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  1. #1

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    2,5mm² bis Verteilerdose und dann 1,5mm²

    Guten Abend zusammen,

    ich mache mir gerade einen Kopf wegen der Elektroinstallation in unserem Altbau der saniert wird.
    Die komplette alte Elektrik fliegt raus und alles kommt neu rein.

    Macht es abgesehen von den Mehrkosten für 2,5mm² Sinn dass ich bis zu den Verteilerdosen im Zimmer mit 2,5mm² gehe und erst dann runter auf 1,5mm² um nicht so die Probleme mit dem anschließen der ganzen Steckdosen zu haben?

    Ist es quasi besser da bis zur Verteilerdose alles stärker belastbar ist oder vll. einfach total unsinnig?

    Bin leider noch eher Anfänger was das ganze Thema betrifft, daher werdet ihr künftig sicherlich noch mehr von mir lesen, wenn die SuFu mir nichts richtiges auswirft.

    Bis auf die Halle sollte keine Leitung länger als 18m sein, zumindest zu den Verteilerdosen.
    Wenn ich dann noch die Leitungslänge in der Wand bis zu den Steckdosen einrechne komme ich natürlich locker über 18m.

    Ich habe mir sagen lassen, dass man Verteilerdosen heut zu Tage nicht mehr unbedingt verbaut, sonder eher Abzweigschalterdose mit seitlichem Klemmraum unten den Lichtschalter setzt und von da aus alles verkabelt, also im Raum ringsrum für die ganzen Steckdosen?

    Was meint ihr, ich hoffe ich kann auf eure Hilfe zählen.

    Vielen Dank schon mal und allen noch einen schönen Abend!

    MfG. PaSee
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  2. 2,5mm² bis Verteilerdose und dann 1,5mm²

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Genauso ist es. Verteilerdosen gibt es heute nicht mehr.
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  4. #3

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    Unfug!
    Sie werden nur oftmals nicht verwendet, aus Kostengründen wie aus optischen Gründen.
    Technisch spricht aber einiges gegen die heute übliche Version mit den Geräteabzweigdosen.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von zille1976 Beitrag anzeigen
    Genauso ist es. Verteilerdosen gibt es heute nicht mehr.
    Sind ja dann diese, oder gibt es da noch andere, bessere?

    http://www.eibmarkt.com/de/products/...=Shoprocket_DE
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  6. #5

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    Zitat Zitat von PaSee83 Beitrag anzeigen
    Bis auf die Halle sollte keine Leitung länger als 18m sein, zumindest zu den Verteilerdosen.
    Es zählt immer die gesamte Länge, wobei die Angabe "18m" auch nur als Richtwert herhalten sollte.

    Eine E-Installation zu planen ist etwas mehr als die Frage 18m oder mehr, oder 2,5mm2 oder 1,5mm2.
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  7. #6
    feelfree
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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Technisch spricht aber einiges gegen die heute übliche Version mit den Geräteabzweigdosen.
    Nämlich?
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  8. #7

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    Zitat Zitat von feelfree Beitrag anzeigen
    Nämlich?
    Das würde mich auch interessieren.
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  9. #8
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Es zählt immer die gesamte Länge, wobei die Angabe "18m" auch nur als Richtwert herhalten sollte.

    Eine E-Installation zu planen ist etwas mehr als die Frage 18m oder mehr, oder 2,5mm2 oder 1,5mm2.
    Das ist mir schon bewusst, aber das sind für mich Faktoren die noch etwas unklar sind, eben der Kabeldurchmesser.
    Die 18m erreicht man mit den Abzweigschalterdosen dann ja so gut wie immer wenn man Räume hat die Ihre 20m² haben, da ich mit dem Kabel ja quasi um jede Wand rum gehe und dann noch meinen Weg zum Schaltschrank habe.

    Daher dachte ich eben es sei vielleicht besser zumindest bis zur Abzweigschalterdose das 2,5mm² zu verlegen.

    In unserer Haushälft ist alles mit maximal 1,5mm² und auch deutlich länger als 18m und es gab nie Probleme, nur wenn ich das in der anderen Wohnhälfte (nur diese wird saniert) schon neu mache, dann ist eben die Frage ob ich etwas mehr Geld ausgebe, sofern es mir etwas Sicherheit oder sonstiges bringt...
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  10. #9
    feelfree
    Gast
    Die Alternative zu "mehr Geld für 2,5mm²" könnte ja auch "mehr Geld für 13A oder 10A LS" heißen. 16A braucht ja, abgesehen von der Küche, kein Mensch.
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  11. #10

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    Na ja. Hinterm Mond gibts noch Abzweigdosen. Und solange Julius noch auf dem Weg zur Erde ist versuch ich mal die Vorteile aufzuzählen:

    - Weniger Klemmstellen, somit weniger Fehlerstellen
    - Geringere Kosten (keine Dosen, keine Stemmarbeiten)
    - Einfache Fehlersuche da alle Klemmstellen ohne Leiter erreichbar.
    - Weniger Leiterunfälle nach Stromschlag
    - Undokumentierte Schaltungen einfacher nachzuvollziehen
    - Kein Putz aufklopfen oder Tapete aufschneiden um Dosen zu öffnen
    - Optisch ansprechender
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  12. #11

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    Zitat Zitat von feelfree Beitrag anzeigen
    Die Alternative zu "mehr Geld für 2,5mm²" könnte ja auch "mehr Geld für 13A oder 10A LS" heißen. 16A braucht ja, abgesehen von der Küche, kein Mensch.
    Die Automaten kosten aber ein vielfaches von B16 (Massenware). Ob das mal nicht ne Milchmädchenrechnung wird
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  13. #12
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von feelfree Beitrag anzeigen
    Die Alternative zu "mehr Geld für 2,5mm²" könnte ja auch "mehr Geld für 13A oder 10A LS" heißen. 16A braucht ja, abgesehen von der Küche, kein Mensch.
    Das stimmt, daran soll es auch nicht liegen, ist ja nichts was man alle paar Jahre neu kaufen muss.

    Wie sieht das am besten aus, kann man da pauschale Aussagen treffen was man wie hoch absichert?
    Hier kenne ich mich bisher zu wenig aus, ich wollte erst mal das Kabelproblem lösen.
    Ich möchtes so viel wie möglich vorbereiten um alles genauestens planen zu können.
    Die Anschlüsse am Schaltschrank und auch alle Steckdosen prüfen und was da noch alles dazu gehört macht natürlich der Elektromeister.


    Sagen wir es mal anders, hat es überhaupt Vorteile oder Nachteile wenn ich bis zur Abzweigschalterdose mit 2,5mm² gehe?
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  14. #13
    Themenstarter

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    Ich will eigentlich nur die Kabel verlegen und alle Steckdosen und Schalter vorbereiten, dann sagt der Elektriker mir, was genau ich alles für den Verteilerkasten brauche und ich besorg alles.

    Dazu sagen muss ich dass der Zählerschrank sich mit in unserer Wohnung befindet und in die andere Wohnung dann nur ein neuer unterputz Verteilerkasten verbaut werden soll.
    Zäler sitzt also bei uns, alles andere in der Wohnung selbst.

    Kaufen will ich so viel wie geht von Hager, auch wenn das teurer wird wie ABB.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    feelfree
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    Dann soll dein Elektriker dir auch sagen, wie und womit er das installiert haben will.
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  17. #15

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    Zitat Zitat von PaSee83 Beitrag anzeigen
    Wie sieht das am besten aus, kann man da pauschale Aussagen treffen was man wie hoch absichert?
    Hier kenne ich mich bisher zu wenig aus, ich wollte erst mal das Kabelproblem lösen.
    Genau das ist die falsche Herangehensweise.

    Wenn du planen willst dann so:

    1) Welche Verbraucher habe ich pro Zuleitung und welche Leistung haben diese
    2) Daraus errechnet sich der Nennstrom aller Verbraucher
    3) Auf der Grundlage von 2 wird der nächsthöhere Leitungsschutzschalter ausgewählt
    4) Dann wird die Länge der Zuleitung ab dem Automaten bis zur letzten Klemmstelle ermittelt.
    5) Aus den Daten errechnet sich der Querschnitt der Leitung (plus vieler zusätzlicher Faktoren)
    6) Dann weist du ob du 1,5 oder 2,5 oder 4 oder 6 benötigst.

    Jetzt bist du glaub ich erstmal 2 bis 3 Abende beschäftigt dir über Punkt 1-3 klar zu werden.

    Und um auf die Frage zu antworten: Nein, bis zur Abzweigdose in 2,5 macht keinen Sinn wenn man es pauschal einfach mal so macht.
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