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Fussbodenheizung - Diverse Varianten - Meinungen erbeten

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  1. #1

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    Fussbodenheizung - Diverse Varianten - Meinungen erbeten

    Hallo alle zusammen,

    ich habe einen Anbau an unser bestehendes Haus gesetzt und jetzt fehlt eigentlich nur noch die Heizung bevor ich den Boden fertig machen kann und dann das Ganze streichen kann. Da komme ich aber zu dem Punkt, der für mich aufgrund verschiedener Varianten schwierig zu bewerten ist … hier würde ich mich über Meinungen zum Thema freuen.

    Hier ein paar Randbedingungen:
    • Fläche des zu beheizenden Raumes: 28,5 qm
    • Maximaler Heizbedarf: ca. 1650 W (selbst abgeschätzt (mit einer minimalen Aussentemperatur von -20°C) aber vom Architekten als sinnvollen Wert bestätigt)
    • Heizung: Holzpellets
    • Vorlauftemperatur: Ich glaube 55°C
    • Rücklauf: keine Ahnung … ich vermute so um die 45°C (im Keller beim Kessel)
    • Es geht eine Vorlauf- und eine Rücklaufleitung in den neuen Raum hinein (vom vorherigen Wintergarten, der mit einem normalen Heizkörper beheizt worden war)


    Die Varianten die ich derzeit sehe:
    1. Normaler Heizkörper (geht wahrscheinlich nicht, da der einzige freie Platz an den Wänden genau gegenüber den Terrassentüren liegt)
    2. Unterbodenkonvektor (2x 2,5m) direkt vor die Terrassentüren, mit Warmwasser betrieben
    3. Fussbodenheizung


    Ich möchte so viel wie möglich selber machen, das Anschließen, Abdrücken und Prüfen und ggf. Einrichten einer Regelung überlasse ich einem Fachmann.

    Rein vom Material her und auch von der Optik des Raumes finde ich den Unterbodenkonvektor nicht so ansprechend … ausserdem weiss ich überhaupt nicht, was das für eine Wärme in dem Raum gibt, da ich so etwas in normalen Wohnhäusern nur sehr selten gesehen habe.
    Der normale Heizkörper wird auch nicht funktionieren, da (wie oben geschrieben) die einzig freie Stelle genau gegenüber den großen Terrassentüren liegt.
    Bleibt ja eigentlich nur eine Fussbodenheizung, welche ich aufgrund der Flexibilität bezüglich der Raumnutzung auch am Besten finde (kein Verstellen eines Heizkörpers möglich.

    Hier tendiere ich zu einer Trockenestrichvariante, da ich Diese ohne Probleme selber installieren kann. Beim Nassestrich kommen entweder knapp 1000,- € für Material und Lohn dazu (ich werde auf jeden Fall nicht 3 to Estrich anrühren und verarbeiten); ausserdem finde ich den Gedanken, da so viel Feuchtigkeit in mein in Holzständerbauweise gebauten Anbau zu bringen auch nicht so toll.

    Also … Trockenestrich. Dazu habe ich von einer Fachfirma aus der Nähe, der Fussbodenauslegungsfirma von einem Baumarkt und einem Online Anbieter für Selbermacher drei recht unterschiedliche Angebote bekommen, die sich sowohl vom Material als auch vom Aufbau her doch sehr unterscheiden:

    Angebot 1 (Fachfirma):
    • Kupferrohre (1 Heizkreis) maximal 150m
    • Rohrdurchmesser 16x2mm mit Kunststoffummantelung
    • Rohre sollen auf eine Untergrundplatte getackert werden
    • Zur Regelung nur eine Oventrop Unibox E-plus mit Thermostatventil und Rücklauftemperaturbegrenzer



    Angebot 2: Fussbodenauslegungsfirma von einem Baumarkt
    • Aluminiumverbundrohre (auf meine Anfrage hin) mit einem Durchmesser 14x2 (2 Heizkreise)
    • Rohre werden in spezielle Platten eingelegt (in Ergänzung noch Wärmeleitbleche)
    • Regelung über nen Verteiler für die Heizkreise und einer separaten Pumpe und entsprechendem Thermostaten


    Angebot 3: Online Anbieter für Selbermacher
    Eigentlich genauso wie Angebot 2 mit dem Unterschied, dass es 3 Heizkreise sein sollen

    Eigentlich gefällt mir die erste Lösung am Besten, da ich dann nur diese keine Unibox mit dem Thermostatventil in der Wand unterbringen muss (passt ideal bei dem vorhanden Hohlraum. Die anderen Lösungen benötigen beide einen Verteilerschrank in der Wand und er wäre für den aktuellen Wandaufbau zu tief … die Wand hätte also sowohl eine hässliche Klappe für den Verteilerkasten und dann würde das Ganze noch 2 cm vorstehen; zudem ist dann direkt im Wohnzimmer in der Wand diese Pumpe, die ja eigentlich immer laufen muss (klingt von meiner Vorstellung her erst einmal sehr unschön wegen der Geräusche und wegen des Energieverbrauchs.)

    Ich könnte die Verteilung auch im Keller direkt unter die Decke setzen (wurde mir gesagt, dass das auch funktionieren würde). Da müsste ich "nur" noch einen Durchbruch herstellen.

    Aufgrund dieser sehr deutlichen Unterschiede bei der Heizkreisanzahl und der deutlichen Unterschiede bei der Regelung bin ich da etwas unsicher. Davon abgesehen, kann es nach Angebot 1 doch gar nicht funktionieren, dass ich die Rohre auf den Untergrund tacker und darauf dann die Trockenestrichelemente lege???? Klingt nicht sehr sinnig.

    Wie ist denn Eure Meinung dazu.
    War etwas lang, aber ich hoffe es liest sich jemand durch.

    Viele Grüße
    Sebastian
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  2. Fussbodenheizung - Diverse Varianten - Meinungen erbeten

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  3. #2

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    Hallo,

    Falls in den Räumen bisher schon Estrich liegt, kannst Du auch von einer Firma die Fugen Fräsen lassen und anschließend die Heizrohre darin verlegen. Ist schnell und es braucht keine zusätzliche aufbauhöhe!! Hab neulich mit einer Firma zusammen gearbeitet, die das Fräsen übernehmen
    Um alles weiter kann man sich selbst kümmern, bzw. es dem Sanitärbetrieb seines Vertrauens überlassen. Bestandsestrich ist halt die Grundvoraussetzung.
    Grüße
    Polier
    Geändert von R.B. (28.05.2015 um 16:30 Uhr) Grund: link entfernt
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