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Trockenausbau Kellerraum Form der Dämmung

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  1. #1

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    Trockenausbau Kellerraum Form der Dämmung

    Erst mal ein Hallo in die Runde

    Ich habe folgende Situation.
    Kellerraum in einem Neubau (2013) soll entgegen der ersten Planung nun als reiner Schlafraum dienen.
    Der Keller ist ein Betonfertigkeller mit Perimeterdämmung (XPS 8cm) und Putz und zu 50% im Erdreich (Hanglage).
    Der Raum um den es geht hat:
    1x Außenwand: 50% in der Erde, diagonaler Verlauf
    1x Außenwand: 0% in der Erde
    1x Innenwand gegen beheizt (Treppenhaus offen mit EG verbunden, Dämmung mit 5cm Mineralwolle)
    1x Innenwand gegen unbeheizt

    Boden: Trennestrich, gedämmt

    Der Raum soll nun mit Gipsplatten verkleidet werden und es stellt sich die Frage der Innendämmung.
    Der Raum hatte auch jetzt im Winter ohne jegliches Heizen immer ca. 15-16°C.
    Für Schlafkomfort muss man also nicht unendlich viel zusätzlich heizen.

    Mein erster Plan war es, den Raum nun mit 5cm Ständern aus zu statten, in diese eine Mineralwolledämmung ein zu bringen, dann OSB Platten, Dampfsperre und dann Gipsplatten.
    Da ich mich nun aber intensiver mit der Problematik der Innendämmung beschäftigt habe, stellt sich für mich die Frage, ob es überhaupt noch so virl bringt zusätzlich zur Außendämmung eine Innendämmung ein zu bringen und ob ich mir mit der Feuchtigkeitsproblematik nicht sogar zusätzlichen Ärger einhandele, der in keinem Verhältnis zum Nutzen steht.
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  2. Trockenausbau Kellerraum Form der Dämmung

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  3. #2
    Avatar von saarplaner
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    Bevor du dir um irgendwelche Dämmungen und Wandaufbauten Gedanken machst:

    Ist der Raum -baurechtlich- überhaupt als Schlafzimmer zu nutzen?

    Wenn das geklärt ist kann man sich um andere Dinge Gedanken machen:

    * Gab es KfW-Mittel? Wenn ja, abklären ob du einfach einen beheizten Raum im Keller hinzufügen kannst...
    * ein Schlafzimmer ist ein recht gefährlicher Raum was Luftfeuchtigkeit angeht, gerade wenn es im Keller liegt und nur "moderat" beheizt wird. evtl. über eine Be- und Entlüftung nachdenken..

    Generell sollte sich das mal jemand anschauen, der sich die Gegebenheiten vor Ort mal anschaut und auch in der Lage ist, die Situation fachlich zu bewerten.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Der Raum wurde bereits im Bauplan als Wohnraum gezeichnet und genehmigt. Von daher sollte die baurechtliche Geschichte ja klar sein.

    Wen lässt man denn da am besten kommen? Trockenbauer?
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  5. #4

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    Hallo Sven,
    prima. Gut, dass geklärt ist, dass der Kellerraum als Wohnraum genutzt werden kann.
    Zum Innenausbau kannst du beispielsweise auf eine Verbundplatte zurückgreifen. Das ist eine Kombination einer stabilen Gipsfaser-Platte mit Wärmedämmung (durch Hartschaum). Die Platten lassen sich leicht verarbeiten und schaffen ein angenehmes Klima im Raum. Auf Nummer sicher gehst du, wenn du mit einem Architekten, Energieberater oder Trockenbauer sprichst. So kann dir jemand vor Ort eine bauphysiklaische Einschätzung geben.
    Viel Erfolg bei deinem Projekt.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Hallo zusammen,

    besser spät als nie kommt die Rückmeldung.
    In der Urlaubszeit an Ortstermine zu kommen ist auch nicht so ganz trivial.

    Ich hatte jetzt einen Trockenbauer vor Ort, der sich das alles angesehen hat.

    Die Empfehlung war recht deutlich:
    Entweder Nutzung vom Verbundplatten mit direktem Aufbringen auf die Wände oder Nutzung Aufständerung mit OSB-PLatten und Gipsplatten mit dann zwar niedrigerem Dämmeffekt und natürlich mehr Aufbaudicke aber auch mehr Komfort für Elektroinstalltion etc..

    Auf Dampfsperre etc. kann verzichtet werden, da der Taupunkt in dem Raum deutlich niedriger liegt, als die von mir im Winter gemessenen Temperaturen.

    Den Heizungsbauer hatte ich auch da und die Be/Entlüftung kann sogar nachträglich noch über die bereits vorhandene Anlage für EG und OG realisiert werden.

    Aus dem Grund tendiere ich zur Aufständerlösung um dann die Luftkanäle leichter verlegen zu können.
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