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  1. #1

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    Toleranzen Treppe

    Hallo,

    wir bekommen gerade unsere Holzstufen auf die Betontreppe montiert. Einige Stufen sind schon fest verklebt. Mir ist aufgefallen, dass es Unterschiede bei der Höhe der einzlenen Stufen gibt. Podesttreppe. Je Treppenlauf ca. 8-9 Stufen.

    Die Bodenbeläge in allen Geschossen sind schon fertig, der Schreiner hat also ein fertiges Maß.

    Die erste Stufe im Keller hat eine Höhe von OK Fliesenboden bis OK Holzstufe von ca. 19,5cm - alle anderen Stufen dieses Treppenlaufes liegen ziemlich genau bei 18cm.

    Die unterste Stufe vom EG ins OG liegt bei 18,5-18,7cm, alle anderen pendeln sich im Bereich von 17-17,5cm ein.


    Ich habe im Internet einiges darüber gefunden. So wie ich es heraus gelesen habe, ist das innerhalb der Toleranz bei einem Einfamilienhaus, oder? Erste Stufe (Antritt) darf 1,5cm abweichen und die nächsten Stufen alle 0,5cm, jeweils vom Sollmaß. Das würde zwischen 1. und 2. Stufe bis zu maximal 2cm Unterschied bedeuten und zulässig sein. Stimmt das so? Ich muss das also so hinnehmen?

    Merkt man den Unterschied beim späteren begehen, wenn der Antritt zu hoch ist?


    Die Stufen sind in der Tiefe alle ca. 30cm - +/- 0,5cm



    ---------------------
    Der Beton-Treppenbauer, welcher im Rohbau geschalt hat, hatte sämtliche Stufen 4cm zu niedrig gemacht, weshalb der Schreiner nach dem Estrich bei uns sämtliche Stufen etwas aufgedoppelt hat (nur grob und etwas schief mit Spanplatten usw, die endgültigen Stufen wurden darauf dann gerade ausgerichtet).
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  2. Toleranzen Treppe

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  3. #2
    planfix
    Gast
    Höhenunterschiede von 5mm sind zwischen der Stufen zulässig, an An- und Austrittsstufe sogar 15mm.
    So sagt die TreppenDIN.

    5mm sind nicht wirklich spürbar, 15mm jedoch. Das ist nicht schön, aber genauere Arbeit muß eben auch genauer beauftragt werden.

    Das Internet hats also richtig gewußt
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  4. #3
    Themenstarter

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    Naja, ich sage eigentlich jedem Handwerker, lieber braucht er eine Stunde länger, wenns dafür danach perfekt wird.

    Dreimal darfst du raten, wie "perfekt" die meisten Dinge dann nach Abschluss waren... Wenn ich da nur an den Innenputz denke :-(


    Also ich könnte den Schreiner bitten, ob er die letzte Stufe im Keller auf 19cm setzt. Dann habe ich von 0. zu 1. noch 1cm und von 1. zu 2. noch 0,5cm oder ein klein wenig mehr.

    Ist es das wert? Wenn ich unten einen Fussabstreifer hin lege, hab ich den selben Effekt...
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  5. #4
    ManfredH
    Gast
    Zitat Zitat von Bib007 Beitrag anzeigen
    Naja, ich sage eigentlich jedem Handwerker, lieber braucht er eine Stunde länger, wenns dafür danach perfekt wird.
    Auf welcher Grundlage werden denn die Arbeiten deiner Handwerker ausgeführt - Leistungsbeschreibung mit genauen Angaben z.B. zu zulässigen bzw. geforderten Toleranzen, oder nach Zeitaufwand / Stundenlohn, oder.. ?

    Zitat Zitat von Bib007 Beitrag anzeigen
    Der Beton-Treppenbauer, welcher im Rohbau geschalt hat, hatte sämtliche Stufen 4cm zu niedrig gemacht, weshalb der Schreiner...
    Was heisst "zu niedrig"?
    Ist er 4 cm unter der Fertig-Oberkante der Stufen geblieben, damit ausreichend Platz für Belag und evtl. Toleranzausgleich bleibt, oder 4 cm tiefer als die im Schalplan oder Werkplan oder Treppen-Detailplan angegebene Höhe für die OK Rohstufen? Als "zu niedrig" könnte man eigentlich nur letzteres bezeichnen.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Wir waren uns damals noch nicht sicher, ob Holzstufen (3cm) oder Steinbelag (3cm). Der Treppenschaler meinte jedoch, dass es egal sei, weil beides ungefähr gleich hoch aufbaut. Ich habe keine Ahnung, ob das vom Treppenschaler nun so gewollt war oder obs tatsächlich zu niedrig war. Der Schreiner sagte jedenfalls, es wäre zu niedrig und er müsse vorher aufdoppeln. Es hat so um die ca. 8cm gefehlt, aber überall gleichmäßig, auch auf den Podesten und in beiden Stockwerkstreppen. Keine Ahnung, was man normal noch nach oben hin frei lässt bei einer Betontreppe, damit der Belag platz hat.


    Und zur Auftragsvergabe: Ich habe den Handwerkern gesagt, dass ich für evtl. Mehraufwand extra aufkomme, wenn es dann auch perfekt wird. Und Trinkgeld gibt man ja zudem auch hin- und wieder. Das einzig positive daran war, ich hab mir ein wenig Geld gespart...
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  7. #6

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    Zitat Zitat von ManfredH Beitrag anzeigen
    Auf welcher Grundlage werden denn die Arbeiten deiner Handwerker ausgeführt
    Die Grundlage ist eine Treppe ...

    Es dürfte doch wohl möglich sein, von Bodenbelag eines Geschosses zum Bodenbelag des anderen Geschosses zu messen und das Ergebnis durch die Anzahl der Stufen zu teilen.

    Welche Toleranzen sollen bei einem Ergebnis von z.b. 17,5cm erlaubt sein??? ...
    Noch dazu, wenn genügend Aufbauspielraum vorhanden ist ... hier die 4 cm

    Es sollte doch kein Hexenwerk sein, mit einem Zollstock 17,5 cm abzumessen

    LG
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  8. #7
    ManfredH
    Gast
    Zitat Zitat von stockstadt Beitrag anzeigen
    Die Grundlage ist eine Treppe ...
    Mir erschliesst sich leider nicht, was an dieser Bemerkung witzig sein soll - aber schön, dass wenigstens du drüber lachen kannst.
    Auftragsarbeiten werden nicht "auf der Grundlage einer Treppe" ausgeführt, sondern auf der Grundlage vertraglicher Vereinbarungen, in denen auch die entsprechenden Anforderungen definiert sind - oder zumindest sein sollten; sind sie es nicht, kommt es leicht zu Missverständnissen etc., wie z.B. im vorliegenden Fall.

    Zitat Zitat von stockstadt Beitrag anzeigen
    Welche Toleranzen sollen bei einem Ergebnis von z.b. 17,5cm erlaubt sein???
    Lies einfach nochmal Beitrag Nr. 2, dann brauchst du nicht zu fragen.
    "Dürfte" und "sollte" sind hinsichtlich der Erfüllung oder Nichterfüllung geschuldeter Leistungen nicht relevant.
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  9. #8

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    wurde einmal der fussbodenaufbau verändert?
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  11. #9
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    Nein. Da wurde überhaupt nichts verändert.

    Und der Schreiner wurde auch erst beauftragt, als der Estrich schon drin war. Der hat das selbst nachgemessen und mittlerweile sind schon in allen Stockwerken die Bodenbeläge drin.

    Die Setzstufen hatte er noch nicht mal vorgefertigt, nur die Stufenbretter. Die Setzstufen hat er erst jetzt nach dem tatsächlichen Maß angefertigt.


    Ich würde es ja einsehen, wenn die Treppe im Rohbauzustand vor Estrich schon belegt worden wäre, aber wenn sogar schon die Bodenbeläge drin sind und somit ein festes Maß vorliegt - und auch noch genügend Spielraum nach unten da wäre (die aufgedoppelten 4cm)...



    Ich hab mittag nochmal alle Stufen nachgemessen. Die passen wirklich alle sehr gut zueinander, nur jeweils die 1. Stufe im Stockwerk (Antritt) ist etwas zu hoch. An den Podesten und beim oberen Austritt passt es auch ziemlich genau.
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  12. #10

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    Zitat Zitat von ManfredH Beitrag anzeigen
    ..... was an dieser Bemerkung witzig sein soll
    Witzig ist vielleicht übertrieben ... aber das "Wortspiel" muss auch nicht jeder verstehen.

    Zitat Zitat von ManfredH Beitrag anzeigen
    Anforderungen definiert sind - oder zumindest sein sollten; sind sie es nicht, kommt es leicht zu Missverständnissen etc., wie z.B. im vorliegenden Fall.
    Das erschließt sich mir wiederum nicht .. was an 275cm geteilt durch 16 schwer sein soll ... woraus soll da ein Missverständnis entstehen???

    LG
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