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Asbestplatten auf dem Grundstück - Asbestzement oder Promabest oder...?

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  1. #1

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    Asbestplatten auf dem Grundstück - Asbestzement oder Promabest oder...?

    Hallo zusammen,

    auf dem Grundstück unseres Wohnhauses sind mir einige Platten aufgefallen, die frei im Garten liegen, teilweise stark verwittert und gebrochen. Nach Nachfrage bei meiner Mutter, meinte sie, dass der Vorbesitzer mal etwas von Asbest gesagt hätte (betrifft Platten 2 bis 5). Platte 1 sieht m.E. auch verdächtig aus. Genauere Informationen gibt es ansonsten nicht.

    Kenn sich jemand auf dem Gebiet derart aus, dass aus den Bildern ersichtlich wird, um welche Art von Asbestplatten es sich denn handelt. Mich würde v.a. bzgl. der Gefährdungsbeurteilung interessieren, ob es sich um schwach- oder festgebundenen Asbest handelt.

    Vielen Dank im voraus!

    Links:

    Platte 1.jpg
    Platte 1_Nahaufnahme Bruchstelle.jpg
    Platte 2_Gesamtansicht.jpg
    Platte 2 Draufsicht.jpg
    Platte 2_Nahaufnahme Kante.jpg
    Platte 2_Nahaufnahme Kante_2.jpg
    Platte 3.jpg
    Platte 4.jpg
    Platte 5_1.jpg
    Platte 5_2.jpg
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  2. Asbestplatten auf dem Grundstück - Asbestzement oder Promabest oder...?

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  3. #2

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    vielleicht alternativ prüfen, ob es nicht Sinn machen kann für die Gefährdungsbeurteilung davon einfach auszugehen daß es sich bei dieser gesamten Riesenmenge um das vermutete handelt.
    Evtl können Untersuchungskosten höher ausfallen als Entsorgungskosten...
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo reezer,

    ich gehe natürlich davon aus, dass es Asbest ist. Mich würde nur interessieren, um welche Art es sich handelt und für wo diese Art denn üblich eingesetzt wurde.
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  5. #4

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    Wenn, dann ist es fest gebundener Asbest.

    Sieht für mich nach Promabest/Promatect aus.
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  6. #5

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    Wenn die Platten aus DDR-Zeiten sind, ist es Asbestzement. Keine Ahnung, wie das Zeug heißt/hieß. Das kennt aber in Ilmenau jeder Dachdecker, der schon vor der Wende gearbeitet hat. Die haben aus ganzen Platten in Handarbeit Schieferersatz für Fassaden gebrochen. Davon gibt es noch jede Menge. Hier in angestrichener Variante: http://www.e-r-r.de/dso/503688-4_Gro...19940429_1.jpg
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  8. #6
    Themenstarter

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    @Thomas: Die Bilder stammen aus Bayern, damit sind die Platten aus der BRD. Ich studiere lediglich momentan in Ilmenau.
    Für solche Asbestzement-Fassaden sind die Platten glaube ich zu dick
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  9. #7
    Stolzenberg
    Gast
    @Ralf: Bei "1" würde ich dir ggf. Recht geben bezüglich Promabest/Promatect. Im Falle Promabest wäre es als schwachgebunden zu klassifizieren, bei Promatect wurde kein Asbest verwendet.

    Meiner Meinung nach alles festgebunden, bei Nummer 1 bestünde auf Grund der Optik ein erhöhter Verdacht in Richtung Promabest (also schwachgebunden). Wenn die Platte allerdings schon länger im Garten lag, dann wäre vermutlich die Matrix stärker geschädigt. Also gebe ich Ralf hinten herum doch wieder Recht...

    Verpackt werden alle Abfälle gleich, allerdings darf nicht jeder Entsorger beide Materialien befördern. Daher wäre es doch interessant zu wissen um was es sich bei der ersten Platte handelt. Stecknadel nehmen und einen Einstich versuchen. Dringt die Spitze ein kann man tendenziell von einem schwachgebundenen Produkt ausgehen. Wenn nur gestochen und nicht geritzt oder "rumgepopelt" wird, so ist die Gefahr der Faserfreisetzung gebannt. Allerdings sollte man die Platte zuvor mit Seifenwasser befeuchten!!!
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