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  1. #1

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    Trockenbau als Wohnungsabschluss. Schalldämmung möglich?

    Hallo zusammen!

    Bei meiner Eigentumswohnung wurde murks gebaut. Ein Teil der Wohnungsabschusswand zum Nachbarn ist lediglich aus 10-12cm dickem Trockenbau (ca. 3x3 Meter). Demensprechend hört man jedes Wort etc. bei mir im Wohnzimmer.

    Das Problem ist, dass die Wand auch nicht dicker werden dürfte, weil die Wohnungseingangstüre dann nicht mehr aufgehen würde. Dazu kommt das an dieser Wand auch der Stromkasten verbaut wurde.
    Meine überlegung war die Wand von meiner Seite aufzureißen und zu Dämmen (womit am besten?).
    Danach doppelt beplanken mit Schallschutzplatten.
    Oder hat jemand andere Ideen?

    Hier noch ein Bild um das Problem mit der Tür zu verdeutlichen. Es geht um die Mauer genau in der Mitte zwichen 4 und 5.

    Danke schon mal!


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  2. Trockenbau als Wohnungsabschluss. Schalldämmung möglich?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Jeder der schonmal ein Tonstudio gebaut hat wird dir bestätigen, dass Schall nur durch Masse gebremst wird. Eine doppelte Belankung und etwas Trennwandplatte wird einen nur geringen Effekt haben. Der Schall wird über die starren Verbindungen direkt übertragen.

    Im Bereich Sprache um 4kHz wirst du leichte Verbesserungen merken. Hat dein Nachbar allerdings eine dunkle, dröhnende Lache, ist deine Maßnahme rausgeschnissenes Geld.
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  4. #3
    feelfree
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    Ich verstehe nicht, was Du mit "aufreißen und dämmen" meinst. Dicker werden darf die Wand ja nicht. Und wenn es eine Trockenbauwand ist, dann wird da ja wohl heute schon etwas Dämmung drin sein. Der Sicherungskasten dürfte die komplette Tiefe der Wand einnehmen - evtl. ist das der entscheidende Schwachpunkt?
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  5. #4
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    Naja es ist halt Mineralwolle drin. Aber evtl. gibt es da ja bessere alternativen? Ich kenn mich da nicht so gut aus.
    Der Sicherungskaste ist nicht die Hauptschwachstelle. Die ganze Wand überträgt denn Schall.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von classick Beitrag anzeigen
    Naja es ist halt Mineralwolle drin. Aber evtl. gibt es da ja bessere alternativen?
    Nichts was den Effekt hat, den du dir von dem Austausch erhoffst. Es sei denn du füllst die Hohlräume mit Quarzsand
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  7. #6
    Themenstarter

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    Hmmm wäre es also Sinnvoll mit Quarzsand auszufüllen? Stelle mir grad die Frage der Umsetzung. Da gehen bestimmt einige 100KG rein.... Wäre also noch sie Statik zu prüfen.
    Darf der Nachbar nur kein Loch bohren.
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  8. #7

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    habt ihr euch mal angeschaut, wer hier geantwortet hat?

    Das sagt leider alles zum Thema. WTW gehen so einigermaßen ab 141mm in Trockenbau. Trockenbau hat einen deutlich besseren Schallschutz als MassivWände - wenn er richtig ausgeführt wird.

    folgende Fragen an den TE: welches Baujahr hat das Gebäude? was steht zum Thema im Kaufvertrag? Welche wandsctärke hat die Wand tatsächlich? sind Dosen oder andere Schalendurchbrüche vorhanden?
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  9. #8
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    Das Gebäude ist Bajahr 1920. Wurde aber 1999 Kernsaniert. Hierbei ist auch der Wohnungsabschuß entstanden.
    Im Kaufverstrag steht hierzu nichts, muss aber dazu sagen dass wir vorher Mieter dieser Wohnung waren. Die alten nachbarn waren aber wohl nicht sehr gesprächig/leise. Da hörte man kaum etwas. Zudem hatten sie wohl ihr Wohnzimmer im Obergeschoss. Unsere beiden Wohnungen sind Dachgeschoss-maisonett Wohnungen.

    Die Wand hat eine Stärke von 10cm. Weitere Durchbrüche außer dem Stromkasten sind meinerseits nicht vorhanden.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Taipan Beitrag anzeigen
    habt ihr euch mal angeschaut, wer hier geantwortet hat?

    Das sagt leider alles zum Thema. WTW gehen so einigermaßen ab 141mm in Trockenbau. Trockenbau hat einen deutlich besseren Schallschutz als MassivWände - wenn er richtig ausgeführt wird.
    Vielleicht solltest du die zeit erstmal mit Lesen verbringen statt mit dümmlichen Angriffen auf andere Forenmitglieder.

    Die Wand soll von der Stärke her nicht großartig verändert werden. Rausreissen und neu aufbauen scheidet wohl auch aus.

    Wie willst du also anhand anderer Steinwolle bzw. anderen Gipsplatten die Schallwerte so ändern das Ruhe herrscht?

    Hier zeigt sich wieder mal der Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Rechnerisch auf dem Papier kann ich dir jede Wand muckmäuschenstill rechnen. Die Praxis hört sich dann aber wieder anders an.

    Also dann lass uns mal teilhaben an deinem Fachwissen und sag mal wie du die Wand nur durch Austausch von Dämmwolle und Platten verbessern willst ohne sie zu verbreitern?
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  11. #10
    Inkognito
    Gast
    Zitat Zitat von Taipan Beitrag anzeigen
    Trockenbau hat einen deutlich besseren Schallschutz als MassivWände - wenn er richtig ausgeführt wird.
    Bitte beachten, dass die Realität sich nicht in einer einzigen Zahl ausdrücken lässt und dB nicht gleich dB ist. Der Frequenzbereich ist eben auch relevant.
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  12. #11

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    Zitat Zitat von zille1976 Beitrag anzeigen
    Also dann lass uns mal teilhaben an deinem Fachwissen und sag mal wie du die Wand nur durch Austausch von Dämmwolle und Platten verbessern willst ohne sie zu verbreitern?
    Da ersteinmal meine Fragen beantwortet werden mussten, konnte ich euch nicht an meinem Fachwqeissen teilhaben lassen. Nun aber schon. Ihr platzt hier mit irgendwas in den Raum ohne die Randparameter zu kennen.
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  13. #12
    Avatar von JSch
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    Herr "Energieelektroniker"

    Zitat Zitat von zille1976 Beitrag anzeigen
    Vielleicht solltest du die zeit erstmal mit Lesen verbringen statt mit dümmlichen Angriffen auf andere Forenmitglieder...
    Eben, Herr "Energieelektroniker" dann pack dich mal an die eigene Nase und lass uns teilhaben an deinem offenbar sehr ausgeprägten "Fachwissen"

    Ich sehe eine Problemlösung nur in Raus und Neu und Ohne Stromkasten.

    Diesmal richtig.

    Es geht.

    Die Planung ist aber ohne genaue Kenntnisse der Örtlichkeit (Boden,Decke ectr.) nicht möglich und eh nicht Sache eines Forums sondern erst einmal einer Eigentümerversammlung.

    Gruß
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  14. #13

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    Das Gebäude ist Bajahr 1920. Wurde aber 1999 Kernsaniert. Hierbei ist auch der Wohnungsabschuß entstanden.
    Im Kaufverstrag steht hierzu nichts, muss aber dazu sagen dass wir vorher Mieter dieser Wohnung waren. Die alten nachbarn waren aber wohl nicht sehr gesprächig/leise. Da hörte man kaum etwas. Zudem hatten sie wohl ihr Wohnzimmer im Obergeschoss. Unsere beiden Wohnungen sind Dachgeschoss-maisonett Wohnungen.

    Die Wand hat eine Stärke von 10cm. Weitere Durchbrüche außer dem Stromkasten sind meinerseits nicht vorhanden.

    Meine nächsten Fragen: Welche Platten sind verbaut? wleche Ständer sind verbaut (wobei das bei einer Wandstärke von 10cm schon eher akademisch ist)? Wann hast Du die WE gekauft? Wie ist die Wand an die umgebenden Bauteile angeschlossen? Hat bereit einmal jemand eine Messung vorgenommen? Bist Du dir sicher, dass die Wand nur eine Stärke von 10cm hat UND dort drin die ELT-UV verbaut ist? (Foddo) Welche Konstruktionen sind die umgebenden Bauteile? gibt es gleitende Anschlüsse zur Decke und den umgebenden Wänden?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von JSch Beitrag anzeigen
    Eben, Herr "Energieelektroniker" dann pack dich mal an die eigene Nase und lass uns teilhaben an deinem offenbar sehr ausgeprägten "Fachwissen"

    Ich sehe eine Problemlösung nur in Raus und Neu und Ohne Stromkasten.
    Siehst du.

    Unter den Randbedingungen das die Wand zu 50% stehnbleiben muss und nicht dicker werden darf geht es halt nicht.

    Also war meine Antwort zu 100% korrekt. Jede Maßnahme beim Austausch der halben Wand hätte nicht den erhofften Erfolg und wäre somit rausgeworfenes Geld.

    Das man mit dem Nachbarn überlegen kann die gesamte Trennwand abzureissen und zu erneuen war aber nicht die Frage des TE.
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Taipan Beitrag anzeigen
    Da ersteinmal meine Fragen beantwortet werden mussten, konnte ich euch nicht an meinem Fachwqeissen teilhaben lassen. Nun aber schon. Ihr platzt hier mit irgendwas in den Raum ohne die Randparameter zu kennen.
    Aber selbst wenn du das alles weist, was kannst du unter den Vorgegebenen Parametern denn erreichen? Ständerwerk entkoppeln geht nicht wegen Nachbar, einreißen geht nicht wegen Nachbar. Neue Wand davor geht nicht wegen Breite.

    Mit anderen Baustoffen lassen sich vielleicht ein paar dB rausholen. Aber mit Sicherheit nicht genug um die Probleme des TE zu beseitigen.
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