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  1. #1

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    Schallschutz zum Nachbarn

    Guten Tag,

    ich wohne seit kurzem in einem alten Zechenhaus aus den 50ern, diese Häuser haben soweit mir bekannt eine durchgehende Bodenplatte zum Nachbarn.

    Während der Renovierungsarbeiten haben wir Vorsatzschalen an die Wände zum Nachbarn montiert, 4cm Dick und kein Kontakt zur Wand.

    Das Ergebnis ist leider nicht so wie ich es mir vorgestellt habe, gibt es Möglichkeiten weitere Massnahmen zu treffen, oder muss ich damit leben?

    Mich stört das ich immernoch teilweise den Fernseher vom Nachbarn höre oder wenn dort normale Gespräche stattfinden, ich dies mitbekomme.
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  2. Schallschutz zum Nachbarn

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  3. #2

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    Wenn es um den Fernseher bzw. Gespräche geht, dann ist hier Luftschall das Problem. Die Bodenplatte hat damit eher weniger zu tun.
    Problematisch sind bei älteren Häusern auch die gemeinsamen Kommunwände. Ich weiß nicht ob das bei Deinem Haus auch der Fall ist.

    Wie wurde die Vorsatzschale im Detail aufgebaut? 4cm klingt für mich eher nach einem Planungsfehler.
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  4. #3
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    Ja die Wand zum Nachbarn ist eine relativ dünne gemeinsame Wand.

    Die Vorsatzschale besteht aus einem Blechgestell, das keinen Kontakt zur Nachbarswand hat und wurde an den Kontaktstellen aller anderen Wände mit einer art Schaumstoffklebeband beklebt. Welche Wolle nun genau in der Vorsatzschale verwendet wurde kann ich gerade nicht sagen, die Seite des Wohnraums wurde mit Brandschutzrigipsplatten doppelt beplankt.
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  5. #4

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    und das alles mit 4cm Gesamtaufbau?
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  6. #5
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    Genau, wir haben uns damals in einem Baustoffhandel beraten lassen und der Eigentümer hat uns glaubhaft vermittelt das sei ausreichend. Mittlerweile habe ich rausgefunden 8cm währe wohl besser gewesen.
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  7. #6

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    in einem Baustoffhandel beraten lassen und der Eigentümer
    der keine Ahnung hat.....

    Mittlerweile habe ich rausgefunden 8cm währe wohl besser gewesen.
    auf jeden Fall für den Umsatz des Ahnungslosen

    du hättest erst mal jemand fragen sollen der wirklich Ahnung hat

    äh, warum eigentlich Feuerschutzplatten?????
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  8. #7
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    Weil die angeblich eine höhere Dichte haben und den Schall besser dämmen sollen.

    Nun ist das Kind in den Brunnen gefallen, was kann ich machen um das Ergebnis gerade zu rücken?

    Es wäre kein großes Problem die Vorsatzschalen wieder abzubauen und etwas anderes zu machen, nur sollte der nächste Schuss dann sitzen.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von FlorianZ99 Beitrag anzeigen
    Genau, wir haben uns damals in einem Baustoffhandel beraten lassen und der Eigentümer hat uns glaubhaft vermittelt das sei ausreichend. Mittlerweile habe ich rausgefunden 8cm währe wohl besser gewesen.
    So eine Wand hinsichtlich Schalldämmung zu optimieren ist nicht ganz einfach. Zuerst muss man schauen welchen Weg der Schall nehmen kann. Neben der eigentlichen "Wand" kann es auch Schlitze, Schächte, oder was weiß ich alles geben. Auch die Decke, beispielsweise eine Holz-/Balkendecke kann ein Schwachpunkt sein. Eine Beton"platte" eher weniger, diese überträgt dafür vorzüglich Trittschall.

    Arbeitet man mit einer Vorsatzschale dann kommt es auf Details an. Das fängt bei der Entkopplung der Konstruktion an und geht bis hin zum Auffüllen der Zwischenräume, Beplankung, Trennung zu umgebenden Bauteilen usw. Wenn da beispielsweise einfach ein bisschen MiWo in die Zwischenräume gesteckt wurde, dann wird der Erfolg eher mäßig sein.

    Aber, man sollte sich auch darüber im Klaren sein, dass man aus einem alten VW Golf keinen neuen Porsche machen kann.
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  10. #9

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    Weil die angeblich eine höhere Dichte haben und den Schall besser dämmen sollen.
    aha, deshalb sind das wohl FEUERschutzplatten....

    Rückbau und neu
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  11. #10
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    Das ich keinen Neubau bekomme ist mir klar, aber ich hate gehofft doch wenigstens nicht den TV des Nachbarn hören zu müssen.

    Wo kann ich mich den vernünftig informieren, oder wer kann mir sagen wie ich es diesmal richtig mache? Welche Wolle genau verwendet wurde muss ich in den Unterlagen dann mal raussuchen, fals das noch relevant ist.
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  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  13. #11

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    es gibt Ingenieurbüros die auf Schallmessungen spezialisiert sind, da solltest du mal anfragen, dann kann evtl. feststellen welchen Weg der Schall nimmt, die beraten auch wie Abhilfe oder zumindest eine Verbesserung geschaffen werden kann
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  14. #12

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    40 mm gesamtaufbau, davon 25 mm gipskartonplatten.

    der baustoffhändler ist die steigerung des ahnungslosen.
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