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  1. #1

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    1956'er Haus - Was fr ein Fubodenaufbau? Schadstoffe - PAK o..?

    Hallo zusammen,

    ich bin seit ein paar Monaten stiller Mitleser als Vorbereitung fr einen mglichen Hausbau.
    Jetzt ist alles anders gekommen und wir haben und ein Reihenmittelhaus von 1956 gekauft (so gut wie).

    Ich habe mich die letzten Tage mit dem Thema Schadstoffe / Asbest / PAK etc. beschftigt und habe diesbezglich zwei "Baustellen" im neuen Haus.

    1) In mehreren Rumen finde ich folgenden Fuboden vor (Lt. Baubeschreibung: Atex auf Sandbettung - Unter "Atex" habe ich nirgends im Internet etwas finden knnen.)
    Hat irgendjemand eine Ahnung, um was es sich fr einen Bodenaufbau handeln knnte und ob mit Belastung zu rechnen ist?
    Wir knnten den Boden vermutlich sitzen lassen, aber ich mchte doch wohl wissen, um was es sich da handelt...?!
    Recht eindeutig ist mir von Oben an: Teppichfliesen / PVC oder Linoleum mit so einem Filz, aber dann darunter?
    Es scheint vollflchig an der Oberflche eine Art Anstrich/Harz oder irgendetwas gegossenes zu sein (das Rote).
    Wenn man sich "durchkratzt", sieht es wie folgt aus:






    2) Fuboden Kche (Lt. Baubeschreibung: Atex Unterbau mit PVC-Belag)
    Hier wollen wir den Boden definitiv entfernen. Jetzt hat mich ein Parkettleger auf eine wahrscheinliche PAK Belastung unter dem Boden hingewiesen. Er hat ein kleines schwarzes Stckchen herausgekratzt.
    Ich habe allerdings in Sachen PAK-Belastung auf Bildern im Internet immer pechschwarzen Kleber und diese meist in Verbindung mit Parkett gesehen.
    Ich sehe direkt unter den PVC-Fliesen eine brunliche Schicht. Ist es denkbar, dass darunter noch irgendetwas in der Richtung "lauert"?




    Vielen Dank fr eure Einschtzung.
    Pascal
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  2. 1956'er Haus - Was fr ein Fubodenaufbau? Schadstoffe - PAK o..?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Stolzenberg
    Gast
    Die Phrase "schlau gemacht" betrachte ich jetzt lieber nicht nher, aber damit hat die Art und Weise Deines Vorgehens unter Bercksichtigung Deines Anfangsverdachtes wenig zu tun...

    Ja, ich wrde dort etwas sehen was in seltenen Fllen auch Asbest enthalten kann. Aber ich habe ja auch nicht daran rumgekratzt!
    Und in der Schicht darunter knnte sich sogar eine Teerpappe (also PAK) befinden. Denn Steinholz ist empfindlich gegen Feuchte.

    Wer sich schlau machen mchte, der sollte jetzt mal nach neuem PVC, altem PVC auf Jutefilz, Stragula, Linoleum oder Balatum suchen, bezglich der Bruchneigung von Flex-Platten recherchieren oder sich mal genauer mit CV-Belgen auseinandersetzen. Danach beantwortet sich die Frage wie von selbst und man bekommt drei Treffer...
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  4. #3
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Stolzenberg Beitrag anzeigen
    Wer sich schlau machen mchte, der sollte jetzt mal nach neuem PVC, altem PVC auf Jutefilz, Stragula, Linoleum oder Balatum suchen, bezglich der Bruchneigung von Flex-Platten recherchieren oder sich mal genauer mit CV-Belgen auseinandersetzen. Danach beantwortet sich die Frage wie von selbst und man bekommt drei Treffer...
    Das Bruchneigung eine deutliches Warnsignal ist (Stichwort Floor-Flex-Platten) und PVC mit Jutefilz sehr wahrscheinlich kein Asbest enthlt, habe ich bei meinen Recherchen bereits herausgefunden.

    Allerdings ist mir etwas in Sachen CV-Belgen unklar:
    Bei Cushion Vinyl lese ich immer nur von "Belgen" oder "Bahnen". Gab es CV auch als flexible Fliese (wie heutiges PVC) aber darunter mit einer asbesthaltigen Unterschicht?
    Ich wrde gerne wissen, ob man am Bild des hellen Belages oben eine Aussage treffen kann, ob es sich bei der brckeligen Schicht darunter um unproblematisches PVC oder Asbestbestandteile handelt (also CV)?
    Ich dachte ehrlich gesagt bis gerade, dass dort definitiv eine Fliese liegt, aber vielleicht bin ich auch nur auf eine "Stokante" einer Bahn gelandet.

    Die Schicht ganz unten wrde mir der Parkettleger mit einem Spezialschleifgert mit Absaugung etc. entfernen.
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  5. #4
    Stolzenberg
    Gast
    Ohne mich festlegen zu wollen (denn auf Basis eines Fotos kann man eigentlich keine Aussage treffen) wrde ich mir um den Estrich (die braune Schicht) schon eher Sorgen machen. CV gab es ausschlielich als Bahnenware mit zwei oder drei Schichten, aber es gibt durchaus auch fliesenartige Belge (berwiegend Wandfliesen) mit einer harten Oberflche und einer darunterliegenden Asbestpappe. Folglich hast Du bei Dir keine dieser zwei Arten. Ob der Kleber Deiner untersten Lage asbesthaltig ist kann man anhand eines Fotos nicht bewerten. Die Mglichkeit besteht aber!

    Der Optik nach knnte es sich bei Deiner braunen Schicht allerdings mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Steinholzestrich handeln und dieser war (zumindest bis 1960) recht hufig asbesthaltig. Falls dem so sei: Der Parkettleger wre gut beraten noch einmal in sich zu gehen. Weise ihn auf den Verdacht eines Steinholzestrichs hin, denn dazu bist Du als Auftraggeber (falls kein Planer die Planungshaftung bernimmt) verpflichtet. Ich wrde an seiner Stelle den Estrich und die unterste Kleberschicht beproben lassen und ins Labor schicken. Falls ein Asbestgehalt nachgewiesen werden sollte dann fehlt dem Parkettleger zu seinem "Super-Spezial-Schleifgert" noch einiges weiteres an Genehmigungen und technischer Ausrstung. Also: ACHTUNG!!!

    Nur noch einmal zur Verdeutlichung: Selbst die Probenahme ist zulassungspflichtig! Jeder Andere darf gucken - mehr nicht...

    Analytik der Stoffprobe mittels energiedispersiver-qualitativer Elementanalyse und Videoprint gem Richtlinie VDI 3866 (Blatt 5) liegt selten ber 60 EUR. Probenahme kommt dann noch drauf!
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