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  1. #1

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    Restfeuchte Betonplatte

    Hallo Forengemeinde,

    eine Kundin befragte mich zu Restfeuchte von Betonplatten, wg. Einbringung von Estrich. Da kann ich nur mit der Schulter zucken. Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen.

    Sachverhalt Neubau EFH (KG, EG, 1.OG, DG) Satteldach:

    - In 10.2014 wurde der Dachstuhl montiert
    - Kurz vor Dacheindeckung massiver Regenwassereintrag auf oberste Geschoßdecke (stehendes Wasser)
    - Überschuß wurde nicht abgesaugt.
    - 11.2014 Zwischensparrendämmung
    - 12.2014 Fenster und Innenputz (Auf Bildern immer noch Restfeuchte auf Betonplatte erkennbar)
    - 20.12.2014 Estrich
    - Bis 15.01.2015 wurde der Bau verschlossen... nicht gelüftet, nicht geheizt.

    Ergebniss:
    Massiver Schimmelbefall auf Dachlatten und Firstpfette (ebenfalls in Estrich- und Zwischensparrendämmung)
    Betonplatte "nass" ; Estrich unten "nass";

    Bauträger will den Estrich rückbauen und direkt wieder neu einbringen.

    Welche Restfeuchtewerte muss die Betonplatte für die Estrichbelegung aufweisen?

    Vielen Dank.

    Andreas
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  2. Restfeuchte Betonplatte

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    welcher Estrich war das?
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  4. #3
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Uwe! Beitrag anzeigen
    welcher Estrich war das?
    Anhydrit (keine FB-Heizung)
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  5. #4

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    Schildere mal den Bodenaufbau. Gibt es eine Folie? Dämmlage? Material der Dämmlage (sofern vorhanden)?

    Das Problem ist wohl weniger die Bodenplatte bzw. Betondecke, als vielmehr der Estrich und Putz sowie die fehlende Lüftung. Wenn dann noch die Zwischensparrendämmung eingebracht wurde, aber die Dampfsperre fehlt, dann ist der Schaden vorprogrammiert. Bedenkt man nun noch, dass das alles im Winter geschah, dann muss man sich nicht wundern.

    Bis die Betonplatte ohne Unterstützung "trocken" ist kann es Jahre dauern. Sie sollte halt nicht alles nach oben abgeben, sonst steht mit dem Bodenbelag der nächste Ärger an.

    Google mal nach "Schäden durch nachstoßende Feuchtigkeit aus der Rohbetonplatte" das wird dann das nächste Problem.

    Lösung: Dachlatte 24x48, 1m lang. Dann BT, Estrichleger und den Dachdämmer auf die Baustelle holen und ein paar Mal quer über die Baustelle scheuchen.

    Wenn dann der Kopf wieder klar sein sollte schauen ob der Estrich wirklich raus muss. Vor allen Dingen das Problem mit dem Dach angehen, und dann das Dach von innen dicht machen bevor wieder eine Unmenge Wasser eingebracht wird. Danach gilt, Hygrometer, und lüften, lüften und noch einmal lüften. Momentan sind die Bedingungen (Außentemperatur, Luftfeuchte) nicht so ideal, so dass man vermutlich mit einem Entfeuchter nachhelfen muss.

    Der Bodenleger muss auf jeden Fall eine CM messung machen bevor er loslegt, sonst ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er in ein paar Wochen seinen Oberbelag ebenso wieder rausreißen kann.
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