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Regenwasserfallrohr, sammeln ,versickern lassen oder anbinden?

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  1. #1

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    Regenwasserfallrohr, sammeln ,versickern lassen oder anbinden?

    Hallo,

    bei unserem EFH sind die Hauptdachflächen über Fallrohre an die Kanalisation angebunden.
    Die Vordächer für Hauseingang und Kellerdach sind auch mit Regenrinnen versehen, die Fallrohre enden jedoch knapp über dem Boden.
    Unter einem dieser Fallrohre ist seit geraumer Zeit eine 210Liter Regentonne vergraben und dient zur Gartenbewässerung. Das andere Vordach "entwässert" sich auf dem Boden.
    Problem: Durch die überlaufende Tonne bzw. das zweite Fallrohr, bei dem das Regenwasser einfach auf die Erde fließt, haben sich über die Jahre stärkere Ausspühlungen ergeben. Aus diesem Grund möchte ich da gerne was abändern.

    Folgende Überlegungen habe ich dabei:
    1. Die Anbindung an die "Hauptdachentwässerung" wäre sicher die sauberste Variante, das ist mir aber aufgrund der Längen / der Strecke zu aufwendig.
    2. Anlegen eines offenen Versickerungsbereichs pro Vordach, indem ich eine kleine Grube aushebe und diese mit Kies fülle. Das aufprallende Regenwasser aus den Fallrohren sollte dadurch abgebremst werden und langsam versickern. Dadurch werden hoffentlich die Ausschwemmungen minimiert.
    3. Vergraben von je einer Regentonne per Vordach und einen kontrollieren Überlauf irgendie sinnvoll anbinden. Für die Überlaufanbindung habe ich jedoch keine Idee.

    Der Boden ist eher lehmig und schwer. Das Grundwasser ist auf unserem Grundstück ca 1,5-2,5m unter Bodenniveau.

    Habt ihr eine Idee, wie man ohne riesen Aufwand das Thema Entwässerung der Vordachflächen klären kann?

    Vielen Dank für Eure Tipps.
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  2. Regenwasserfallrohr, sammeln ,versickern lassen oder anbinden?

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  3. #2

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    Zitat Zitat von gt1976 Beitrag anzeigen
    Anlegen eines offenen Versickerungsbereichs pro Vordach, indem ich eine kleine Grube aushebe und diese mit Kies fülle. Das aufprallende Regenwasser aus den Fallrohren sollte dadurch abgebremst werden und langsam versickern.
    ...
    Der Boden ist eher lehmig und schwer. Das Grundwasser ist auf unserem Grundstück ca 1,5-2,5m unter Bodenniveau.
    dann wird das nicht funktionieren

    Zitat Zitat von gt1976 Beitrag anzeigen
    Die Anbindung an die "Hauptdachentwässerung" wäre sicher die sauberste Variante, das ist mir aber aufgrund der Längen / der Strecke zu aufwendig.
    na denn...

    vielleicht in Flaschen abfüllen und im Keller einlagern...
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  4. #3

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    haben sich über die Jahre stärkere Ausspühlungen ergeben. Aus diesem Grund möchte ich da gerne was abändern.
    hallo
    nur mit ein paar verbudelten regentonnen wird sich dadran nix ändern.

    gruss aus de pfalz
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  5. #4
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    Vielen dank ,ihr habt mir sehr geholfen.
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  6. #5
    Bauexpertenforum
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    na ja, es fehlen halt die Basisinformationen:
    • Größe der entwässerten Dachflächen?
    • Größe der Ausspülungen?
    • Unterkellerung neben den Ausspülungen?
    • Feuchtigkeitsgefahr/-problem Grundmauern?
    • Gefälleverhältnisse
    • Foto
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  7. #6
    Themenstarter

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    @Manfred, dann will ich die Angaben mal nachreichen.

    -Größe der Dachfläche ca 4-5m²
    -Größe der Ausspülungen: Fläche von ca 2x4m mit einer Absackung/ Ausspülung um ca 8cm gegenüber dem restlichen Bodenniveau über einen Zeitraum von ca. 15Jahren
    - Das Haus ist mit einer geschlossenen weißen Wanne unterkellert. Die Wand ist knapp 2m vom Auslass des Fallrohres entfernt
    -Gefälleverhätnisse: ebener Boden ohne nennenswertes Gefälle
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  9. #7
    Bauexpertenforum
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    na ja, dann würd ich da ein paar Steine hinlegen oder im Sinne deiner Variante 2 ein kleines Loch mit ein paar Steinen auffüllen. Ob es dann versickert oder einfach über den Rand wegläuft ist bei der kleinen Fläche doch egal.

    Ich kann mir nur noch nicht vorstellen, wie es bei dieser geringen Wassermenge zu einem Abtrag auf einer Fläche von immerhin 2 x 4 Metern gekommmen sein soll. Ich hätte mal eher auf 0,5 x 0,5 m getippt.
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  10. #8
    Themenstarter

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    @Manfred, danke für deinen konstruktiven Kommentar. Ja so richtig kann ich mir das auch nicht vorstellen. Vielleicht hat sich der Boden auch einfach nur durch Zufall in diesem Bereich so gesetzt. Ich werd nun ein Loch mit 50-60cm Kantenlänge und ca 40cm tief ausschachten, mit Fließ auslegen und dann Kies einfüllen. Mal schauen wie es sich dann entwickelt, ist ja jederzeit wieder änderbar.
    Die Dachfläche am Kellereingang ist allerdings mit 8m² doch ein wenig größer, ob man das da auch so machen kann? Dort habe ich das Problem der eingebuddelten und überlaufenden Tonne.
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