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  1. #1

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    Kabel selbst im Estrich verlegen, ET-Firma, Privatsanierung

    Guten Abend.

    Kurz zur Einführung in meine Gedanken.

    Unser kürzlich gekauftes EFH (BJ 1910) wird derzeit von Uns und unseren Firmen Kernsaniert.
    Aktuell steht sozusagen ein Rohbau mit neuem Dach, Fenster sind Aktuell in Arbeit.

    Jetzt mine Frage:

    Das Angebot unserer ET-Firma über die Komplett-Installation in den beiden Wohngeschossen+Heizungskeller steht, wir werden mit dieser Firma auch zusammenarbeiten.

    Der Preis ist in Ordnung und auch gerechtfertigt (15.500€)

    Da man als Privater immer darauf bedacht ist sein Geld zusammen zu halten, möchte ich einige Arbeiten selber übernehmen.

    Meine Idee:

    ET-Firma setzt alle Dosenbohrungen (machen sie gerne selber, find ich auch i.O.)

    Anschließend möchte ich im EG die Kabelschlitze hinzufügen und die Kabel in Leerrohren im Beton-Estrich am Boden verlegen.

    Wir haben zZ die rohen Kellerdecken (Beton&Ziegel-Hohldielen), welche dann im Anschluss zwischen 8 - 12cm ausgeglichen werden müssen, bevor die Fußbodenheizung darauf kommt.

    Im OG möchte ich auch die Schlitze machen und teils unter den OSB Platten in Leerrohren verlegen.


    Kurz um:

    Kann ich diese Vorstellung meiner ET-Firma so anbieten?

    Sie setzen alle Dosen
    Ich füge alle Schlitze hinzu und Lege alle Kabel bis an die Anschlussstellen (ET-Plan wurde von mir erstellt, alle Bezeichnungen stammen aus meiner Planung)
    Ist es i.O. Kabel im Estrich zu legen ?
    Anschließend können sie anklemmen und alle Ihre Arbeiten fortführen.


    Vielen Dank im vorraus, Christoph.
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  2. Kabel selbst im Estrich verlegen, ET-Firma, Privatsanierung

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Die Verlegung von E-Leitungen erfolgt normalerweise nicht im Estrich sondern unter dem Estrich, also auf dem Rohbetonboden. Dabei muss man sich bei der Verlegung an Vorgaben halten (Abstände zur Wand usw.), aber das kann Dir der Eli erklären.
    Ob die Firma Deinen Vorschlag unterstützt, das kann ich nicht sagen. Möglich wäre es.
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  4. #3

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    wenn der bauherr den auftragnehmer aus der gewährleistung entlässt - vielleicht!
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  5. #4
    Themenstarter

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    Also dürfte ich sie nicht auf der Rohen Kellerdecke in den Beton eingießen ?

    Möchte meinen Elektriker halt nicht mit unnötigen Ideen meinerseits belegen, deswegen möchte ich mich vorher schlau machen.

    Der Gedanke stammt daher, dass die Arbeiten zum Auslegen der Isolation (Tackerbahn) für die FBH dann ja wesentlich einfacher von der Hand gehen, da man diese dann auf den planen "Betonestrich" auslegen könnte.

    Bauherr bin ich selber, und ganz klar werden diese Vorgänge schriftlich im Auftrag festgehalten und klären damit sämtliche Ansprüche beiderseits.

    Vielen Dank, Christoph.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Entschuldigt den Doppelten Eintrag:

    Die Installationszonen sind mir bekannt, daran halten wir uns ausnahmslos.

    Die Kabel würden ja auch AUF der Kellerdecke liegen, in Leerrohren, und sozusagen "übergossen".

    Viele Grüße.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von CSteger Beitrag anzeigen
    Also dürfte ich sie nicht auf der Rohen Kellerdecke in den Beton eingießen ?
    Dein geplanter FuBo-Aufbau wäre mal interessant...
    Üblicherweise liegen die Rohre, Kabel und Leitungen auf der "rohen" Decke (welche zumeist noch mit einer darueberliegenden Sperrschicht versehen ist), in einer Ausgleichs-(Dämm-)schicht. Darueber liegt die Wärmedämmung, Fussbodenheizung und dann der Estrich...
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  8. #7
    Themenstarter

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    Du hast es eigentlich schon genau getroffen.

    Von unten nach oben:

    1: Rohe Kellerdecke (Ziegel-Hohldielen)

    2: Ausgleichsschicht (Beton 8 bis 12cm)

    3: Tackerbahn (ähnlich: Logafix Pur-Therm Dämmplatten Typ EPS-DE)3,5cm Standart

    4: Heizrohr mit Estrich(gesamt 6cm)

    Und zwischen 1. und 2. Schicht würd ich gerne Kabel legen, falls in Ordnung.

    Auch eine Sperrschicht habe ich in Betracht gezogen, meine Maurer sind ende der Woche wieder im Haus, mit denen kläre ich dann weiteres diesbezüglich.

    Vielen Dank und Grüße, Christoph.
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  9. #8

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    Die Tackerplatten als Dämmlage dürften wohl nicht ausreichen. U-Wert beachten.
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  10. #9
    Themenstarter

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    Beheizter Keller drunter. Da passt das schon. Wird eh nix mit KFW 70 ;-)

    Dennoch danke für den Hinweiß, da der Klemptner eh die Tage kommt, werden wir da nochmal drüber sprechen.

    Viele Grüße.
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  11. #10
    SteveMartok
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    Ich glaube nicht, dass da groß Einsparpotential vorhanden ist! Vor allem, woher weißt Du, wo welche Leitungen zu legen sind, Anzahl, Querschnitte, Längen etc.? Das muss der Eli ja wenigstens erklären oder gibt es einen Detailplan, den auch Du als Laie ohne jegliche Rücksprache mit dem Eli ausführen kannst?
    Wenn der nämlich erst mal lang und breit alles erklären muss, dann kann er das auch in der Zeit selber machen, man glaubt gar nicht, wie schnell die ET meist sind!
    Dazu kommen evtl. Fehler, die Du einbaust, die der Eli dann umständlich wieder ausbügeln muss...
    Also ich halte es für nicht lohnenswert, weder für den Bauherrn noch für den Handwerker, der dann darauf aufbauen muss...wenn er sich überhaupt darauf einlässt. Wer garantiert im denn, dass alle vom Buherrn verlegten Leitungen knick- und beschädigungsfrei sind?

    Für den Bauherren zu schaffen sein kann dagegen die Verlegung von Netzwerk und TV in dafür vom Eli bereits verlegte Installationsrohre. Da kann man evtl. ein paar Cent einsparen, wenn man denn unbedingt will.

    Was ich in dem Zusammenhang übrigens mal wieder nicht verstehe:
    Möchte meinen Elektriker halt nicht mit unnötigen Ideen meinerseits belegen, deswegen möchte ich mich vorher schlau machen.
    Das höre ich öfter von Leuten, die bauen oder Firmen mit irgend etwas beauftragen...da wird sich geziert, mal einfache Fragen zu stellen, einfach mal Tacheles zu reden oder Unklarheiten anzusprechen bei den Handwerkern, die man ja auch bezahlt.
    Nein, lieber wird im Internet nach halbgaren Antworten gesucht!
    Werde ich nie verstehen!
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  12. #11

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    Zitat Zitat von CSteger Beitrag anzeigen
    Beheizter Keller drunter. Da passt das schon. Wird eh nix mit KFW 70 ;-)
    Wenn Du das sagst.
    Das bedeutet also, dass sich im Keller Wohnräume befinden bzw. Räume die dauerhaft mit 20°C beheizt werden. Aber selbst dann würde ich nicht wollen, dass meine FBH zur Deckenheizung für die Kellerräume mutiert.
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  13. #12
    Themenstarter

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    Da hast du wohl recht. Mir kam vorhin auch der Gedanke ihn einfach zu fragen, ohne großes Tam Tam. Es ist wahrscheinlich der Scham davor, unwissend zu sein, wenn man schon Ideen bringt.

    Zu der Verlegung und Kennzeichnung selber mach ich mir keine Sorgen, wie gesagt, der ET-Plan stammt aus meiner eigenen Feder samt Schalter, Kabel, Stromkreisläufen, Sicherungen, Kabelstärken etc.

    Dafür wurde mir auch großes Lob ausgesprochen, er habe selten einen so komplexen durchdachten Plan bekommen.

    Da war auch alles schon durchgeplant, von den Kabellängen, Verlegewegen etc.

    Der Gedanke mit dem Fußboden kam mir allerdings erst nach dem Angebot.

    Vielen Dank jedoch jetzt schon für eure Anregungen. Ich werde meine Gedanken dahingehenden neu sortieren, mit meiner ET-Firma sprechen, und dann entscheiden Ob und welche Aufgaben Sinnig sind.

    Für meinen ersten Beitrag hier, fühle ich mich gut aufgehoben in diesem Forum. Ehrliche und Wissende Antworten bekommt man nicht überall.
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  14. #13
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Wenn Du das sagst.
    Das bedeutet also, dass sich im Keller Wohnräume befinden bzw. Räume die dauerhaft mit 20°C beheizt werden. Aber selbst dann würde ich nicht wollen, dass meine FBH zur Deckenheizung für die Kellerräume mutiert.
    Es sind Musikzimmer usw. die nicht täglich genutzt werden.
    Wie gesagt, habe es mir notiert, für den kommenden Sanitär-Termin. Danke dir :-)
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    2: Ausgleichsschicht (Beton 8 bis 12cm)
    hallo
    das ist ein zusatzgewicht von ca. 200 bis 300 kg/m². ob das deine deckenstatik hergibt halt ich für fraglich.

    gruss aus de pfalz
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  17. #15
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    Max. Spannweite der Deckenauflieger ist bei 3,5m.

    8-12cm ist sind auch nur Punktuelle Höchstwerte. Ist halt ein altes Haus.

    Bisher waren teils 18/19cm drauf, die wir jedoch rausgepickert haben, um EG und OG passend auszunivellieren, um unsere Alte Treppe zu erhalten.

    Ok, aber da bestehen keine Bedenken seitens Statiker (Externe Firma) und Bauingeneurin (Schwiegermutter ;-) ... Und die ist wirklich kritisch ...)

    Viele Grüße.
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