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  1. #1

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    Stärke Zwischensparrendämmung?

    Kurze Frage an die Profis: Wir haben am Dach 20er Sparrentiefe und eine diffusionsoffene Unterspannbahn von Klöber.

    Beim Auswahl der Dämmungsstärke haben wir wie beim Bau üblich unterschiedliche Meinungen erhalten.

    1.) Dämmung mit 20er Rockwool 35er, da diffusionsoffen und je dicker desto besser.
    2.) Dämmung mit 18er Rockwool 35er da 18er Stärke ausreicht laut unserer Wärmebedarfsberechnung und etwas Hinterlüftung nicht schadet. Außerdem würde die Dämmung noch etwas "aufgehen".

    Was meint ihr? Bitte kurzes Feedback.

    Zweite Frage: Hat jemand Erfahrungen mit der Dampfsperre Delta-Reflex von Dörken? Wir wollen die nehmen wegen Mobilfunkmast in der Umgebung...
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  2. Stärke Zwischensparrendämmung?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zu Frage 1/2, das ist eine Glaubensfrage. Ich glaube, dass 20cm besser ist. Die Unterspannbahn ist diffusionsoffen, deshalb ist die Sparrenvolldämmung o.k. Wenn möglich, würde ich auch noch eine Untersparrendämmung in Erwägung ziehen, bitte aber mit Feuschteschutzberechnung.

    Die Doerken-Delta-Reflex verarbeite ich seit 98, die find ich gut. Noch keine Berichte über Probs gehört, auch nicht von "Anderen". Jede Folie ist allerdings nur so gut, wie die ganzen Randbedingungen es zulassen. Dazu kann ja Eric noch was schreiben.


    MfG Michael
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  4. #3

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    Zitat Zitat von MichaelG
    Wenn möglich, würde ich auch noch eine Untersparrendämmung in Erwägung ziehen, bitte aber mit Feuschteschutzberechnung.
    Wieso eigendlich immer eine Feuchteberechnung bei einer Untersparrendämmung?
    Ich kenne das nur bei einer Innendämmung, aber solange die Dämmung auf der kalten Seite der Dampfbremse ist, kann doch nichts passieren.

    Wenn Innenseite, dann eventuell Berechnung. Ich kenne es so als Faustregel, das 20% der Dämmung innen sein darf, drüber brauch man einen Nachweis (meinte mal ein Fachverleger/Techniker eines Dämmungsherstellers). Was ist von dieser Faustregel zu halten?


    Gruß Holger
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  5. #4

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    Ja Holger

    die Faustregel kenne ich mit 1/3 zu 2/3 für den Wärmedurchgangswiderstand Untersparrendämmung zu Zwischensparrendämmung.

    Ich gebe hier doch keinen "Tipp" ab, den ich an eigenen Objekten nicht sicherheitshalber doch nachrechnen würde!

    Und Du schreibst ja:
    Ich kenne das nur bei einer Innendämmung, aber solange die Dämmung auf der kalten Seite der Dampfbremse ist, kann doch nichts passieren.
    Die Untersparrendämmung ist auf welcher Seite?

    MfG Michael
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  6. #5

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    Zitat Zitat von MichaelG
    Und Du schreibst ja:

    Die Untersparrendämmung ist auf welcher Seite?

    MfG Michael
    Untersparrendämmung :
    Ich kenne es so: Zwischnsparrendämung, dann unter den Sparren quer eine entsprechende Lattung und Untersparrendämmung, dann kommt da eine Sperre/Bremse rein, dann eine Konterlattung/Traglattung für die GKT-Platten

    Innendämmung kommt dann zwischen der Dampfbremse und dem GKT.

    Gruß Holger
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  7. #6

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    Ja also

    dann sind wir uns ja einig, dass die Untersparrendämmung auf der "warmen" Seite der Dampfsperre/Dampfbremse liegt.

    Dann wird auch alles gut...

    Und die Berechnung machen wir auch noch, die dauert auf Basis der vorhandenen Berechnung keine 5 Minuten... und irgendwo sollte ja auch für die Nachwelt dokumentiert werden was da eingebaut wurde...

    MfG Michael
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  8. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  9. #7

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    Achso

    Holger wir reden aneinander vorbei.

    UKF1 oder 2 von www.isover.de, sowas meinte ich mit Untersparrendämmung, wie DU da auf die von dir beschriebene Variante kommst, musst mir noch erklären?


    MfG Michael
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  10. #8

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    Anweisung von meinem damaligen Cheffe, der wollte das immer so haben, wir haben die Dachböden Isoliert, bei 140 mm Sparrenhöhe haben wir 100 mm Dämmung in die Felder gepackt und 100 mm unter die Sparren. Die Kunden wollten nicht an die Dachflächen, weil die noch gut waren.

    Auf die warme Seite haben wir dann 40 mm gepackt bei 4x6er Traglatten.

    Das ergab dann 240 mm Dämmung und einen wunderbar gedämmten Speicher.
    Die 100 mm dicken Kanthölzer haben wir quer zu den Sparren gemacht, damit wir die Sparren überdämmt haben und dann gab es da keine Wärmebrücken. Die 4x6 haben wir dann wieder in die Sparrenfelder verlegt, nirgenswo gab es durchlaufend Holz in dieser Dämmmethode. Gefiehl mir damals schon gut und gefällt mir immer noch gut.






    Gruß Holger
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