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Außenwand Porenbeton vs. KSV

Diskutiere Außenwand Porenbeton vs. KSV im Forum Mauerwerk auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Außenwand Porenbeton vs. KSV

    Hallo!
    Ich habe zur Wahl, für einen Neubau-EFH zwischen Außenwand 24 cm KSV plus 10 cm Wärmedämmung (Hartschaum) oder 24 cm Porenbeton mit 10 cm Wärmedämmung.

    Ist die Schalldämmung mit Porenbeton ausreichend/empfehlenswert?
    Ist die Wärmedämmung mit KSV ausreichend/empfehlenswert?

    Danke im voraus,
    Kajjo
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  2. Außenwand Porenbeton vs. KSV

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  3. #2
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Na was denn nun?

    http://www.bauexpertenforum.de/showt...7958#post87958

    Einschalig oder zweischalig? Mit oder ohne Drainage?
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  4. #3

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    KSV + 10cm WDV....

    wird wieder eine Aufgabe für den EnEV-Nachweis-Verbieger .
    PB + WDVS - eher unsinnig wg Doppelmoppel.
    @ Volker: Hier gehts um EG und höher, da um den Keller.
    MfG
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  5. #4
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Ham wir ...

    ... ein Smiley für "Ich schäm´ mich"? (Danke Ralf)
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  6. #5

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    Jau...


    Da is es...
    MfG
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  7. #6
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    Richtig, sorry für die Verwirrung - ich wollte extra KG und EG/OG thematisch trennen!

    Es geht um ein einschaliges Mauerwert, außen verputzt.

    Wie soll ich das jetzt verstehen?
    240 PB + 100 WDVS = Unsinn ... aber nur 24 PB ist doch zuwenig, oder? Warum auf die zusätzliche Dämmung verzichten?

    240 KSV + 100 WDVS = nicht genug Dämmung? oder wie war das gemeint?

    Oder wäre nur 365 PB auch eine Möglichkeit?

    Was würdet Ihr empfehlen? Vorteile/Nachteile?

    Kajjo
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  8. #7

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    Ob...

    KS + 10 WDV zuwenig sind, kann ohne eine Gesamtberechnung nicht gesagt werden. Auf jeden Fall ist es nicht so, dass der EnEV Nachweis problemlos ohne (öhhhm) Rechenkünste hinzukriegen ist.
    PB + WDV halt ich für unsinnig weil der PB an sich schon recht gut (für einen Mauerstein) dämmt. Den dann mit WDV aufzupeppen bringts nur, wenn ein Superdämmwert erreicht werden soll - was aber bei KS + 10 cm WDV wohl eher nicht das Ziel des GÜ(?) ist.
    Dann lieber konsequent die Mini-Dämmwerte mit einem Material erreichen.
    Und PB ist für MICH (Glaubensfrage) eh nicht der Stein der Wahl - aber da habern andere gaaanz andere Ansichten.
    MfG
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  9. #8
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Hier spricht der EnEV-Verbieger ...

    24cm KSV 1,8 + 10cm WDVS WLG 040 -> U = 0,338 / WLG 035 -> U = 0,302

    24cm PORIT 0,7 + 10cm WLG 040 -> U = 0,259 / WLG 035 -> U = 0,237

    Schalldämmung bei einer Außenwand würde ich nicht überbewerten, der meiste Schall kommt über die Fenster rein. Beim KS ist die Wärmespeicherfähigkeit größer.

    Ach ja - 36,5er Gasbeton -> U = 0,513 = jenseits von Gut und Böse.
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  10. #9
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    @Ralf: Aha, ich bin ja aufgeschlossen gegenüber jeder Meinung... welcher Stein wäre denn Deine Wahl? Was spricht aus Deiner Sicht gegen Porenbeton (der ja von fast allen Typenhausherstellern auch verwendet wird)?
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  11. #10
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    @Volker: Vielen Dank für die Werte -- das ist das ertse Mal, das ich einfach so eine konkrete Antwort auf die Dämmfrage bekommen. Tolles Forum!

    Ist denn PORIT = Gasbeton? Wie kann es sein, daß Porenbeton 36,5 alleine so viel schlechter ist? Dann bringen die 10 cm WDVS ja ungeheuer viel. Würdest Du einen anderen Aufbau bevorzugen, wenn man sich denn für Porenbeton entscheiden würde?

    Deine Angaben würden ja aber schon bedeuten, daß 24 KSV + 10 WDVS technisch die EnEV erfüllen würden. Immerhin.

    Vielleicht können wir die beiden Anfragen von mir vermischen: Ist es statisch erlaubt, auf einen 36,5 Porenbeton-Keller ein 24 cm KSV-Mauerwerk zu stellen? Oder muß ich mich quasi für komplett KSV oder komplett Porenbeton entscheiden?

    Grüße,
    Kajjo
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  12. #11
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Zuerst mal ...

    ... hängen die U-Werte des Bauteils Wand auch von der Rohdichte des Wandbaustoffs ab, deswegen hab´ ich einfach mal gängige Werte (1,8 für KS und 0,7 für PORIT = Gasbeton) angenommen.

    Welchen Wert das Bauteil Wand zur Erfüllung der EnEV-Forderungen haben muss, ergibt der Gesamtnachweis. Einzelwerte müssen nur beim Bauen im Bestand erfüllt werden (für die Wand hier Umax = 0,35).

    Wenn der Keller hochwertig genutzt werden soll und keine Gefahr durch drückendes Wasser ansteht und keine Drainage erforderlich ist (steht das auch im Bodengutachten?), würde ich schon die Gasbetonausführung wählen.

    Bei Abdichtungen mit Dickbeschichtung habe ich immer etwas Bauchschmerzen (das wiederum sehen Andere wieder anders). Hier muss mit äußerster Sorgfalt gearbeitet und auch schon geplant werden (Bodenplatte z.B. bündig mit aufgehendem Mauerwerk, damit dieser kritische Bereich sauber und ohne schadenträchtige Hohlkehle abgedichtet werden kann). Und das Wichtigste dabei: eine verantwortungsbewusste Bauleitung!

    Zur letzten Frage: KS auf Porenbeton: kein Problem!
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  13. #12
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    Hi Volker, klasse Auskunft, danke!
    Noch einmal nachgefragt zum Keller: 36,5 cm Porenbeton im Keller ist aber eine ausreichende Wärmedämmung lt. EnEV für Kellerwände?

    Wie sehr schlägt sich der Dämmwert-Unterschied 0,302 mit KWV gegen 0.237 PB praktisch in den Heizkosten nieder?

    Würdest Du eher die KSV oder die PB-Version wählen?

    Grüße,
    Kajjo
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  14. #13

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    hmmm...vielleicht hab´ ich mich ja verrechnet, aber ich komme auf andere U-Werte. (PB mit Lambda 0,09)

    KS24 + 10cm WDVS(0035) ca. 0,3
    PB 36,4 ca. 0,26
    PB 30 ca. 0,3
    PB 24 ca. 0,39
    PB 24 + 10cm WDVS (0035) ca. 0,19

    Alles ohne Außenputz oder Innenputz gerechnet. Die komplette Wand gerechnet liegt noch etwas niedriger als die o.g. Werte.

    Damit wäre er mit PB 36,5cm noch etwas besser dran als mit KS24 + WDVS, bei annähernd gleicher Wandstärke.

    Gruß
    Ralf
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Achtung!

    Die Angaben von Volker Kugel zum U-Wert des 36,5er Porenbetonmauerwerk von 0,513 sind falsch. Richtig ist, dass mit diesem MW mit der Dicke von 36,5 cm ein U-Wert von 0,23 erreicht werden kann.

    mfg, Ortwin
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  17. #15

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    Da war ich

    wohl etwas zu langsam...
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