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Waschbetonplatten auf Mauer

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  1. #1

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    Waschbetonplatten auf Mauer

    Hallo,

    wir haben eine ca. 1m hohe (Stütz)mauer. Auf dieser liegen Waschbetonplatten. Einige sind lose. Ich würde sie gerne befestigen und dann neu verfugen. Platte abheben, Mörtelreste beseitigen und dann einfach mit Zementmörtel als Haftung wieder auflegen oder nimmt man was anderes? Verfugen kann ich dann mit dem gleichen Mörtel oder? Funktion ist hier eindeutig vor Design Habe auch noch massig Fliesenkleber übrig aber ich könnte mir vorstellen, das Mörtel langlebiger ist und für 3 EUR 40kg preislich unerheblich.
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  2. Waschbetonplatten auf Mauer

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  3. #2

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    ist der fliesenkleber für aussenbereich und für waschbetonplatten - mörtelbettdicke - geeignet? wenn eins von beiden nein lautet, dann wird das nichts.

    ist eine abdichtung erforderlich?
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  4. #3
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    Moin Rolf,

    der Kleber ist für den Innen- und Aussenbereich anwendbar. Genauer steht ".... Fliesenkleber ist ein zementgebundener, vielseitig einsetzbarer Baukleber als Dünn- und Mittelbettmörtel. Zum Kleben von keramischen Wand- und Bodenplatten sowie Steinzeug. Fliesenkleber C1T innen und außen gemäß DIN EN 12004". Der Kleber war der günstigste und ist eine Baumarkteigenmarke. Ich habe den nur weil ich "kurzfristig" ein paar Fliesen der Terasse neu kleben musste bis in ein paar Jahren ein neuer Terassenbelag kommt.

    Wenn ich ihn für die Waschbetonplatten auch nutzen kann.. gut.... wenn nicht - egal - ich kaufe auch gerne was besser geeignetes. Die lange Haltbarkeit der Waschbetonplatten ist mir wichtiger als jetzt die Fliesenkleberreste aufzubrauchen. Da gebe ich lieber 3 Mark 50 aus und muss dann in 5 Jahren nicht nochmal rumwurschteln. Daher meine Frage ob Standard-Zementmörtel besser geeignet wäre bzw. was besser geeignet wäre.

    Bzgl. der Abdichtung kann ich nicht viel sagen. Auf der einen Seite der Stützmauer befindet sich Erdreich (Beet), auf der anderen Seite ein Weg bzw. meine Treppe. Die dem Weg zugewandte Seite der Mauer sieht gut aus - keine offensichtlich erkennbaren losen Fugen o.ä. Die Fliesen an meinem Treppenaufgang sind noch "mittelmäßig".... Fliesen im Aussenbereich halt. Foto mal anbei. Auf der zum Erdreich hinliegenden Seite ist in den 70ern eine ca 1cm dicke Styroporlage angebracht worden.

    Wir haben eine kleine Mauer an der Terasse auf der die gleichen Waschbetonplatten liegen. Die sind von dem Verkäufer des Hauses kurz vor dem Verkauf nochmal befestigt worden. Die Platten scheinen sich also generell zu lösen - egal "wo" angebracht. Die sind allesamt in den 70ern angebracht worden. Offensichtlich ist die Haltbarkeit des damals verwendeten Mörtels erreicht...

    Wie gesagt... wenn der Fliesenkleber nicht geeignet ist, oder was anderes besser geeignet ist... ich muss den Fliesenkleber nicht verwenden

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  5. #4

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    Woraus besteht die Mauer?
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  6. #5

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    kommt darauf an wie die versetzt wurden, ich tippen mal mit Zementmörtel, auf Betonwand
    oder gemauerter Wand.
    egal, was zählt wäre wie fest ist der noch vorhandene Mörtel mit dem Untergrund verbunden.
    Wenn der noch ausreichend fest ist und nur die Platten keine Haftung mehr haben
    kannste mit Flexkleber (für Aussenbereich" das im Dünnbett neu verlegen, Fugen zwischen den
    Platten ca. 1,5cm mit Zementmörtel verfugen.
    Hält der "alte" Kram nicht alles abstemmen und die Platten in Zementmörtel neu verlegen (lassen).
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  7. #6
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    Die Platten haben sich vom Mörtel gelöst. Der Mörtel selber ist noch auf der Mauer. Die genaue Festigkeit prüfe ich dann nochmal unmittelbar vor der Ausführung der Arbeit.

    Mauer besteht aus:
    Fundamente: Stampfbeton 80x80cm
    Stützmauer: in 15cm Stahlbeton mit Baustahlgewebe R221 bewehrt, mit Waschbetonplatten verkleidet.
    Ausgeführt: 1977

    Die Waschbetonplattenverkleidung war damals "Pflichtveranstaltung" lt. Baugenehmigung zur optischen Angleichung zum Nachbahrgrundstück.
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  8. #7

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    ich denk mal das man so eine Ausführung mit den Platten nicht mehr als "Pflicht " betrachten kann,
    zumal Du Dir auch überlegen solltest andere Abdeckplatten mit Tropfkante einzubauen damit das
    anfallend Wasser nicht "um die Ecke" wieder einringen kann, denn das hält dann auch nur
    eine bestimmt nicht längere Zeit.
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  9. #8
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    Danke für den Hinweis, aber ich denke ich werde die bestehenden Platten wieder verwenden. Sicherlich hast du Recht, es leuchtet auch ein, aber ich möchte aktuell auch nicht die komplette Abdeckung der Mauer erneuern (ca. 11 Meter). Ich werde wie von dir beschrieben mit dem Kleber bzw. Zementmörtel so verfahren und so gut es geht die Platten seitlich wie auch "unten" Verfugen in der Hoffnung das es einfach nochmal 30 Jahre hällt

    Da die Mauer genau auf der Grenze steht - wie schaut es denn theoretisch damit aus, wenn die Tropfkante nun "über mein Grundstück" aufs Nachbargrundstück ragt? Eher theoretische Betrachtung.... aber würde mich mal interessieren.
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  10. #9

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    es gibt Dinge die lassen sich nicht vermeiden,
    nimms locker
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  11. #10
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    Ich meine auch, dass die Steine ca. 1,5cm jeweils überstehen. Zum Erdreich hin auf jedenfall. Zum Weg hin meine ich auch - müsste ich aber nochmal nachschauen um sicher zu gehen. Nur bei der Treppe sind aufgrund der Fliesen diese 1,5cm offensichtlich weitestgehend "aufgebraucht". Die Fliesen wurden mitte der 90er angebracht.
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  13. #11

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    Nachtrag: wenn ich wieder mal noch Opladen komme, komm ich mal in Deine Gegend
    dann könnten wir ja mal diskutieren.
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  14. #12

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    hallo
    wenn du die dinger wieder draufmachen willst gehts auch ohne mörtel mit edelstahl - geiwindestabbolzen und vmu-epoxid-klebemörtel.

    gruss aus de pfalz
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