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Annuitätendarlehen - Zinsbindung - Vorfälligkeit - Umschuldung möglich / sinnvoll

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  1. #1

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    Annuitätendarlehen - Zinsbindung - Vorfälligkeit - Umschuldung möglich / sinnvoll

    Hallo liebes Forum,

    sicherlich stellen sich sehr viele im Moment diese Frage.


    Ich habe ein Annuitätendarlehen Mitte 2012 abgeschlossen, Zinssatz effektiv 3,36% bei 15 Jahren Zinsbindung.


    Nach 10 Jahren kann man diese kündigen,

    vorher kommt man da nicht raus - richtig? Oder gibt es Möglichkeiten, die Sinn machen? Auf Grund der aktuellen Zinssituation?
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  2. Annuitätendarlehen - Zinsbindung - Vorfälligkeit - Umschuldung möglich / sinnvoll

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  3. #2

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    Du könntest schauen, ob Deine Widerruferklärung 2012 korrekt war. Falls nicht (nehme ich für 2012 nicht mehr an), könntest Du widerrufen.

    Alternativ kannst Du jederzeit versuchen gegen Vorfälligkeitsentschädigung aus dem Vertrag herauszukommen.
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  4. #3

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    Zitat Zitat von Fragant Beitrag anzeigen

    vorher kommt man da nicht raus - richtig?
    Richtig, Vertrag ist Vertrag.

    Zitat Zitat von Fragant Beitrag anzeigen
    Oder gibt es Möglichkeiten, die Sinn machen? Auf Grund der aktuellen Zinssituation?
    Möglichkeiten gibt es schon, zumindest wenn beide Parteien mitspielen. Nachdem das Darlehen aber erst 3 Jahre läuft wird die Vorfälligkeitsentschädigung sehr hoch ausfallen. DU musst ja den Zinsschaden ersetzen und kannst nur gesparte Verwaltungskosten, Risikoreduzierung etc. in Abzug bringen. Der Zinsvorteil aufgrund der aktuell niedrigen Zinssätze wäre somit hinüber. Für einen genauen Vergleich müsste man jetzt mit den Zahlen spielen.

    Bei einem Darlehen mit 100T€ Restschuld und 3,36% Zinssatz, sowie noch 7 Jahren Restlaufzeit, dürfte die Vfe irgendwo zwischen 13.000,- € und 14.000,- € liegen. Da ist der Zinsvorteil für die nächsten x Jahre im Eimer. Du kannst Dir die Vfe mal mit Deinen Zahlen berechnen lassen, dann weißt Du mehr. Über den dicken Daumen gepeilt dürfte sich das nicht rechnen.
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  5. #4
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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Richtig, Vertrag ist Vertrag.



    Möglichkeiten gibt es schon, zumindest wenn beide Parteien mitspielen. Nachdem das Darlehen aber erst 3 Jahre läuft wird die Vorfälligkeitsentschädigung sehr hoch ausfallen. DU musst ja den Zinsschaden ersetzen und kannst nur geaparte Verwaltungskosten, Risikoreduzierung etc. in Abzug bringen. Der Zinsvorteil aufgrund der aktuell niedrigen Zinssätze wäre somit hinüber. Für einen genauen Vergleich müsste man jetzt mit den Zahlen spielen.

    Bei einem Darlehen mit 100T€ Restschuld und 3,36% Zinssatz, sowie noch 7 Jahren Restlaufzeit, dürfte die Vfe irgendwo zwischen 13.000,- € und 14.000,- € liegen. Da ist der Zinsvorteil für die nächsten x Jahre im Eimer. Du kannst Dir die Vfe mal mit Deinen Zahlen berechnen lassen, dann weißt Du mehr. Über den dicken Daumen gepeilt dürfte sich das nicht rechnen.
    3.36% ist effektiv, Restschuld sind 75 k - aber dann reicht es sicher immernoch nicht,

    wie macht man das? fragt man beim aktuellen Darlehensgeber (spk) an ob etwas möglich ist? Wie geht man das an?
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  6. #5

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    wenn du zwischen den Zeilen liest: Es lohnt nicht!

    Klar kannst du bei der Spk anfragen und die VFE ausrechnen lassen, ob diese dann aber wirklich korrekt angesetzt ist, steht auf einem anderen Blatt. Gleichzeitig musst du ja möglichst genau schon ein anderes Angebot vorliegen haben um zu berechnen, was wirklich bei rumkommen sollte. Man munkelt auch dass es nicht unbedingt einfach ist, ein neues Darlehen zu bekommen nach einem Widerrufsjoker
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  7. #6
    Avatar von Homer Simpson
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    Wenn Sondertilgungen bzw. Tilgungsatzänderungen möglich sind, könnte eine Ablösung durchaus interessant sein.
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  8. #7
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    Zitat Zitat von Homer Simpson Beitrag anzeigen
    Wenn Sondertilgungen bzw. Tilgungsatzänderungen möglich sind, könnte eine Ablösung durchaus interessant sein.

    Ist bei mir möglich.
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  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  10. #8
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    Sollte man es einfach mal anfragen? Mal sehen was passiert?


    Wie formuliert man die Anfrage am besten? Natürlich ist der Spk klar, dass man mit der Anfrage Geld sparen will...
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  11. #9

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    Zitat Zitat von Fragant Beitrag anzeigen
    3.36% ist effektiv, Restschuld sind 75 k - aber dann reicht es sicher immernoch nicht,
    Im Internet finden sich sicherlich irgendwelche Online-Rechner mit denen man die Vfe zumindest mal überschlägig ermitteln kann. Aber wie gesagt, ich glaube nicht, dass Du da einen guten deal machen kannst.

    Zitat Zitat von Fragant Beitrag anzeigen
    wie macht man das? fragt man beim aktuellen Darlehensgeber (spk) an ob etwas möglich ist? Wie geht man das an?
    Richtig. Das funktioniert nur zusammen mit der Bank die die Finanzierung gemacht hat. Du kannst Dir mal Deinen Kreditvertrag und die AGB genauer anschauen, dort steht wann unter welchen Bedingungen gekündigt werden kann. Aktuell günstigere Zinssätze taugen als Begründung aber nicht.
    Ob sich die Bank darauf einlassen wird, das wird man sehen. Ich glaube nicht daran. Sollte sie mitspielen, dann wäre die Berechnung der Vfe zu überprüfen, denn da rechnen die Banken gerne zu ihren Gunsten. Sollte sie nicht mitspielen, dann kann man sich sicher sein, dass man beim nächsten Gespräch keinen Kaffee mehr bekommt. Ob man das Risiko eingehen möchte, das hängt auch davon ab, welche Geschäfte man sonst noch mit der Bank macht (oder noch machen möchte).

    Du wärst sicherlich auch nicht begeistert, wenn die Bank nach 3 Jahren kommen würde und Dir mitteilt, dass der Vertrag gekündigt wird weil die Zinssätze nun bei 5% liegen. Sonst könnten wir uns alle ja die langfristigen Finanzierungen schenken.
    d.h. Du hast bei Vertragsabschluss damit gerechnet, dass die Bank den Zinssatz beibehält, auch wenn die Zinsen steigen sollten, und die Bank hat damit gerechnet, dass Du weiterhin bezahlst, auch wenn die Zinsen fallen sollten. Auf dieser Basis habt Ihr einen Darlehensvertrag gemacht.

    Du solltest also folgendes überlegen, lohnt es sich angesichts der Vfe das Darlehen umzuschulden? Bei einem Zinssatz von 3,36% und 75T€ Restschuld dürfte das Einsparpotenzial gering sein, selbst wenn die Bank mitspielen würde und Du eine andere Bank in der Hinterhand hast, die Dir einen Super-Zinssatz anbieten würde. Dann muss man sich fragen, ob die paar Euro Einsparung den Ärger wert sind.

    Kannst Du beide Fragen mit JA beantworten, dann ab zur Bank und verhandeln. Wenn Du nur eine der Fragen mit NEIN beantwortest, dann würde ich das Thema lieber vergessen.
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