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  1. #1

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    Stromverbrauch im Haushalt

    So, damit wir dieses Thema

    http://www.bauexpertenforum.de/showt...rmwassersystem

    nicht komplett auf die falsche Spur bringen, hier ein neues Thema.

    Es geht um meine Aussage in folgendem Beitrag:

    http://www.bauexpertenforum.de/showt...=1#post1010941

    Parallel zum Heizungsoptimieren habe ich mich auch mal um die Stromkosten gekümmert, aber irgendwie komme ich hier nicht voran. Also entweder leben wir völlig abseits der "Norm", oder die überall veröffentlichten Zahlen für einen typischen Haushalt liegen völlig daneben. Da kursieren Angaben zwischen 3.000kWh p.a. für eine 4 köpfige Familie bis hin zu 4.500kWh p.a. manchmal wird auch sinnvollerweise unterschieden zwischen einem MFH und EFH, oftmals werden aber einfach Zahlen in den Raum geworfen die zumindest ich nicht nachvollziehen kann.

    Wenn ich den Stromverbrauch für meine "Heizungstests" abziehe, dann bleiben aktuell wohl noch um die 5.500kWh p.a. übrig. Selbst wenn ich unterstelle, dass aufgrund der Hausgröße der Stromverbrauch etwas höher ist als "normal" (was ist schon normal....s.o.), dann bleibt trotzdem noch ein Verbrauch der anscheinend deutlich über dem Durchschnitt liegt. Die Beleuchtung wurde fast komplett auf LED umgestellt, bis auf ein paar Räume die eh nur sporadisch und kurzzeitig genutzt werden, Waschmaschine verbraucht so typ. 220kWh p.a. und der Trockner um die 280kWh. Der Heizkessel inkl. Pumpen gönnt sich aktuell etwa 400kWh p.a. alle standby-Verbraucher kommen zusammen auf max. 100kWh p.a. Gefrier- und Kühlschrank bewegen sich da eher schon in einer Größenordnung die man als gering einstufen könnte (genaue Zahlen müsste ich jetzt zuhause nachschauen).

    Angesichts der Zahlen erscheinen mir Diskussionen über den standby Verbrauch eines TV, ob 0,1W oder 1W, fast schon.......

    So, und jetzt die Frage. Habt Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Wer schafft es in einem EFH mit 4 Personen tatsächlich in einen Bereich von 3.000kWh oder 3.500kWh p.a. zu kommen (ohne dass er sich nur von Tütensuppe ernähren muss)?

    Gruß
    Ralf
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  2. Stromverbrauch im Haushalt

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  3. #2

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    Ein Kollege mit Frau und Hund kommt im Reihenhaus mit eigener Heizungsanlage angeblich auf 1250 kWh / a. Der Backofen wird allerdings mit Gas betrieben.

    Für eine Heizung finde ich 400 kWh / a relativ viel. Meine Gas-Therme begnügt sich mit knapp 160 kWh / a.

    Mein Gefrierschrank liegt bei 220 kWh / a.
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  4. #3

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    Zitat Zitat von R.B.
    Wer schafft es in einem EFH mit 4 Personen tatsächlich in einen Bereich von 3.000kWh oder 3.500kWh p.a. zu kommen (ohne dass er sich nur von Tütensuppe ernähren muss)?
    Ein Traum... Wir 2 Personen EFH schaffen nicht mal unter 3500 im Quartal , allerdings haben wir noch eine Elektr. Hzg 500 Watt vor sich herdümpeln, und ein Getränkekühlschrank(ano 198?) , dazu noch DLE , Abwasserhebepumpe... kaum LED Lämpchen... Aber wir haben auch noch nichts probiert um zu Sparen, außer Licht immer schön ausmachen, TV aus ...
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  5. #4

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    Also wir sind bei knapp 8000 kWh / a.

    Fünf Köpfe, großes Haus.

    Beleuchtung praktisch komplett LED, aber das ist wohl nicht der Punkt *LOL*

    80 Liter Warmwasserspeicher. Frau badet gerne :-)

    Gruß,
    Martin
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  6. #5

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    Zitat Zitat von eltorito Beitrag anzeigen
    Ein Traum... Wir 2 Personen EFH schaffen nicht mal unter 3500 im Quartal
    Im Quartal? Also 14000 kWh im Jahr???
    , allerdings haben wir noch eine Elektr. Hzg 500 Watt vor sich herdümpeln
    Warum? In welchem Raum?
    und ein Getränkekühlschrank(ano 198?)
    Braucht Ihr den wirklich? Falls ja: Eine Neuanschafftung könnte sich eventuell sehr schnell bezahlt machen.
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  7. #6

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    Wir, 2 Erw. und 2 Kids (8+10 J.) im RMH verbrauchten 2014 3483 kWh. Dauerbrenner im Treppenhaus laufen mit Energiesparbirnen. Ansonsten ist das komplette Haus mit Halogenspots (Energy saver) bestückt. Alle Haushaltgeräte haben A++ oder mehr. Bis auf den Backofen. Der ist 14 Jahre alt und mir heilig ;-) Es wird jeden Tag gekocht, also keine kalte Küche. Trockner läuft auch 1x die Woche. Heizung läuft mit Gasbrennwerttherme und über Frühjahr/Sommer wird das Brauchwasser über Solar erwärmt.

    In unserem gemieteten EFH, BJ 1970 waren es damals 1000 kWh mehr im Jahr.
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  8. #7
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    Zitat Zitat von mastehr Beitrag anzeigen
    Für eine Heizung finde ich 400 kWh / a relativ viel. Meine Gas-Therme begnügt sich mit knapp 160 kWh / a.
    Das liegt daran, dass ich die Kiste momentan mit sehr langen Laufzeiten in Betrieb habe. Selbst während der Übergangszeit schaffe ich locker 8h pro Tag (mit einem Öl-Brennwerter), wenn es richtig kalt wird, dann geht´s schnell mal in Richtung 16h und mehr.
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  9. #8

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    Wer Abwasser / Entwässerungsleitungen oder Stromverbrauch das gleiche gilt für Heizkosten, pro Kopf berechnet, hat etwas verpasst.
    Grundsätzlich dienen zur Berechnung entsprechende Anschlusswerte und Flächen.
    In Bezug auf die Entwässerung kann man sagen, daß die Entwässerungsleitung eines Hauses mit nur einer Toilette, nicht schon deshalb überlastet ist,
    weil sich gerade möglicherweise auch auf Dauer 50zig Personen im Haus aufhalten.
    Das gleiche gilt bei den Heizkosten, unabhängig von der Nutzung und Anzahl der im Haus befindlichen Personen, entstehen entsprechende Kosten
    aufgrund der zu beheitzenden Flächen. Das gleiche gilt für den Stromverbrauch. Sofern die Bewohner unabhängig von Anzahl. Bei Kerzenlicht und
    Brot Ihr dasein, im Gebäude fristen, wird in der regel kein Stron verbraucht.
    Jetzt muß nur noch zwischen Fixkosten und variablen Kosten unterschieden werden. 100 Watt Birne mal 24 Stunden durch 100 Bewohner.
    und schon wird die Stromrechnung / Person günstiger.

    Grüße aus Bürstadt
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  10. #9

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    Da meine Gas-Therme mit 3,5 kW Minimalleistung eigentlich viel zu groß ist, betreibe ich sie zwangsweise digital. Da kommen dann etwas über 2000 Betriebsstunden im Jahr raus. Der Verbrauch im Heizbetrieb liegt bei knapp 60 Watt, im Standby ca. 3,5 Watt. Dein Öler verbrauch wahrscheinlich schon ohne Umwälzpumpe mehr.
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  11. #10

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    @mastehr.
    Wir haben zentralgasheizung abgeschaltet seit über ein Jahr, da ging einiges an e Heizung durch, wir haben aber auch noch andere "versteckte" verbraucher, so z.b. Eine 500 Watt strahler mit bewegungsmelder vorm Haus zur Strasse, fällt mir grad so ein...

    Man muss halt am Ball bleiben, ersatzkuhlschrank versuchen wir schon seit nen Jahr "mal eben" zu holen ... Hehe...
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Wieland Beitrag anzeigen
    entstehen entsprechende Kostenaufgrund der zu beheitzenden Flächen. Das gleiche gilt für den Stromverbrauch.
    Nein. Der Stromverbrauch hat nichts mit der Wohnfläche zu tun. Für die Heizkosten gilt das noch weniger. Hier dürfte die Wahl des Wärmeerzeugers einen viel größeren Einfluss haben, ebenso die Größe und Qualität der Hülle.
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Linda2010 Beitrag anzeigen
    2 Erw. und 2 Kids (8+10 J.) im RMH verbrauchten 2014 3483 kWh.
    In der Liga spielen wir auch, aber nur knapp:

    RMH, rd. 200 m2 Nutzfläche (davon 50 m2 selbst genutztes Gewerbe) 2 Erw., 1 Kind, 3.600 - 3.800 kWh Haushaltsstrom / Jahr mit viel Backen, Sauna, Betriebsstrom Heizung, aber ohne Kochen, da Gas. Heizung (Sole/Wasser WP) geht extra, Beleuchtung durchweg glühwendelfrei
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  14. #13
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von mastehr Beitrag anzeigen
    Da meine Gas-Therme mit 3,5 kW Minimalleistung eigentlich viel zu groß ist, betreibe ich sie zwangsweise digital. Da kommen dann etwas über 2000 Betriebsstunden im Jahr raus. Der Verbrauch im Heizbetrieb liegt bei knapp 60 Watt, im Standby ca. 3,5 Watt. Dein Öler verbrauch wahrscheinlich schon ohne Umwälzpumpe mehr.
    Theoretisch ja, praktisch liegt er ganz ordentlich. Der Brenner gibt sich mit max. 100W zufrieden, meist liegt er so bei 50W, ich brauche aber eine etwas kräftigere Kesselpumpe weil ich damit gleichzeitig auch noch das Heizwasser durch den Heizkreis schiebe (ist eine etwas verrückte Regelung die da gerade läuft). Zudem bewege ich aufgrund der Hausgröße natürlich auch eine Menge Wasser. Die Ladepumpe für´s WW fällt da kaum noch auf, und die Zirk.pumpe wird bedarfsgesteuert und läuft sowieso nur eine kurze Zeit pro Tag. Ich hatte beim Optimieren auch schon den Fall, bei dem der höhere Stromverbrauch teurer war als die paar Liter Heizöl die ich gespart habe. Aber das kann beim Optimieren immer mal passieren. Man trifft ja nicht sofort die optimalen Einstellungen (genau betrachtet trifft man sie nie).
    Dann braucht die Regelung noch ordentlich Strom und das Abzuggebläse auf dem Schornsteinkopf (LAS).
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  16. #14

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    Zitat Zitat von mastehr Beitrag anzeigen
    Nein. Der Stromverbrauch hat nichts mit der Wohnfläche zu tun. Für die Heizkosten gilt das noch weniger. Hier dürfte die Wahl des Wärmeerzeugers einen viel größeren Einfluss haben, ebenso die Größe und Qualität der Hülle.
    Der Stromverbrauch hat lediglich mit Verbrauch etwas zu tun. Und der Einfluss der Gebäudeaussenhülle auf den Verbrauch, in Bezug auf Heizkosten,
    ist mir nicht neu.

    Danke
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Wieland Beitrag anzeigen
    Der Stromverbrauch hat lediglich mit Verbrauch etwas zu tun.
    Ach? Ich würde sogar behaupten, dass der Stromverbrauch sogar direkt proportional zum Vebrauch des Stroms ist.
    Und der Einfluss der Gebäudeaussenhülle auf den Verbrauch, in Bezug auf Heizkosten, ist mir nicht neu.
    Warum behauptest Du dann in #8, dass die Heizkosten von den zu beheizenden Flächen abhängen?
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