS: Den tatsächlichen Feuchtigkeitsgehalt der Bodenplatte kann man nur zerstörend messen. (Probenentnahme) Die Bohrlochmethode über rel. Feuchte in dem Bohrloch hat sich bei uns noch nicht ganz durchgesetzt.
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