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  1. #1

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    P... Fertigteilhaus 1963-1964

    Hallo Leute!

    Ich habe vor ein P...-Fertighaus von 1963 zu erwerben. Das Haus steht in Österreich und wollte fargen, was zu beachten ist.

    Welche Dämmungen bzw. Materialien wurden verwendet?

    Hat jemand zufällig ein Gutachten oder sonstige Informationen (Broschüren), die mir weiterhelfen können?

    Jemand selbst Erfahrungen mit so einem Fertig-Teil-Haus?

    Ich bedanke mich schon jetzt für eure Hilfe.

    Mit freundlichen Grüßen
    Peter
    Geändert von R.B. (29.05.2015 um 08:45 Uhr) Grund: Namen entschärft
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  2. P... Fertigteilhaus 1963-1964

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Themenstarter

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    Niemand der mir helfen kann?

    Lg Peter
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  4. #3

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    Hallo,

    der Grund warum dir hier keiner Antwortet, weil das Thema schon so oft kam.

    Material und Dämmung?
    Spanplatte, Glaswolle, Asbestplatten usw.

    Das größte Problem bei einem Fertighaus aus 60er, 70er und 80er ist die Schadstoffbelastung. Einfach mal suchen.
    Trotzdem leben jahrzehnte Menschen drin. Oft hat man auch diesen Muffiger Geruch.
    Also ich mir hier in Niedersachen ein paar Fertighäuser angeguckt habe, haben die Markler immer vorher schön gelüftet.

    Bei uns werden diese Fertighäuser oft abgerissen, statt zu sanieren, weil der Aufwand einfach zu groß ist.

    Ich kenne das Haus von euch nicht und man es auch nciht beurteilen. Nur ich persönlich würde so ein Fertighaus nur kaufen, wenn der Gesamtpreis nicht den Grundstückwert übersteigt. Obwohl Abriss und entsorgung verdammt teuer ist.
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  5. #4

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    Auch mal daran denken, dass das Haus jetzt 52 Jahre alt ist, und je nach Ausführung und Pflege, schon ziemlich am Ende seiner wirtschaftlichen Lebensdauer angelangt sein dürfte. Ob eine komplette Sanierung erstrebenswert ist, darüber könnte man nun streiten. Der Aufwand kann sehr schnell die Kosten für einen Neubau übersteigen, und man hat trotzdem "nur" ein Haus Baujahr 1963.

    Vor einem Kauf sollte unbedingt eine Begehung durch einen Sachverständigen erfolgen. Dieser sollte mit einer (Verkehrs)wertermittlung beauftragt sein und auch über entsprechende Erfahrung verfügen. Eine tiefergehende Analyse von Schäden/Mängeln ist in einer Verkehrswertermittlung normalerweise nicht enthalten, und sollte bei Bedarf zusätzlich vereinbart werden.

    Hat man erst einmal alle Fakten beisammen, dann kann man eine Sanierung planen lassen. Hier kann dann auch ein erster Kostenrahmen ermittelt werden, wobei man sich darüber im Klaren sein sollte, dass gerade solche Sanierungen kostenmäßig nur schwer zu erfassen sind. Man kann das Haus ja nicht in seine Einzelteile zerlegen um jede Schwachstelle schon im Vorfeld entdecken zu können. Es bleibt also immer ein Restrisiko, das sich bei einer Sanierung schnell in vielen Euro bemerkbar macht.

    Schadstoffe etc. sind hier ein Thema, aber das müsste einem erfahrenen SV bekannt sein. Auch der Zustand der Haustechnik, Wasserleitungen, Abwasser, E-Installation ist nach 52 Jahren ein Thema. Selbst wenn die Technik augenscheinlich noch in Ordnung sein sollte, ist es gut möglich, dass sie heutigen Ansprüchen nicht mehr entspricht. Umfangreiche Änderungen gehen dann schnell in´s Geld.
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