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  1. #1
    Avatar von marcvv
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    Absturz so korrekt ?

    bei mir wurde vergangene Woche ein innenliegender Absturz erstellt, die Arbeiten sind zwar noch nicht abgeschlossen, aber das sieht für mich schon jetzt falsch aus
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  2. Absturz so korrekt ?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    lol! Der Abzweig lag anscheinend irgendwo rum?? Auch wenn es eigentlich "scheiss"egal ist, würde ich es umbauen lassen. 2x45° Bogen rein und runterfahren. Mit Rohrschellen am Schachtring befestigen.
    Oder mit einem Trichter und dann senkrecht runter. Auch da gibt es bereits von isdochegal Lösungen.
    Naja, zumindest wurde KG 2000 verbaut!
    Geändert von Achim Kaiser (21.06.2015 um 08:03 Uhr) Grund: NUB´s lesen, verstehen und Fabrikatsangaben verkneifen sonst ist der Betrag reif für die Tonne ...
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  4. #3

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    Hallo,

    innenliegender Absturz ist bei unseren Kommunen nicht mehr erlaubt. Selbst wenn, diese Ausführung ist nicht richtig. Abzweig falsch herum, kein Awadock o.ä., Auslauf aufs Bankett, das wird nicht funktionieren.
    Jochen
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  5. #4

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    Mag jemand mal einem ahnungslosen Schreiner erklären, was das für ne Konstruktion ist, und was sie bezweckt?
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  6. #5

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    Es handelt sich hierbei um einen vorhandenen Schacht indem Zulauf und Ablauf ca. 1-1,5m unterhalb des neuen zusätzlichen Zulaufs liegt.
    Nun kann der neu angeschlossene Zulauf nicht einfach runterplätschern, sodass man einen innenliegenden Absturz reinbaut. Nur hat der Baumensch hier toll improvisiert. -> Baumurks.
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  7. #6

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    Eine innenliegende Verfallung ist ist im Kanalbau nicht vorgesehen. Deshalb ist diese auch immer Improvisiert. Es gibt dafür keine wie auch immer genannte, nach Din Norm oder auch jeglicher Norm, techisch korrekte Lösung. Im vorliegenden Fall wurde die Verfallung wahrscheinlich angeordnet, da z.B. der Grundwasserspiegel sehr hoch ist und nach Abwägung der Kosten, Genehmigt. Wenn man hier den Abzweig korrekt eingebaut hätte, würde das Fallrohr einen sehr großen Abstand zur Schachtwand haben. Richtig herum hätte man Die Hälfte des Abzweiges in die Schachtwand einmauern müssen. Ich nehme mal an das der Abzweig gekürzt wurde, um den nun erschwerten Einstieg etwas zu entschärfen. Desweiteren wird ein Awadock nur für Hausanschlüsse an eine vorhandenen Hauptkanal verwendet. Im vorliegenden Fall wurde sicherlich eine Mauereinführung, eingemauert. Was völlig Regelkonform ist. Hierbei handelt es sich also mitnichten um Baumurks. Desweiteren ist zu erwähnen, das das Abwasser nur teilweise über die Berme läuft und das macht gar nichts, den dafür ist sie da. Und KG 2000 hätte hier gar nicht eingebaut werden müssen, da hier keine besondere Belastung des Rohres zu erwarten ist. Soviel zu Tips von Leuten die leider keine Ahnung haben und andere dadurch verunsichern. Ein Anruf bei der Ausführenden Firma hätte da sicherlich sofort zur Beruhigung beigetragen.
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  8. #7
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    räusper, tese???
    Rest nächste Woche
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  9. #8
    wasweissich
    Gast
    manfred , ob das damit zusammenhängt , dass Lehrte und Holle so dicht beisammen liegen ?
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  10. #9

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    Okay das "räusper" ist gerechtfertigt. Habe gerade die ATV über innenliegende Abstürze gelesen. Ich kann nur schreiben das im Bereich Wasserverband Peine und Stadtentwässerung Peine Grundsätzlich Innenliegende Abstürze, die absolute Ausnahme sind. Deshalb wird sich dort auch niemand, die doch auch zu meinem Erstaunen vielfälltigen Bauteile, die es für innenliegende Abstürze gibt, angesehen haben. Und wenn der Aufwand des innenliegenden Absturzes ähnlich hoch ist, wie der des Außenliegenden, wird der von Außen vorgezogen. Ich kann trotz allem sagen das die verbaute improvisierte Variante funktioniert. Ein Problem wird allerdings sicherlich bestehen, wenn das Gefälle des Hausanschlußes, das hier 1% betragen sollte ( 100 er KG Rohr) zu hoch ist. Bei zu starkem Gefälle könnte ich mir vorstellen, das das Abwasser über die Öffnung des Abzweiges hinaus fließt.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von tese10 Beitrag anzeigen
    Bei zu starkem Gefälle könnte ich mir vorstellen, das das Abwasser über die Öffnung des Abzweiges hinaus fließt.
    its not a bug, its a feature
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  12. #11
    Bauexpertenforum
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    Na die ausgeführte Variante ist nur für intelligentes Abwasser geeignet, dass vor dem waagrechten Austreten am Abzweig den Rückwärtsgang einlegt um dann entgegen der Flußrichtung senkrecht zu entschwinden.
    Der Konstrukt funktioniert nur bei schwacher Belastung der Leitung .... Abwassertechnisch sehr fragwürdig.

    Viel übler seh ich das Hinenragen der Leitung direkt neben den Schachttritten. Dadurch wird die Nutzung des Schachtes stark eingeschränkt und wenn einer nicht aufpasst, dann pfeift er ab in die Tiefe.
    Ab da wirds dann gelegentlich mehr als unlustig vor allem wenn man *schnell* raus will, z.B. weil sich ne Verstopfung gelöst hat und sich der Schacht u.U. sehr flott füllt.

    Keine Kleckerflecken des Ruhmes in Sicht bei der Konstruktion ... nicht wirklich.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  13. #12
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    mal ein paar Gedanken dazu, obwohl das meiste schon gesagt ist:

    • innenliegende Unterstürze sind durchaus üblich
    • und sind gem. dem maßgebenden Regelwerk wegen der besseren Reinigungsmöglichkeit auch außenliengenden Unterstürzen vorzuziehen
    • ein paar bautechnische Vorteile haben die auch gegenüber neben dem Schacht senkrecht eingebauten Leitungen, Stichwort Setzungsverhalten im Bereich der Auffüllung
    • in der vorliegenden Form hab ich das aber so auch noch nicht gesehen
    • schön ist es nicht aber rein von der Funktion her würde ich sagen: das sollte m.E. sogar funktionieren.
    • Die Funktionselemente eines Untersturzes sind vorhanden: bei wenig Wasser plumpst es halt im Abzweig runter, bei viel Wasser oder Verstopfung im Untersturz kanns gerade aus weiter
    • wie von Achim schon angemerkt: am kritischsten ist, wie der Steigegang zugebaut wurde, das ist hier das eigentliche Problem
    • warum wurde dann nicht wenigstens ein 90°-Abzweig genommen
    • gibt es inzwischen schöne Formteile für, z.B. von Predl
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  14. #13

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    Es gibt auch Kanalnetzbetreiber, welche ab einer bestimmten Absturzhöhe einen außenliegenden Untersturz vorschreiben. Auch bei dieser Ausführung gibt es Varianten mit guten Reinigungsmöglichkeiten. Zum Beispiel die Mittelmärker. Die haben's auf Seite 20 auch recht gut skizziert.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Frage vom Laien:

    was ist eigentlich der wesentliche Vorteil eines Untersturzes im Vergleich zur Variante "freier Fall"?
    Geht es in erster Linie um im Falle von "Feststoffen" im Abwasser denen die richtige Richtung vorzugeben?

    Ist das dann bei z. B. einem Hofeinlauf, wo nur Regenwasser kommt, auch nötig und/oder sinnvoll?

    Danke!
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  17. #15

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    Antwort vom Laien.

    Das Wasser für dein Abwasser mit "Feststoffen" ist bitte immer als Transportmittel zu betrachten. In der Variante freier Fall ist dein Transportmittel oben dann mal weg, deine "Feststoffe" warten und sammeln sich dann unten, bis im wahrsten Sinne der Kanal voll ist...
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